Jahrgang 
1905
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Einige Innenansichten. Skizzier- und Gedächtnisübungen. Im Sommer auch Skizzierübungen im Freien. In a und

b: Zeichenlehrer Allwohl.

Linearzeichnen: 2 Std. w. Kristall- und mathematische Körper in schiefer und senkrechter Parallelprojektion in verschiedenen Stellungen, mit Schnitten, Abwick- lungen und Durchdringungen. Einfache Schattenkon- struktionen. Anlegen mit Tusche und Farben. In a und b: Obl. Schröder.

Vom Religionsunterricht befreit waren im S. kein Schüler, im W. 23 Konfirmanden.

Der katholische Religionsunterricht wurde für die Schüler des Realgymnasiums, der Oberrealschule und der Realschule gemeinsam in fünf Abteilungen erteilt; die Sexta der Realschule nahm teil an Abteilung V, die Quinta und Quarta an Abteilung IV, die Tertia und Sekunda an Ab- teilung III, die Prima an Abteilung II.

Abteilung V: 3 Std. w. 1. Hauptstück des Katechis- mus. Biblische Geschichten des Alten Testamentes bis Moses. Aus dem Neuen Testament die Jugend- und Leidensgeschichte Jesu. Gebete. Kirchenlieder aus den einzelnen Festkreisen.

Abteilung IV: 2 Std. w. 2. Hauptstück des Katechis- mus. Wiederholung des 3. Hauptstücks. Biblische Geschich- ten des Alten Testamentes: Von Moses bis Christus(Bi- plische Geschichten von Schuster). Kirchenlieder. Lehrer Schwab.

Abteilung III: 2 Std. w. nach dem Leitfaden von Dreher.

Abteilung II: 2 Std. w. Die Apologetik nach dem Leit- faden von Dreher. Kaplan Becker.

Der israelitische Religionsunterricht wurde für die Klassen III—VI der Realschule(gemeinsam mit den ent- sprechenden Klassen der Oberrealschule) in 2 Std. wöch. erteilt.

Biblische Geschichte: Von der Regierung Davids bis zum Untergang des ersten Reiches. Nachbiblische Geschichte: Die Geschichte des zweiten Reiches. Religionslehre: Glau- benslehre. Festtage. Mehrere Psalmen wurden erklärt und auswendig gelernt. Seminarlehrer Katz.

Vom Zeichnen befreit war kein Schüler.

Am Linearzeichnen beteiligten sich Ostern 1904 in III: 61 Schüler(S2%), in II: 40 Schüler(74%), in I: 22 Schüler(51%).

Die Anstalt besuchten im Sommer 451, im Winter 443 Schüler; von diesen waren vom Turnen befreit:

Sittenlehre und Kirchenjahr,

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Vom Turnunter- Von einzelnen richte überhaupt. UÜbungen. Auf Grund ärztlichen Zeugnisses: im S. 20, im W. 25 im S. 7, im W. 4 aus anderen Gründen:— im S. 4, im W.— zusammen ſim S. 20, im W. 25 im S. 11, im W. 4 also von der Gesamtzahl im S. 4,4% im S. 2,4% der Schüler im W. 5,6% im W. 0,9%

Der Turnunterricht fand in der Turnhalle der An- stalt statt, die für einige Stunden auch von der Bürger- schule 9 benutzt wird. Es bestanden 11 Abteilungen und eine Vorturner-Abteilung. Zur kleinsten Turnabteilung(IIa) gehörten 26, zur größten(VIa) 50 Schüler.

Ubungsstoff: für VI und V: Einfache Frei- und Ord- nungsübungen. Gemeinturnen: Klettern, Steigen, Frei- und Bockspringen, leichte Hang- und Stützübungen; für IV und III: Einfache Stab- und Hantelübungen, Marsch-, Frei- und Ordnungsübungen, Gemeinturnen an allen Geräten; für II und I: Eisenstab- und Hantelübungen, schwierigere Frei- und Ordnungsübungen. Gemein- und Riegenturnen an allen Geräten.— Turnspiele, soweit wegen des Mangels eines Spielplatzes möglich(S. u.).

Den Unterricht erteilten:

Herr Oberlehrer Theisen in IIa,

Dr. Heuser in IIb,

v. Hanxleden in Ia+ Ib, Va und in der Vorturner-Abteilung,

Hintz in IIIb und VIb,

Weber in IVa und IVb,

Pietschker in Vb,

Laubert in VIa,

„„ Askevold in IIIa.

Die Sekunden, Tertien und Quarten verwandten einen Teil der Turnstunden zum Spielen im Freien. Da die An- stalt selbst keinen Spielplatz besitzt und auch ein aus- reichender städtischer Spielplatz fehlt, so fanden diese Ubun- gen im Fußball, Schleuderball, Schlagball und anderen Ball- spielen in den Nachmittagsstunden teils auf dem Kratzen- berg, teils auf dem Forst statt.

Folgende Fußball-Wettspiele fanden statt: Am 21. September siegte Ia über Ib mit 2:1 Toren, am 2. No- vember Ib über Ia mit 3: 1 Toren(beidemal Herr Obl. v. Hanxleden anwesend).

„„

Baden und Schwimmen. In dankenswerter Weise war seitens der Stadt auch für das Jahr 1904 wieder eine an- sehnliche Summe(11 300 M.) in den Haushaltsplan einge- stellt worden, um den städtischen Knaben- und Mädchen- schulen die Benutzung des Flußbades in der Fulda zu sehr