Jahrgang 
1905
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Französisch:

Erdkunde:

Rechnen: 5 Std. w. Teilbarkeit der Zahlen.

Naturbeschreibung: 2 Std. w.

Zeic

schriftliche Nacherzühlungen, Haus- und Klassenarbeiten. Erzählungen aus den Sagen des klassischen Alter- tums sowie aus der ältesten Geschichte der Griechen (bis Solon) und der Römer(bis zum Kriege mit Pyrrhus). In a: Obl. Schremmer; in b: Obl. Pietschker.

6 Std. w. Lesestücke aus Strien, Lehrbuch der französischen Sprache, Teil IJ. Leseübungen. Sprech- übungen im Anschluß an den Lesestoff. Erweiterung des Wortschatzes. Auswendiglernen von Gedichten nach dem Kanon. Wiederholung, Befestigung und Erwei- terung der in Sexta gelernten Formenlehre. Ubungen im ibersetzen in das Französische. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit(Haus- und Klassenarbeiten abwech- selnd) ins Reinheft: Diktate, Antworten auf französisch gestellte Fragen, Umwandlungen, Niederschriften aus dem Gedächtnis, grammatische Ubungen, Ubersetzungen. In a: Obl. Weber; in b: Obl. Theisen.

2 Std. w. Physische und politische Erdkunde Mitteleuropas, insbesondere des deutschen Reiches, nach Daniels Leitfaden. Entwerfen von Kartenskizzen an der Tafel. Weitere Einführung in das Verständnis des Globus, des Reliefs und der Karte. In a: Obl. v. Hanx- leden; in b: Obl. Theisen.

Gemeine Brüche. Fortgesetzte iibungen mit benannten Dezimalzahlen. Ein- fache Dreisatzaufgaben(durch Schluss auf die Einheit oder ein gemeinschaftliches Maß zu lösen) nach Harms und Kallius. Propädeutischer geometrischer Anschau- ungsunterricht. i'bungen im Gebrauche von Zirkel und Lineal. Alle 3 Wochen je eine Haus- und Klassen- arbeit. In a: Obl. v. Hanxleden; in b: Obl. Schröder.

Im Sommer: Pflanzen- kunde. Eingehende Durchnahme der äußeren Organe der Blütenpflanzen im Anschluß an die Beschreibung vorliegender Exemplare und an die Vergleichung ver- wandter Formen. Bail, Botanik I. Im Winter: Tier- kunde. Beschreibung wichtiger Wirbeltiere(nach vor- handenen Exemplaren und Abbildungen) nebst Mittei- lungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen und Schaden. Grundzüge des Knochenbaues beim Menschen. Bail, Zoologie I. Ubungen im einfachen schematischen Zeich- nen des Beobachteten. In a: Obl. v. Hanxleden; in b: Obl. Schröder.

hnen: 2 Std. w. Gedächtniszeichnen: Einfache Lebens- formen(Türschild, Kette, Brille, Ei, Löffel, Reifen, Ball, Uhr, Briefumschlag, Tafel, Fenster, Papierhut, Drachen, Messer, Giebel, Wegweiser, Schloß und Schlüssel, Brun- nen, Beil, Scheere, Hammer, Zange u. a.) und Natur- plätter, verbunden mit Farbentreffübungen. Skizzier-

übungen und freie ilbungen im Skizzenbuch. In a und b: Zeichenlehrer Allwohl.

Quarta.

Klassenlehrer: In a: Herr Obl. Weber; in b: Herr Obl. Dr. Koniecki.

Religion: 2 Std. w. Das Allgemeinste von der Einteilung der Bibel und die Reihenfolge der biblischen Bücher. Lesen und Erklärung von Abschnitten des Alten und besonders des Neuen Testamentes(nach dem Bibl. Lese- buch von Fölker-Strach) zur Wiederholung und Er- weiterung der in VI und V behandelten biblischen Ge- schichten. Katechismus: Wiederholung der Aufgaben von VI u. V; Erklärung und Einprägung des 3. Haupt- stückes mit Luthers Auslegung. Auswendiglernen von Sprüchen und 4 Kirchenliedern nach dem Kanon; Wiederholung der früher gelernten Lieder. In a: Obl. Schremmer; in b: Obl. Dr. Koniecki.

Deutsch: 4 Std. wW. Lesen von Gedichten und Prosastücken (besonders Beschreibungen und Schilderungen, Darstel- lungen aus der griechischen und römischen Geschichte)

aus Hopf u. Paulsieks Lesebuch für Quarta. Nach- erzühlen. Vortrag auswendig gelernter Gedichte nach dem Kanon. Der zusammengesetzte Satz und zu-

sammenfassende Einprägung der Regeln über die Zeichen- setzung. Das Allereinfachste aus der Wortbildungslehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, abwechselnd Dik- tat oder Aufsatz(schriftliche freiere Wiedergabe von Durchgenommenem), Haus- und Klassenarbeiten. In a: Obl. Schremmer; in b: Obl. Dr. Koniecki.

Französisch: 6 Std. w. Lesestücke aus dem Lehrbuche von Strien, Teil II. Auswendiglernen von Gedichten nach dem Kanon. Sprechübungen über den Lesestoff und über Vorkommnisse des täglichen Lebens im Anschluß an Harnisch-Duchesne(Auswahl aus den Abschnitten I. Notre Classe, II. Le Corps humain, III. La Famille, IV. Le Temps, V. La Toilette, VI. Les Leçons). Er- weiterung des Wortschatzes. Wiederholung und Er- gänzung der Formenlehre, insbesondere Einübung der Fürwörter in Verbindung mit fragenden und verneinen- den Formen des Zeitwortes. Die unregelmäßigen Zeit- wörter(nach der Schulgrammatik von Strien). Übungen im Übersetzen aus dem Deutschen. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit ins Reinheft(Klassen- und Haus- arbeiten): Diktate, Formen, Beantwortung von Fragen, Niederschriften aus dem Gedächtnisse, Umwandlungen, iibersetzungen. In a und b: Obl. Weber.

Geschichte: 3 Std. w. Griechische Geschichte bis zum Tode Alexanders des Großen unter Berücksichtigung des Aller-