Kirchenlieder und Sprüche. Einige Kirchenlieder und Psalmen wurden auswendig gelernt. Dr. Kressner.
Deutsch. 3 Std. w. Poetische und prosaische Lektüre aus Schmidt, Deutsches Lesebuch II. Vortrag von auswendig gelernten Gedichten. Das Wichtigste aus der Verslehre. Ubungen im freien Gebrauch der Sprache nach der Anschauung im Bilde. Wieder- holungen aus der Grammatik. Anleitung zum Dis- bonieren. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Dr. Pohler.
Aufsätze: 1) Das Leben der Raaubritter. 2) Die Hugenotten in Frankreich.(Klassenaufsatz). 3) Elfen und Nixen im deutschen Volksglauben. 4) Der Zauberlehrling.(Klassenaufsatz.) 5) Gustav Adolf, König von Schweden. 6) Welche Freuden und Gaben bringt uns der Wechsel der Jahres- zeiten? 7) Wie Braun Boten zu Reinecke ging und von diesem nach Honig geführt wurde.(Klas- senaufsatz.) 8) Der Nutzen des Waldes. 9) Brief an einen fernen Freund, die Bitte um Auskunft enthaltend; nebst Antwort. 10) Süd-Europa und Süd-Asien. Ein Vergleich. 11) Der Monat März. 12) Belagerung einer Stadt im 14. Jahrhundert. (Klassenaufsatz.)
Französisch. 6 Std. w. Gelesen wurden ausgewählte Stücke aus dem französischen Lesebuche von Lä- decking, I. Teil, ferner Découverte de l'Amérique von Lamé-Fleury(Ausgabe von Schmidt). Sprech- übungen und Inhaltsangaben im Anschluss an die Lektüre, sowie an das Hölzel'sche Sommerbild. Aus- wendiglernen von Gedichten. Durchnahme der Schulgrammatik von Plötz, Lektion 46— 69. Uber- sotzen der zugehörenden Ubungssätze, teilweise auch schriftlich. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit ins Heft. Dr. Kressner.
Englisch. 5 Std. w. Gelesen wurden grössere Stücke aus dem Lesebuche von Fietor und Dörr. Im An- schluss daran und an die Hölzel'schen Anschauungs- bilder Sprechübungen und Einübung der Gramma- tik: Wiederholung des grammatischen Stoffes aus Tertia; Syntax des Verbs, insbesondere die Lehre von den Hilfsverben, von dem Infinitiv, Gerundium, Particip, Gebrauch der Zeiten, Konjunktiv; Syntax des Artikels. Stellung im Haupt- und Nebeusatze; Participialkonstruktion. Ubung im Vortrage aus- wendig gelernter Gedichte und Prosastücke. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit ins Reinheft, in- haltlich wie in III, dazu freie Wiedergabe gelesener Stücke. Theisen.
Geschichte. 2 Std. w. Deutsche Geschichte von 1755 bis 1789, mit besonderer Hervorhebung der branden- burgisch-preussischen(Seit 1415) und Berücksich-
tigung des Wichtigsten aus der französischen und englischen Geschichte, nach Andrä§ 97—120. Wiederholung der alten Geschichte. Dr. Pohler.
Geographie. 2 Std. w. Die Staaten Europas(mit Aus- schluss des deutschen Reiches). physisch und poli- tisch, und ihre aussereuropäischen Besitzungen. Die wichtigsten Verkehrswege. Nach Daniels Leitfaden. Kartenskizzen an der Wandtafel und ins Heft. Dr. Pohler.
Mathematik. 6 Std. w. a) Arithmetik. 3 Std. w. Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Propor- tionen. Gleichungen 1. Grades mit einer und meh- reren Unbekannten.— b) Geometrie. 3 Std. w. Wiederholung der Lehre vom Kreis. Flächengleich- heit und Flächenberechnung geradliniger Figuren. Xhnlichkeit der Figuren. Droportionale Linien am Kreis. Berechnung regelmässiger Vielecke und des Kreises. Zahlreiche Konstruktionsaufgaben. Bein- hauer.
Naturbeschreibung. 2 Std. w. a) Im Sommer: Bo- tani k. Einige schwierigere Pflanzenfamilien. Das Wichtigste aus der Zellenlehre und die Lebensver- richtungen der Pflanzen nach Bail. Botanik II. An- legen einer Pflanzensammlung. Übungen im Zeichnen. — b) Im Winter: Zoologie. Beschreibung des menschlichen Körpers. Wiederholungen aus allen Gebieten des Tierreichs nach Bail, Zoologie II. Übungen im Zeichnen. Beinhauer.
Zeichnen. 2 Std. w. Perspektivisches Zeichnen nach Holzmodellen(Ausführung mit Kreide und Wischer). Plastische Ausführungen nach einfachen Gipsvorlagen. Allwohl.
Tertia.
Klassenlehrer: Zergiebel.
Religion. 2 Std. w. Das Reich Gottes im Neuen Tes- tament. Die wichtigsten messianischen Weissagungen im Zusammenhang. Das Leben Jesu nach den 4 Evangelien mit besonderer Berücksichtigung des Matthäus, der Bergpredigt und der Gleichnisse. Wiederholung des Katechismus, Einprägung des 4. und 5. Hauptstückes. Sprüche, Kirchenlieder, Psal- men. Allwohl.
Deutsch. 3 Std. w. Lesen und Erklären von Lese- stücken und Gedichten aus Ferdinand Schmidts Lesebuche II. Ubungen im Vortrage auswendig ge- lernter Gedichte. Wiederholungen der in IV, V und VI gelernten Gedichte. Wort und Satzlehre. Auf- sätze, Diktate, grammatische UÜbungen. Zergiebel.


