Jahrgang 
1891
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holung der Fürwörter durch Fragen über die Bilder und die nächste Umgebung. Einteilung der Zeitwörter und die bei der Bildung der Formen in Betracht kommenden Gesetze. Die unregelmässigen Zeitwörter wurden in der Reihenfolge, wie sie im Lese- und Anschauungsstoff auftraten, durchgenommen und unter Hinweis auf die betreffende Lektion in der Schulgrammatik von Plöta eingeübt. Schriftliche Arbeiten: Diktate, Umgestaltung von Lesestücken, Antworten auf französisch gestellte Fragen, Nieder- schriften aus dem Gedächtnis, Formen. Zergiebel.

Geschichte. 2 Std. w. Alte Geschichte nach Andrüä § 15 60. Dr. Kressner.

Geographie. 2 Std. w. Die aussereuropäischen Erdteile. Übungen im Kartenzeichnen. Teilweise Wiederholung der Geographie von Europa. Dr. Kressner.

Mathematik. 6 Std. w. a) Rechnen. 4 Std. w. Wieder- holung der Bruchrechnung; Dezimalbrüche; einfache und zusammengesetzte Regeldetri; Prozentrechnung: Zins-, Rabatt- und Tararechnung. Beinhauer. b) Geometrie. 2 Std. w. Winkel, Winkel und Kreis, Winkelpaare, Seiten und Winkel eines Dreiecks, Kongruenz der Dreiecke. Leichte Kon- struktionsaufgaben. Dr. Hoebel.

Naturbeschreibung. 2 Std. w. Im Sommer Pflanzen- kunde. Vergleichende Beschreibung und Einreihung der beschriebenen Pflanzen in das Linné'sche System, Anbahnung des Verständnisses zur Einordnung der Pflanzen in natürliche Familien(geübt an solchen, welche deutlich hervortretende Merkmale gemeinsam haben). Anlegung von Pflanzen-, Blatt- und Frucht- sammlungen. Im Winter Tierkunde. Vergleichende Beschreibung von Säugetieren und Vögeln unter Hervorhebung der Merkmale, nach denen sie in Ordnungen und Familien eingeteilt werden. An einigen(charakteristischen) Fischen, Amphibien und Insekten wurde der Bau und das Wesen solcher Tiere im Gegensatz zu den beiden ersten Klassen entwickelt. Foertsch.

Zeichnen. 2 Std. w. Stilisierte Blattformen. Ranken- formen(Schlangenlinie, Wellenlinie, Spirale. Schnecke)

und deren Verbindung zu einfachen Zierformen. Allwohl.

Quinta. Ordinarius: Beinhauer.

Religion. 2 Std. w. Biblische Geschichte des N. T. bis zur Ausgiessung des heil. Geistes nach Preuss.

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Wiederholung des ersten Hauptstückes, dazu das zweite mit Bibelsprüchen, Kirchenliedern und Psalmen. Heinemann..

Deutsch. 4 Std. w. Behandlung von Lesestücken und Gedichten, Ubung im Nacherzühlen und im Vortrag auswendig gelernter Gedichte.(Lesebuch von Dr. Ferd. Schmidt I. Teil.) Diktate und kleinere Aufsätze erzählenden und beschreibenden Inhalts. Sprachlehre: Die Wortarten und die Lehre vom einfachen Satze (nach Bohnn u. Steinert, kleine deutsche Sprachlehre). Dr. Pohler.

Französisch. 8 Std. W. Ausgewählte Lesestücke aus dem französischen Lesebuch von Karl Kühn, Unter- stufe, S. 1 61. Lieder und Gedichte. Erweiterte Beschreibung der vier Hölzel'schen Jahreszeiten- bilder. Gewinnung von Sprachstoff durch Verar- beitung des Lesestoffes und durch Sprechübungen über die nähere und weitere Umgebung, die Karte von Europa und die Hölzel'schen Bilder. Im An- schluss an den Anschauungs- und Lesestoff Einübung der Grammatik: der regelmässigen und der gebräuch- lichsten unregelmässigen Zeitwörter mit Ausschluss des Konjunktivs und des im II. methodischen Teil der Elementar-Grammatik von Plötz enthaltenen grammatischen Stoffes. Schriftliche Arbeiten: Diktate, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Umformungen. Beschreibungen des Anschauungsstoffes, Antworten auf französisch gestellte Fragen, Bilden von Sätzen nach grammatischen Rücksichten, Formen. Dr. Quie hl.

Geschichte. 1 Std. w. Bilder aus der römischen und deutschen Geschichte. Dr. Pohler.

Geographie. 2 Std. w. Pohler.

Mathematik. 6 Std. w. a) Rechnen. 5 Std. w. Die Bruchrechnung(gemeine Brüche). Einfache Regel- detri mit Brüchen. Beinhauer. b) Geome- trisches Zeichnen. 1 Std. w. Ubungen im Messen und Schätzen von Strecken und in der Dar- stellung und Teilung der Winkel. Beschreibung der einfachen geometrischen Figuren. Anfertigung der einfachsten Körper. Beinhauer.

Europa nach Daniel. Dr.

Naturbeschreibung. 2 Std. w. Im Sommer: Pflanzen- kunde. Beschreibung von 25 in ihrem Bau ein- fachen, einheimischen Pflanzen zum Zweck des Ver- gleichs und der Bildung des Gattungsbegriffes. An- legen von Pflanzensammlungen. Im Winter: Tierkunde. Beschreibung von 10 Säugetieren, 7 Vögeln, 3 Repti- lien und Amphibien und 2 Fischen zum Zwecke des

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