Jahrgang 
1891
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Vergleichs und der Bildung des Gattungsbegriffes.

2 Insekten. Beinhauer.

Zeichnen. 2 Std. w. Die gebogene Linie. Kreis und Ellipse. Rosetten und stilisierte Blattformen. All- wohl.

Sexta. Ordinarius: Heinemann. Religion. 3 Std. w. Biblische Geschichte des alten

Testaments bis zur Teilung des Reiches nach Preuss.

Das erste Hauptstück mit passenden Bibelsprüchen. Drei Kirchenlieder und ein Psalm. S.: Bätjer, W.: Theisen.

Deutsch. 4 Std. w. Ausgewählte Stücke aus dem Lese- buch von Ferd. Schmidt, Teil IJ. UÜbung im Nach- erzählen und im Vortrage auswendig gelernter Ge- dichte. Kenntnis der Begriffswörter; Deblination des Hauptwortes, Konjugation des Zeitwortes, Stei- gerung des Eigenschaftswortes. Der nackte einfache Satz und seine Bestandteile. Schriftliche Ubungen in der Rechtschreibung und Grammatik. Wöchentlich ein Diktat. Allwohl.

Französisch. 8 Std. w. Lautliche Schulung mit Be- nutzung von Lauttafeln. Anfangsunterricht auf Grundlage der Anschauung im Anschluss an die nächste Umgebung und an die im Hölzel'schen Ver- lage erschienenen vier Bilder, welche die vier Jahreszeiten darstellen. Daneben kleine Erzählungen und Gedichte aus dem französischen Lesebuche von Karl Kühn, Unterstufe. Im Anschluss an den An- schauungsstoff Einübung der Grammatik: Hauptwort in Verbindung mit dem Geschlechtswort und Eigen- schaftsworte in der Einzahl und Mehrzahl, die ge- wöhnlichsten Verhältniswörter, Verschmelzung von de und à mit dem bestimmten Artikel, die gebräuch- lichsten Formen der persönlichen Fürwörter, die adjektivischen besitzanzeigenden und hinweisenden Fürwörter, die Zahlwörter, Ubung des Subjekts- und Objektskasus, Présent de l'Indicatif, Imparfait, Passé défini, Futur der Hülfszeitwörter avoir und éêtre, der Zeitwörter auf er und bäufig vorkommender, durch den Anschauungsstoff dargebotener anderer Zeitwörter. Schriftliche Arbeiten(vom 2. Vierteljahre an): Be- nennung gezeigter Personen und Gegenstände, Ant- worten auf französisch gestellte Fragen, freie Sätze über die Bilder, kleine Aufsätze über die Bilder, Diktate, Niederschriften aus dem Gedächtnis, Lösung kleiner Rechenaufgaben. Zergiebel.

Geschichte. 1 Std. w. Bilder aus der deutschen Sage und Geschichte. Zergiebel.

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Geographie. 2 Std. w. Die Provinz Hessen-Nassau Darauf Deutschland. Schulatlas von Keil. Leieche. Heine mann.

Rechnen. 5 Std. w. Wiederholung der vier Grund- rechnungsarten mit unbenannten Zahlen. Zerlegen der Zahlen bis 100 in die kleinsten Faktoren. Kennt- nis der deutschen Münzen, Masse und Gewichte. Sortenverwandlung. Die vier Grundrechnungsarten mit mehrfach benannten Zahlen. LZeitrechnung. Heinem ann.

Naturbeschreibung. 2 Std. w. Im Sommer: Beschreibung von 16 einheimischen Pflanzen mit deutlich sicht- baren Blütenteilen mit besonderer Behandlung der Blatttormen, des Blattrandes, der Blütenteile. Im Winter: Einzelbeschreibung der Hauptvertreter aus allen Klassen der Wirbeltiere(6 Säugetiere, 6 Vögel, 2 Reptilien, 1 Fisch, 1 Insekt). Heinemann.

Zeichnen. 2 Std. w. Die gerade Linie in ihren ver- schiedenen Lagen. Grösse und Teilung der Strecken u. Winkel. Viereck, Achteck, Dreieck u. Sechseck mit Schraffierübungen. Heinemann.

Im Winterhalbjahr nahmen während der Zeit des Konfirmanden-Unterrichtes an dem Religionsunterrichte der Schule nicht teil 10 evangelische und 1 katholischer Schüler. Anderweitige Befreiungen fanden nicht statt.

Der Katholische Religionsunterricht wurde für die Schüler des Realgymnasiums und der beiden Realschulen in 4 Abteilungen erteilt.

Abteilung I: 2 St. w. Die Glaubens- und Sakra- mentenlehre nach dem Leitfaden von Dreher, im Sommer Wiegand, im Winter Jestädt. Abteilung II: 2 St. w. Die Glaubens- und Sakramentenlehre nach Drehers Leitfaden mit Auswahl, im Sommer Wiegan d, im Winter Jestädt. Abteilung III: 2 St. w. Die biblischen Geschichten des alten Testamentes nach Dr. Schuster. I. Hauptstück, das apostolische Glaubensbe- kenntnis und die Lehre vom Gebete; nach dem grossen Katechismus für das Bistum Fulda. Nau. Abteilung IV: 2 St. w. Die biblischen Geschichten des alten Testa- mentes mit Auswahl nach Dr. Schuster. Das I. Haupt- stück mit Auslassung der mit einem Kreuze bezeichneten Fragen. Nau.

Der Religionsunterricht für die israelitischen Schüler wurde in 2 Stunden wochentlich erteilt. Biblische Ge- schichte: Von Samuel bis zur Teilung des Reiches. Systematische Religionslehre: Die Pflichtenlehre. Fort- gesetzte Übertragung von Gebeten und Psalmen aus dem