Jahrgang 
1891
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Auswendig gelernt wurden mehrere Kirchenlieder und Psalmen. In a und b: Dr. Hassel- baum..

Deutsch. 3 Std. w. Gelesen wurden Stücke aus Hopf und Paulsiek. Vortragen von aus- wendig gelernten Gedichten. Das Wichtigste aus der Verslehre. Wiederholung der Gram- matik nach Bohm und Steinert. Anleitung zum Disponieren und Aufsätze. In a: Seibt, in b: Stern.

Themate zu den Aufsätzen in a: 1. Welchen Gebrauch macht man von dem Holz der Bäume? 2. Der Fuchs. 3. Eingabe an eine Behörde. 4. Inhaltsangabe vonder Ueberfall im Wildbad(Klassenaufsatz). 5. Friedrich Wilhelm, der grosse Kurfürst. 6. Die Erfindung der Buch- druckerkunst(Klassenaufsatz). 7. Der Ring des Polykrates. S. Zu welchen Vorkehrungen und Ein- richtungen veranlasst uns das Herannahen des Winters. 9. Das Lied des Süngers ausGraf von Habs- burg. 10. Die Erfindung des Schiesspulvers und ihre Folgen. 11. Zu welchen Zwecken tötet der Mensch die Tiere? 12. Friedrich Wilhelm J.(Klassenaufsatz). In b: 1. Zwei treue Freunde(Er- zühlung). 2. Die Maus(Beschreibung). 3. Der Monat Mai(Schilderung, Klassenaufsatz). 4. Diktat: Disposition zu No. 5. 5.Der Sünger nach dem gleichnamigen Gedicht von Goethe(eine Charakteristik). 6. Ferienerlebnisse(in Briefform). 7. Der 2. September 1890(Klassenaufsatz). 8. Ein Spaziergang in den Wald(Aufsatz nach einem Gedicht von Geibel). 9. Eingabe an eine Behörde. 10. Ein Lebens- lauf(jeder Schüler beschrieb sein eignes Leben). 11. Der Winter. 12. Ausbruch eines Vulkans; frei nach einen Lehrstück(Klassenaufsatz).

Französisch. 6 Std. w. Gelesen wurden gröſsere Stücke aus Lüdecking, Teil I und II. Sprechübungen und Uebungen im Wiedergeben des Inhalts. Auswendiglernen einiger Ge- dichte aus Lüdecking. Grammatik im Anschluss an den Lesestoff und die Schulgrammatik von Ploetz, Lect. 4669. Schriftliche häusliche und Klassenarbeiten: Inhaltsangaben, Wiedergeben von Vorerzähltem, Diktate, Uebersetzungen ins Französische. In a: Zimm er- mann, in b: Boekholt.

Englisch. 5. Std. w. Gelesen wurden gröſsere Stücke aus Lüdecking, Teil 1. Sprech- übungen und Uebungen im Wiedergeben des Inhaltes. Zahlreiche kurze Erzäühlungen wurden zur Uebung des Gehörs erzählt. Auswendiglernen einiger Gedichte. Die Formen- lehre in Verbindung mit den einfacheren Erscheinungen der Satzlehre im Anschluss an den Lesestoff und an Zimmermanns Lehrbuch Lect. 128. Schriftliche häusliche und Klassen- arbeiten wie im Französischen. In a: Dr. Meinhoff, in b: Stern.

Geschichte. 2 Std. w. Deutsche Geschichte von 1555 1789. Griechische und Römische Geschichte nach Andrä§ 15 60 nebst der Geographie von Altgriechenland und Altitalien. In a: Seibt, in b: Zimmermann.

Geographie. 2 Std. w. Die Staaten Europas(mit Ausschluss des deutschen Reiches) nebst ihren aufsereuropäischen Besitzungen. Die wichtigsten Verkehrswege. Nach Daniel. In a: Seibt, in b: Bockholt.

Mathematik. 1. Arithmetik. 3 Std. w. Die Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Aufgabensammlung von Matthiessen, Tafeln 5stelliger Logarithmen von Schlömilch. In a: Dr. Ackermann(Siegel), in b: Dr. Wetzell. 2. Geometrie. 3 Std. w. Fortsetzung der Lehre vom Kreise. Die Lehre von der Gleichheit und Aehnlichkeit. Berechnung geradliniger Figuren und des Kreises. Konstruktionsaufgaben.(Uth, Leitfaden). In a: Dr. Knabe, in b: Dr. Wetzell.

Naturbeschreibung. 2 Std. w. Zoologie: Die wichtigsten Ordnungen der Insekten. Botanik: Das Linnésche System. Die wichtigsten Familien der einheimischen Pflanzenwelt. Mineralogie: Beschreibung von Hauptvertretern der Mineralordnungen nach Schilling.

In a: Dr. Fennel, in b: Dr. Wetzell.