Gondel gehenden Gesichtslinie zur horizontalen Erdoberfläche wird auf 15° geschätzt. Wie hoch schwebt nach dieser Annahme die Gondel über der Erde und in welcher Entfernung vom Beobachter?— 4. In Sinen auf der Spitze(bei vertikaler Richtung der Axe) stehenden gleichseitigen Kegel sei eine Kugel vom Radius r gelegt und dann in den Hohlraum so viel Wasser gegossen worden, dass die Kugel gerade bedeckt ist. Wie hoch wird das Wasser sich in dem Kegel stellen, wenn die Kugel herausgenommen wird?
Physik. 4 Std. w. Die Lehre vom Gleichgewicht und von der Bewegung fester, flüssiger und gasförmiger Körper. Die Lehre vom Lichte. Wiederholung der Lehre vom Magnetismus, von der FElektrizität, von der Wärme und vom Schall. Lehrbuch von Koppe. Dr. Merkel- bach.
Chemie. 2 Std. w. Die wichtigsten Metalle und Wiederholung der Metalloide nach Rüdorff. Dr. Merkelbach.
Zeichnen. Freihandzeichnen 2 Std. Ornamente, Köpfe und Figuren nach Gypsvorlagen.— Lincarz. 1 Std. w. Darstellung des Punktes, der Linie, der Ebene und verschiedener geomctr. Körper, Netze der Körper und Konstruktion des Schlagschattens. Müller.
Unterprima.
Ordinarius von a: O.-L. Dr. Hasselbaum, von b: O.-L. Junghans, von e: Zimmermann.
Religion. 2 Std. w. Inhalt und Zusammenhang der biblischen Bücher. Das Wichtigste aus der Kirchengeschichte bis zum westphälischen Frieden, Noack§ 1— 90. Evangelische Glaubenslehre, Noack§ 96— 128. Wiederholung des Katechismus, des Kirchenjahres und einer Anzahl von Psalmen und Liedern. In a, b und ec: Junghans.
Deutsch. 3 Std. w. Es wurden gelesen in a: Schillers Wilhelm Tell und Lessings Minna von Barnhelm; in b: Goethes Hermann und Dorothea und Lessings Minna von Barnhelm; in e: Minna von Barnhelm und Wilhelm Tell; ferner in allen 3 Klassen eine Auswahl von Schillers und Goethes Gedichten. Vortrag von auswendig gelernten Gedichten aus Hopf und Paulsiek, II. Teil. Das Leben und die Hauptwerke der gröſsten Dichter wurden besprochen. Das Nötigste aus der Verslehre. Uebung im freienVortrag. Aufsätze. In a: Bethge, in b: Junghans, in c: Zimmermann.
Themata zu Aufsätzen in a: 1. Vorzüge des Wanderns.— 2. Geld ist ein guter Diener, aber ein böser Herr.— 3. Heinrichs I. Verdienste um Deutschland.— 4. Die Rütliszene in Schillers„Wilhelm Tell“(Klassenaufsatz).— 5. Steter Tropfen höhlt den Stein.— 6. Schilderung einer Feuersbrunst(nach Schillers„Lied von der Glocke“).— 7. Ein Gesuch nebst Lebenslauf.— 8. Charakteristik des Wirtes in Lessings„Minna von Barnhelm“(Klassenaufsatz).— In b: 1. Welche Veründerungen bewirkt der Frühling in der Natur?— 2. Ein Brief(Klassenaufsatz).— 3. Not entwickelt Kraft.— 4. Der Sänger(nach Goethe). — 5. Die értlichkeiten in Hermann und Dorothea.— 6. Welche Verdienste hat sich Karl der Grosse um die Bildung seines Volkes erworben?— 7. Was hat man bei der Wahl eines Berufes zu berücksichtigen? — 8. Gesuch mit Lebenslauf.— In c: 1. Was macht uns den Wald lieb und wertvoll?— 2. Inwiefern liegt der Mensch in einem beständigen Kampf mit der Natur?— 3. Ein Ferienausflug.— 4. Der Fuchs (Klassenaufsatz).— 5. Warum wäre es nicht gut, wenn man seine Lebensschicksale voraus wüsste?— 6. Weshalb führt Lessing in sein Drama„Minna von Barnhelm“ die Person Riccauts de la Marlinière ein? — 7. Welche Veränderungen bringt der Winter in der Natur und im menschlichen Leben hervor?— 8. Ans Vaterland, ans teure schliess dich an, das halte fost mit deinem ganzen Herzen.—
Französisch. 5 Std. w. Gelesen wurde„Charles XII par Voltaire“. Im Anschluss an die Lektüre iibung im Sprechen und in Umarbeitung von gelesenen französischen Texten. Nacherzählen von vorgelesenen oder erzäühlten Geschichten. Vortrag von auswendig gelernten Gedichten. Teilweise Wiederholung des grammatischen P Ssums. Syntax der Fürwörter,


