Jahrgang 
1903
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4. Englisch.

5 Stunden wöchentlich.

Durchnahme der regelmüäßigen und unregelmäbigen Formenlehre unter Berücksichtigung der yntaktischen Gesetze, welche zur Erklürung der Formen und zum Verständnis des Lesestoffes er- forderlich sind.

5. Geschichte.

2 Stunden wöchentlich.

Die Blütezeit des römischen Reiches unter den groben Kaisern. Deutsche Geschiehte von dem ersten Zusammenstoße der Deutschen mit den Römern(s. IV.) bis zum Ausgange des Mittelalters.

Die auberdeutsche Geschichte ist soweit heranzuziehen, als sie für das Verständnis der deuts ehen Geschichte von Bedeutung ist.

Einprügung von Jahreszahlen wie in IV. Wiederholungen der alten Geschichte nach einem Kanon der einzuprägenden Jahreszahlen.

6. Erdkunde.

2 Stunden wöchentlich.

Lünderkunde der außereuropäischen Erdteile. Die deutschen Kolonien; Vergleichung mit den Kolonialgebieten anderer Staaten. Kartenskizzen wie in IV.

7. Rechnen und Mathematik.

6 Stunden wöchentlich.

Arithmetik: Die Grundrechnungen mit absoluten Zahlen und Einführung der positiven und negativen Zahlgräben. Lehre von den Proportionen. Gileichungen ersten Grades mit einer Unbe- kannten. Aufgnben aus dem hürgerlichen Leben und dem sogenannten kaufmännischen Rechnen.

Planimetrie: Ergänzende Wiederholung der Lehre von den Parallelogrammen. Kreislehre. Sätze über die Flächengleichheit der Figuren Pythagoreischer Lehrsatz.) Berechnung der Fläche geradliniger Figuren. Konstruktionsaufgaben.

8. Naturkunde.

2 Stunden wöchentlich.

Beschreibung und Vergleichung von Pflanzen mit verwiekelterem Blütenbau und von einigen Sporenpflanzen. Im Anschluß hieran Erweiterung und Vertiefung der morphologischen und biologischen Begriffe. Die wichtigsten Familien der Blütenpflanzen. I'bersicht über das natürliche System. lbungen im Bestimmen.

Gliedertiere mit besonderer Berücksichtigung der Insekten und ihrer Ordnungen.

9. Zeichnen.

2 Stunden wöchentlich.

Zeichnen nach einfachen Gegenständen Gebrauchsgegenständen, Natur- und Kunstformen) mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspektivische bungen im Darstellen von Teilen des Zeichensaales, des Schulgebäudes usw. Fortsetzung der P'bungen im Treffen von Farben. im- Skizzieren und im Zeichnen aus dem Gedächtnis.