Obertertia. 1. a) Das Hanauer Lamboyfeſt.(9). b) Blick von meinem Fenſter.(6). c) Ferien⸗ wanderung.(13). K.— 2. Wodurch wird Erich Wallram in die Flut des Lebens ge⸗ zogen? K.— 3. Im Sennelager. K.— 4. a) Ein Gang durch Hanau.(21). b) Mein Heimatsdorf.(9).— 5. Anekdoten aus dem Leben Friedrichs des Großen. K.— 6. a) Weihnachten.(26). b) Ein Wintertag.(5).— 7. a) Das Schickſal Kolbergs(nach Heyſes Drama).(20). b) Nettelbeck.(10). K.— 8. Deutſche in Südamerika. K.
Untertertia. 1. Ein Volksthing im Thüringerſtamm.— 2. a) Mein ſchönſtes Ferienerlebnis. (16). b) Italien während der Völkerwanderung.(2). c) Was ich von Siegfried weiß. (S). K.— 3. a) Sennefahrt.(16). b) Ein Tag aus dem Leben Karls des Großen.(13). — 4. a) Kaiſer Heinrich IV. und die Sachſen.(18). b) Meſſebummel.(11). K.— 5. a) Barbaroſſas Kampf mit Mailand.(13). b) Im Ritterſaal der Fürſtenburg.(Im An⸗ ſchluß an ein Bild).(12). c) Mein ſchönſtes Weihnachtserlebnis(4). K.— 6. Die Meiſterſinger des ſpäteren Mittelalters. K.— 7. a) Die Verſchwörung in der Schenke bei Heilbronn 1524.(Deutſche Bürger und Bauern vor dem Bauernkriege).(19). b) Meine letzte Lieblingsgeſchichte.(2). c) Mein ſchönſter Wintertag.(9). K.— 8. a) Ich reiſe nach Aſien; wohin und warum?(7). b) Viſſenſchaftliche Streifzüge im Kolonialwarenladen.(0). c) Der Gummiball erzählt ſeine Erlebniſſe.(20). d) Ich zeige meinem Freunde Hanau.(2).
c. Künſtleriſcher und kechniſcher Anterrichkt.
Zeichnen. Auf der Unterſtufe gelangten Arbeiten in farbigem Transparantpapier zur Neu⸗ einführung. Auf der Oberſtufe wurde die Erlernung der Radiertechnik eingeführt. An einem Wettbewerb im Zeichnen, Malen und Photographieren während des Aufent⸗ halts im Sennelager beteiligten ſich Schüler der Klaſſen IV bis 0 I. Die beſten Ar⸗ beiten wurden dem für die Schule hergeſtellten Sammelalbum über die Fahrt ins Sennelager einverleibt. Im übrigen ſiehe Programm des Vorjahres.
Werkunterricht. Der freiwillige Kurſus begann mit Heften und Ausbeſſern von Büchern. Nachdem andere Klebe⸗ und Papparbeiten und das Herſtellen von farbigem Papier geübt worden waren, ging man zum eigentlichen Buchbinden über. Es wurden teil⸗ weiſe umfangreiche Werke eingebunden. An dieſer Stelle muß auch der Firma Brüning(Auheimerweg) gedankt werden, die liebenswürdigerweiſe die Schneide⸗ arbeiten an den Einbänden der Schüler koſtenlos vornahm.— Im obligatoriſchen Unterricht der Quinta arbeiteten die Schüler nach einfachen Modellen aus Papier und Plaſtilin. Weiterhin ſtellten ſie mit einfachen Werkzeugen(Meſſer und Laubſäge) Holzarbeiten, wie Spielzeug, her, die ſie dann bemalten. Zuletzt verfertigten ſie ge⸗ meinſam eine Pfahlbauſiedlung. Auch in Quinta wurden die Anfangsgründe des Buch⸗ bindens gelehrt.
Kurzſchrift. Im Winterſemeſter wurde zum erſten Male der Stenographie⸗Unterricht als wahlfreies Fach eingeführt. Der Kurſus dauerte mit zwei Wochenſtunden vom 15. No⸗ vember 1927 bis 31. März 1928 und zählte 34 Teilnehmer, die den Klaſſen O III bis 0II gehörten. Gelehrt wurde die Einheitsſtenographie(Deutſche Reichskurzſchrift). Der Erfolg war im allgemeinen gut. Die Durchſchnittszenſur der ſchriftlichen Arbeiten lag zwiſchen„gut“ und„genügend.“ Mit großer Begeiſterung wurden auch übungen in der Schnellſchrift von Schülern ausgeführt. Es wurde im allgemeinen eine Schreib⸗
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