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Aves:
Gallus domesticus, Anser domesticus, Grus cinerea, Columba risoria, Columba livia, Anas boschas, Falco tinnunculus, Buteo vulgaris, Otus vulgaris, Corvus frugilegus, Monedula- turrium, Garrulus glandarius, Loxia curvirostris, Fringilla montifringilla, Fringilla coelebs, Fringilla domestica, Chloris hortensis, Fringilla carduelis, Fringilla canaria.
Reptilia: Emys europaea, Tropidonotus natrix. Amphibia: Rana esculenta und temporaria, Hyla arborea, Salamandra maculata, Triton cristatus und taeniatus, Amblystoma mexicana. Pisces: Perca fluviatilis, Gasterosteus aculeatus, Cyprinus carpio, Cyprinus auratus, Leuciscus rutilis. Insecta: Dyticus marginalis, Cyrinus natator, Apis mellifica. Crustacea: Astacus fluviatilis.
Gastropoda: Limnaea stagnalis, Planorbis corneus, Paludina vivipara. Lamellibranchiata:
Unio pictorum.
Andere Tiere, die ſich nicht lange in der Gefangenſchaft halten, werden gefangen, eine Zeitlang zur Beobachtung in geeignete Behälter gebracht und dann im Garten in Freiheit geſetzt.
Im Winter wurden bisher die Tiere teilweiſe in geheizten Räumen, teilweiſe in Kellern überwintert. Dieſer Notbehelf fällt für die Folge weg. Die Fiſche überwintern in einem unten näher zu beſchreibenden Aquarium, im Sommer werden ſie in das Gartenbaſſin ausgeſetzt, mit Ausnahme einzelner Speziesvertreter, die zur Beobachtung immer im Aquarium verbleiben, ebenſo die Muſcheltiere und Lungenſchnecken.
Größere und empfindliche Flußfiſche halten ſich in gewöhnlichen Aquarien nicht lange. Sie verlangen einen ſtetigen, wenn auch ſchwachen Waſſerzufluß nnd eine ſtetige Durchlüftung des Waſſers. Das Aquarium der Anſtalt iſt aus ſog. l⸗Eiſen und dickem Spiegelglas(Schaufenſterglas) hergeſtellt und hat folgende Dimenſionen: Länge 1 m, Höhe 0,60 m, Tiefe 0,50, Inhalt 0,3 cbm., der Boden iſt in der Mittellinie von 4 kreisförmigen, 12 mm weiten Offnungen durchbrochen, die gleichen Ab⸗ ſtand von einander haben. Kurze Rohrſtutzen ſind in dieſelben eingeſetzt. Die beiden äußerſten dienen dem Abfluß des Waſſers, die beiden inneren dem Zufluß. Der Abfluß findet teils an der Oberfläche teils am Boden ſtatt, erſterer iſt immer, letzterer nur bei der gänzlichen Entleerung thätig. Zur Sättigung des zufließenden Waſſers mit Luft ſaßen früher auf den Zuleitungsröhren kleine Turbinen. Der Abfluß an der Oberfläche war vermieden und ſtatt deſſen eine kurze, in eine Spitze ausgezogene Röhre am Boden eingeſetzt. Das vom Boden aus abfließende Waſſer wurde mit Hülfe einer Röhre bis auf den Boden eines großen Säureballons geleitet, deſſen Offnung durch einen doppelt durchbohr⸗ ten Kautſchuckpfropfen geſchloſſen war. In die zweite Bohrung führte eine kurze Röhre, die mit dem zu einer Spitze ausgezogenen Rohre des Aquariums verbunden war. Das einfließende Waſſer trieb


