des Landesamtes für das Bildungsweſen mit der Naſſauiſchen Landesverſicherungsbank in Wiesbaden ab.
Spartätigkeit. Wie im vorigen Jahre, ſo wurde auch diesmal wieder die Spar⸗ tätigkeit der Schüler durch Vermittlung der Schule gefördert.
An der Pfingſtfahrt des Vereins für das Deutſchtum üim Aus⸗ land beteiligten ſich 35 Schüler und 5 Lehrer.
Fakultativer Anterricht. Wahlfreier Anterricht außer in Latein wurde in folgenden Fächern erteilt:
1. Einheitskurzſchrift, von Obertertig ab in 4 Abteilungen mit je einer Wochenſtunde bei Studienrat Kreiling. Dazu kam für Fortgeſchrittene noch ein beſonderer ſtenographiſcher Aebungskurſus.
Biologie, zweiſtündig bei Studienrat Geck.
Chemie, zweiſtündig bei Studienrat Dr. Flörke.
Phoſik, je zweiſtündig bei den Studienräten Prof. Dr. Noll und Schmidt. Werkunterricht(Buchbinderarbeiten), dreiſtündig bei Studienrat Keß ler. Muſik(Schülerorcheſter), dreiſtündig bei Studienrat Dr. Hillenbrand.
An dem ſeit Beginn des Schuljahres eingerichteten Milchfrühſtück beteiligten ſich im Durchſchnitt täglich ungefähr 130 Schüler.
Studienrat Dr. Adolph veröffentlichte im Verlage von Strecker& Schröder, Stutt⸗ gart, eine Abhandlung über die Philoſophie des Grafen Keyſerling. Er wurde im März zum außerordentlichen Profeſſor an der theologiſchen Fakultät der Aniverſität Gießen ernannt.
Auf Einladung des Präſidenten des Reichsgeſundheitsamtes in Berlin nahm der Anterzeichnete in Berlin anfangs Oktober an den Verhandlungen über die hogieniſche Vor⸗ bildung der Lehrer und die geſundheitliche Belehrung der Schulkinder teil.
Studienrat Dr. König hielt an verſchiedenen Orten Deutſchlands und Oeſterreichs Vorträge über das Auslandsdeutſchtum.
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Das pädagogiſche Seminar.
Aus dem Schuljahr 1926/27 gehörten dem an unſere Anſtalt angegliederten päda go⸗ giſchen Seminar die Studienreferendare Ernſt Chri ſt, Ludwig Geismar, Wilhelm Hainz, Theodor Sadek, Heinrich Schudt und Albrecht Stein häuſer an, während der Refe⸗ rendar Dr. Wilhelm Wamſer nach halbjähriger Seminarzeit zur Lebernahme einer Lehrerſtelle an das Cozeum in Alzey verſetzt wurde. Dem Studienreferendar Sadek wurde vom 16. Juni ab die Verwaltung einer Lehrerſtelle an der höheren Bürgerſchule in Homberg übertragen.
Oſtern 1927 traten neu in das Seminar ein die Studienreferendare Heinrich Blauth, Dr. Ernſt Kauß, Werner Knaus, Dr. Alois W. Roeder, Arnold Trapp und Wilhelm Vogt. Von dieſen trat Dr. Roeder im Mai 1927 in den preußiſchen Schuldienſt über. Von Pfingſten bis zu Ende des Schuljahres nahm der Zeichenlehrer Georg Qortz von der Auguſtinerſchule in Friedberg an den Sitzungen des allgemeinen pädagogiſchen Seminars regelmäßig teil. Von den Herbſtferien ab bis Weihnachten hoſpitierte und unterrichtete, behufs Einführung in die Anterrichtspraxis, im Einverſtändnis mit Herrn Oberſtudiendirektor Altendorf der Studienreferendar Knaus am Landgraf⸗Ludwigs⸗Gymnaſium in Gießen.
Im Oktober 1927 wurden weiter dem pädagogiſchen Seminar überwieſen die Studien— referendare Dr. Wilhelm Wallenfels, Dr. Chriſtoph Rehwald und Dr. Wilhelm Kämmerer.
Das pädagogiſche Seminar zerfiel in folgende Abteilungen:
1. Allgemeines pädagogiſches Seminar(Dr. Roller), 4 Stunden wöchentlich;
2. Deutſches Seminar(Dr. Kiefer), 2 Wochenſtunden im Sommer;


