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in wirklichem Vergleiche Sept. 62: mögest du wie ein treuer Steuermann eines Schiffes die Stadt bewahren! Eben so wenig auffallend ist ib. 31(dG&σο½ᷣααςειι—ᷣκοωmνο ενν αοωιιηυmπ¶ mμυιεισσςσ olaxa vuι⁵ιαν„ Dagegen wird man doch nicht leugnen können, daſs der erste Begriff so gut wie verschwunden ist, wenn wir lesen: œotves vdο αντοο ϑμαν olaoοοςοw Pers. 758.— rls otν dedyννς εoοuν olaxoοοςσοςα; Schol. rle rijc dvdyα orel al deeσκεεε, Pr. 517.— vEot yο olaxoνοι τραααιοοοο υeϋαοωο. Schol. νρμνερονντα παέ. ib. 150.— dorvyelrovss oxoxal nur benachbarte Warten Ag. 296.— Dazu xνvα ταα οlOνꝓνν dοτvεετονονιιυνεκνοοσ Suppl. 276.— Das bezeichnendste Beispiel ist jedoch πσυσαeφ, welches an mehreren Stellen mit den verschiedenartigsten Begriffen verbunden nicht durch eine Art Personification, sondern nur so erklärt werden kann, daſs man das erste Glied als durch den häufigen Gebrauch ganz ab- geschwächt und in seiner Bedeutung verblaſst ansieht. Ganz richtig wird dies vom Schol. zu Ch. 563 erkannt. Dort heiſst es vexν ϑ⁶, oddxαet eOαάαν αενμα. Schol. rcf( raxet Siger.— Ferner xο⁴ιρακνς ⁶ρμιμαα Sept. 606. Das Bestreben der Meisten, in allen diesen Verbindungen nur Personification zu erblicken, welche doch zu den wesentlichsten Schönheiten des poetischen Stils gehören soll, mutet dem Dichter geradezu eine plumpe Geschmacklosigkeit zu, wenn er das Auge als mit einem Fuſs versehen gedacht haben soll.—. rlασοα Fr. 258.— Jene Personification ist allerdings anzunehmen in: x6 rο ταm|ν αοαᷣαᷣ LOεrator 0010G denn das Unglück schreitet schnell Fr. 283.— Mit diesen Verbindungen ist der merkwürdige Ausdruck Eum. 37 zu vergleichen: rοε&⁴☛άρ ε εν d odωναά⅔te.ς xαένν Schnelligkeit der Schenkcel*).—
Andere uns frappierende Verbindungen haben ihren Grund in dem bei Homer so oft sich findenden Vergleiche des Herrschers mit dem Hirten. Wie ein ordentlicher Hirt seine Schafe kennen muſs, so sind dem tüchtigen Herrn seine Unterthanen bekannt. Dies erklärt uns den r0Gαποννομ&μμυν Ag. 759: 5ε ³νι ναον⁶ςσ τασάτoα⁸ά⁶ισηρν, Ou« bOrlo αηbονι☚ινν μμαατιι ⁶σααταs xrtd. wer Menschenkenntnis hat, dem 5leibt der Heuchler nicht verborgen.— Auch dα royvdεαœω⁷²der kundige Geist Fr. 238 findet so eine nicht schwierige Erklärung. Derartige Composita wurden offenbar so häufig angewandt, daſs der ursprüngliche Vergleich dem Sprach- bewuſstsein nicht mehr fühlbar war**).—
Kaum noch empfunden wird das erste Glied, wenn die Götter„ã rοε ‿νονꝙααeνε Sept. 153 oder Zeus olzoguias oGlν d⁴οσν Suppl. 26 genannt wird.— Auch in lxαοναου—ε ist der Begriff des Hauses so sehr verloren gegangen, daſs schon Aeschylus ναυ ονοενν Ag. 773 die Stadt verwalten verbinden konnte. Vgl. aedificare.— Wenigstens eine starke Abschwächung des ersten Bestandteiles, obwohl derselbe verbal ist, haben wir in„νᷣ oονφε der Erstführer, das Oberhaupt Ag. 246 und in dox"yεr=e Suppl. 174. 241. Dals eine solche Abblassung in den Compositen mit ονν schon ziemlich frühe eintrat, ist bekannt***).— Das von rνμοοσασν einschlagzerrissen gebildete orν⁵μαmνυ Pers. 827 läſst sich gar nicht anders übersetzen als mit dem einfachen zerreilsen: Aaxldeg oru⁵μαοοοαηνοοι(Schol. olov dοςυονιοσν) οααααυν ⁸σανι udra die Lumpen der bunten Gewänder zerreilsen.—
*) Richtig G. Herm. Opusc. II, 140: Aeschylus amat qr que celeritate conspicua sunt οαςᷣν vocare. **) Recht bezeichnend für das Etymologisieren der Alexandriner ist übrigens Et. M. 474, 43: 0ι„ℳlο 01ακ‿r νν τουοιπ εϑαυινν το ⁴μëνεέοςοσ o αοαανμιμιμνοων ⁶π ν, εᷣ Hυνμνομννπνπησα ναιμονναν τννςμμενανν ννμν xœl Souralg.— **r) Clemm, de comp. p. 154.


