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4. Verf. vom 16. Mai S. 2371, bzw. Min.⸗Erlaß vom 30. April(U. IIIa. 13404), wonach kein zu einem Ausbildungskurſus zugelaſſener Lehrer ohne beſondere Genehmigung während der Dauer des Kurſus aus ſeinem Amte entlaſſen werden darf.
5. Verf. vom 21. Mai S. 2485, bzw. Min.⸗Erlaß vom 13. Mai(U II. 6362), btr. die Bewilligung von Schulgeldbefreiung an die Söhne der Lehrer bei den ſtaatlichen höheren Lehranſtalten.— Die eneha ſind in Zukunft hinſichtlich dieſer Befreiung ebenſo zu behandeln wie andere Schüler. Vgl. Nr. 12.
6. Verf. vom 9. Juni S. 2756, btr. die Fürſorge für Erhaltung von früh⸗ und vorgeſchichtlichen Altertümern, wie Stein⸗, Bronze⸗ und Eiſengeräten, Urnen ꝛc.
7. Verf. vom 9. Aug. S. 3325, bzw. Min.⸗Erlaß vom 13. Juli(G. III. 1748), wonach während der Einberufung zu den gewöhnlichen militäriſchen Friedensübungen auch die wiſſenſchaftlichen Hülfslehrer ihr Civildienſteinkommen weiter zu beziehen haben.
8. Verf. vom 16. Aug. S. 3481, womit der Etat der Anſtalt für 1888/94 überſandt wird.— Durch denſelben iſt das Schulgeld vom 1. April d. J. ab auf 96 Mk. jährlich für alle Klaſſen ohne Unterſchied erhöht worden.
9. Verf. vom 16. Nov. S. 3237, bzw. Min.⸗Erlaß vom 4. Juli(U. II. 1978), btr. Förderung des von Rud. Springer herausgegebenen„Kunſthandbuchs für Deutſchland, Oſterreich und die Schweiz“ durch geeignete Beiträge.
10. Verf. vom 2. Dez. S. 5258, wodurch darauf aufmerkſam gemacht wird, daß einem Schüler nach anderthalbjährigem Beſuche der Sekunda das Zeugnis der wiſſenſchaftlichen Befähigung für den einjährig⸗freiwilligen Militärdienſt nur dann ausgeſtellt werden darf, wenn derſelbe„ſich die Reife zum Eintritt in eine mit dem btr. Klaſſenunterricht beginnende Oberſekunda erworben hat“.
11. Verf. vom 29. Dez.§. 5732, wodurch genehmigt wird, daß der Unterzeichnete wegen Krankheit (Neuraſthenie) bis auf Weiteres von ſeinen Unterrichtsſtunden in Prima entlaſtet werde, ſo zwar, daß 3 St. Deutſch dem Prorektor Gegenbaur, 2 St. Horaz und 6 St. Griechiſch dem Prof. Dr. Koerber über⸗ tragen werden, letzterer dafür aber ebenſoviele Stunden in Oberſekunda an den Hülfslehrer Stern abzu⸗ treten habe.
12. Verf. vom 7. Febr. S. 145, bzw. Min.⸗Erlaß vom 3. Januar(U. II. 3079), wodurch die Be⸗ ſtimmung, nach welcher den dritten dieſelbe höhere Lehranſtalt beſuchenden Brüdern, falls deren Eltern darum bitten, das Schulgeld zu erlaſſen iſt(vgl. das Programm vom J. 1873 S. 12), aufge⸗ hoben wird.— Gleichzeitig werden nähere Beſtimmungen darüber getroffen, wie bei den Geſuchen von Lehrern um Schulgeldbefreiung für ihre Söhne zu verfahren ſei. Vgl. Nr. 5.
13. Verf. vom 9. Febr. S. 647, wodurch genehmigt wird, daß von Oſtern ab anſtatt der bisher ge⸗ brauchten lateiniſchen Grammatik von Meiring die von Ellendt⸗Seyffert zur allmählichen Einführung gelange, und zwar zunächſt in U. II und U. III.— Für die unteren Klaſſen wird die Elementar⸗ Grammatik von Seyffert und Fries beſtimmt, zunächſt für VI.
14. Verf. vom 17. Febr. S. 668, wodurch die Stiftung des kathol. Pfarrers Kobel zu Röders⸗ heim in der Pfalz genehmigt u. bzw. die Ermächtigung zur Annahme der von demſelben dem hieſ. Gym⸗ naſium zugedachten Schenkung von 3000 M. erteilt wird. Vgl. unter VI.
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