Jahrgang 
1915
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Homburg. b) Die Begnadigung des Prinzen von Homburg in Kleists Schauspiel. 4. a) Welche Hoffnungen darf unser Volk hente auf Fichtes Wort setzen:So siegt immer und notwendig die Begeisterung über den, der nicht begeistert ist? b) Wie erweist sich der Stolz und die Wahrheit von Frundsbergs Wort:Viel Feind', viel Ehr' in dieser Zeit? 5. a) Die deutsche Volksseele im Spiegel der Dichtung des Weltkrieges. b) Wie sollen wir uns zu den Künstlern fremder Völker verhalten, die unser Volkstum geschmäht haben? c) Unser Verhältnis zum Geistesleben der feindlichen Völker. d) Die romantische Naturbeseelung bei Schwind. e) Der Torgauer Altar Lukas Cranachs d. A. f) Der Triumph der Delila von Rembrandt. g) Die Einheit von Mensch und Natur bei Fritz Böhle. h) Wilhelm Altheim als Heimatkünstler. i) Lass den Helden in deiner Seele nicht sterben!(Nietzsche.) k) Wage, dulde! Die Welt ist dein!(Arndt.) 1) Das Muß ist hart; aber beim Muß allein kann der Mensch zeigen, wie's innerlich mit ihm steht.(Goethe.) Bis zum

Juli Burckhardt, dann Sprengel.

Obersekunda: 1. a) Das Bild des Hofschulzen in den Eingangsszenen desOberhofs. b) Welche Andeutungen gibt die Einführung desOberhofs über die Handlung der Novelle? 2. a) Lafontaines Fabel vom Murkt- gang des Esels und HebelsSeltsamer Spazierritt. b) Lafontaines Fabel von den beiden Tauben und Kleists Bearbeitung. 3. a) Welche Andeutungen geben die beiden ersten Abenteuer des Nibelungenliedes über den Inhalt der Dichtung? b) Das höfische Rittertum in den beiden ersten Abenteuern des Nibelungen- liedes. 4. a)Aber der Krieg auch hat seine Ehre, Der Beweger des Menschengeschicks. b)Der Krieg ist schrecklich wie des Himmels Plagen, Doch er ist gut, ist ein Geschick wie sie. 5. a) Inwiefern steht Kriemhild schon im ersten Teil des Nibelungenliedes im Mittelpunkt der Handlung? b) Siegfrieds Werbung. 6. a) Liliencrons GedichtEs lebe der Kuiser! im Verbältnis von Gehalt und Kunstmitteln. b) Liliencrons GedichtKrieg und Frieden im Verhältnis von Gehalt und Kunstmitteln. c) Die Eigenart von Liliencrons Eindruckskunst soll an einigen Beispielen aus seinen Kriegsgedichten erörtert werden. d) Liliencrons Em- pfindung vom Kriege. 7. a) Ekkehards Heilung. b) Das Fortleben des Heidentums im Volke nach Scheffels Ekkehard. c) Natur und Mensch in ScheffelsEkkehard. d) Wie stellt sich Scheffel die Entstehung des Walthariliedes vor? e) Die Russen in Ostpreußen und die Hunnen im Hegau. Sprengel.

Untersekunda: 1. Worauf beruht die Machtstellung Europas? 2. Wodurch erreicht Schiller die große Anschaulichkeit des Liedes von der Glocke? 3. Selbsterlebtes im Kriegsanfang. 4. Kleists Hermanns- schlacht. 5. Freies Thema(unsere Kreuzer oder sonstige Ereignisse). 6. a) Arndts Schrift über den Rhein. b) Zwei Gedichte Liliencrons. Bis zum Juli Franke, dann Oberlyzeal-Direktor Keller.

c) Arbeiten der Abiturienten.

1. Deutscher Aufsatz.

a) Sommer 1914: Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.(Ferner für die Not-Reifeprüfungen: 1. Der Krieg ist schrecklich wie des Himmels Plagen, doch er ist gut, ist ein Geschick wie sie. 2. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, nachgewiesen an den deutsch-französischen Beziebungen. 3. Mit welchem Recht sagt Heinrich v. Treitschke, daß der Krieg der Jungbrunnen für die sittliche Kraft des Volkes sei 2)

b) Ostern 1915: Was man ist, das blieb man andren schuldig.

2. Mathematische Aufgaben.

a) Sommer 1914: 1. Eine Stadt gibt für 1 Million Mark bei 3 ½% Schuldverschreibungen zu je 500 M. im Nennwerte aus und verwendet am Schluß eines jeden Jahres 70 000 M. für die Tilgung der Schuld und zur Verzinsung. Wieviel Schuldverschreibungen sind nach 20 Jahren noch nicht eingelöst? 2. Zwei gegebene Strecken a und b von verschiedener Länge sind so auf eine Gerade zum Teil aufeinander

zu legen, daß 4 harmonische Punkte entstehen. Besonderer Fall a= 3 b= 4 cm. 3. Zur Prüfung einer guten Uhr auf richtigen Gang beobachtet man am 15. Februar 1895 p m. in Altona= 53,55°die Höhe des Sonnenmittelpunktes h= 17,41°. Seine Deklination betrug 12,62°. Wie viel Uhr war es in wahrer Ortszeit, in mittlerer Ortszeit, in mitteleuropäischer Zeit? Die Zeitgleichung war 14 Min. 13 Sek., der Längennterschied östlich Greenwich 9,96°. 4. In einen Würfel mit der Kante q sind gezeichnet die einbeschriebene, die die Flächen berührende. sodann die die Kanten berührende Kugel, endlich auch die Umkugel durch die Ecken. Gesucht ist das Verhältnis der 3 Kugelinhalte sowie das der zwei Kugelschalen.