Jahrgang 
1915
Einzelbild herunterladen

24

VI. Mitteilungen an die Schüler und deren Pltern.

Wir richten an die Eltern die dringende Bitte, falls sie Privatunterricht für ihre Kinder für nötig halten, sich mit uns vorher in Verbindung zu setzen. Von den Privatlehrern muß unbedingt verlangt werden, daß sie mit uns ins Einvernehmen treten, unsern Rat und unsere Wünsche einholen und in gewissen, nicht zu langen Zwischenräumen sich mit uns besprechen. Schüler unserer Anstalt bedürfen, wenn sie Privat- unterricht erteilen, der Genehmigung des Ordinarius und des Direktors.

Sodann werden die Eltern darauf aufmerksam gemacht, daß die Anträge auf Bewilligung von Frei- stellen füͤr höhere oder Mittelschulen bei den städtischen Schulbehörden schriftlich im Falle des Uebergangs zu einer Mittel- oder höheren Schule jeweils bis zum 15. Januar, andernfalls zum 1. April oder 1. Oktober einzureichen sind.

Ferienordnung für das kommende Schuljahr 1915/16:

. Osterferien vom Mittwoch den 31. März bis Donnerstag den 15. April ¹) einschliesslich. Pfingstferien vom Freitag den 21. Mai bis Donnerstag den 27. Mai einschliesslich. Sommerferien vom Freitag den 2. Juli bis Montag den 2. August einschliesslich. Herbstferien vom Dienstag den 28. September bis Donnerstag den 14. Oktober ¹) einschl. Weihnachtsferien vom Dienstag den 21. Dezember bis Dienstag den 4. Januar 1916 einschl. Schluss des Schuljahres am Freitag den 14. April 1916.

8 8 b S

¹) Am Donnerstag den 15. April und Donnerstag den 14. Oktober finden die Aufnahme- prüfungen statt.

Bismarckfeier Mittwoch den 31. März 1915, früh 12 Uhr.

1. Chor:Herr, deine Güte reicht so weit.............. Grell. 2. Bismarckgedichte von Geibel, Genée, Paul Heyse, Wildenbruch, Fontane.

3. Bismarck-Rede des Direktors.

Chor: Bismarcklied...............!..!... G. Hecht. Stellen aus Bismarcks Briefen.

6.Klage aus den Altniederländischen Volksliedern.

7. Stellen aus Bismarcks Reden.

8. Gemeinsamer Schlussgesang:Deutschland, Deutschland über alles.

Der Unterricht im neuen Schuljahr beginnt Freitag, den 16. April um ½ 8 Uhr.

Frankfurt a. M., den 20. März 1915.

Dr. Neubauer, Direktor.