14 Französisch: Wiederholung bezw. Einübung der regelmässigen und unregelmässigen Konjugation. Sprechübungen nach Kron. Alle 14 Tage eine schriftliche Haus- oder Klassenarbeit(Ubersetzung oder Diktat). 2 St. S. Werner. W. Perdisch.
Geschichte und Erdkunde: Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Groſsen, insbesondere brandenburgisch- preuſsische Geschichte. 2 St.— Landeskunde des Deutschen Reichs. 1 St. Jungblut.
Mathematik: a) Arithmetik: UÜbungen in den Grundrechnungen mit Buchstabengröſsen. Das Wichtigste aus der Lehre von den Proportionen. Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Potenzen mit positiven ganzzahligen Ex- ponenten. ³) Planimetrie: Kreislehre, zweiter Teil.— Sätze über Flächengleichheit von Figuren. Berechnung der Fläche gradliniger Figuren. Ahnlichkeitslehre z. T. Wieder- holung der früheren planimetrischen Pensen. Konstruktionsaufgaben. 3 St. Michelis.
Naturbeschreibung: Im Sommer: Lehre vom Bau des menschlichen Körpers. Unterweisungen über die Gesundheitspflege. Im Winter: Vorbereitender physikalischer Lehrgang I: Die einfachsten Tatsachen der Mechanik und einige wichtige Erschei- nungen aus der Waärmelehre. 2 St. Michelis.
Zeichnen: Zeichnen nach einfachen Gegenständen(Gebrauchsgegenständen, Natur- und Kunstformen) mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspektivische Ubungen. Darstellen von Teilen des Zeichensaales, des Schulgebäudes usw. 2 St. Caster.
Untertertia. Klassenlehrer: Professor Dr. Sprengel.
KReligionslehre: ¹) Evangelische: Lebensbilder des Petrus, Johannes und Paulus(im Anschluſs an das Pensum der IV). Apostelgeschichte. Geschichte des Reiches Gottes im Neuen Testament: Markusevangelium. Kirchengeschichtliche Lebensbilder aus dem Altertum und dem Mittelalter(im Anschluſs an Marx-Tenter, Hilfsbuch für den Religionsunterricht). Wiederholung des' Katechismus, der früher gelernten Kirchen- lieder und Sprüche, 4 Kirchenlieder wurden neu gelernt. Koob. 5) Katholische: Siehe IIIi.— c) Israelitische: Siehe III.—
Deutsch: Unregelmäſsigkeiten und Schwankungen des Sprachgebrauchs, namentlich in der Formenlehre. Wiederholung der Satzlehre. Hàusliche Aufsätze und Klassenaufsätze.
Behandlung prosaischer und poetischer Lesestücke. Auswendiglernen und Vortrag von Gedichten. Nacherzählen. 2 St. Steiger.
Lateinis ch: Caesar bellum Gallicum—IV. 4 St.— Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre, Wiederholung und Ergänzung der Kasuslehre nach Harre und der Formenlehre nach Perthes. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus Ostermann für Tertia. Alle acht Tage eine Ubersetzung in das Lateinische als Klassenarbeit, statt derselben vierteljährlich eine Hausarbeit und eine schriftliche Ubersetzung i in das Deutsche. 4 St. Zusammen 8 St. Kähler.
G riechisch: Die regelmäſsige Formenlehre des attischen Dialekts bis zu den verba contracta. Ubersetzungen aus dem Griechischen und ins Griechische; daran schliefsend Einprägung wichtiger syntaktischer Regeln und eines geeigneten Wortschatzes. Schrift-
liche häusliche Arbeiten. Alle acht Tage in der Klasse eine Ubersetzung(Formen oder Sätze) ins Griechische. 6 St. Sprengel.


