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Griechisch: NXcenophon Anab. II. 6— IV(mit Auswahl). Homer Odyssee IX, 39— X; XI- XII mit Auswahl. Einzelne Stellen auswendig gelernt. Xenophon, Hellenika II-—III mit Auswahl. 4 St.— Gebrauch des Artikels, das Pronomen. Kasussyntax. Das Wichtigste aus der Tempus- und Moduslehre. Repetitionen des Verbums. Mündliche Ubersetzungen aus Kaegis Ubungsbuch. Alle 8— 14 Tage eine schriftliche Klassen- arbeit, zuweilen eine Hausarbeit. 2 St. Zus. 6 St. Schuster.
Franzôsisch: André Laurie, Mémoires d'un Collégien. Ausgewählte Kapitel der Grammatik. Sprechübungen. Klassenarbeiten. 3. St. S. Werner. W. Perdisch.
Geschichte: wie II a. Kähler. Erdkunde: wie II a. Michelis. Mathematik: wie II, a. Michelis. Physik: wie II a. Michelis.
Obertertia. Klassenlehrer: Professor Dr. Schönemann.
Religionslehre: a) Evangelische: Geschichte des Reiches Gottes im neuen Testament, eingehende Behandlung der Bergpredigt und der Gleichnisse. Reformationsgeschichte im Anschluſs an ein Lebensbild Luthers; kurzer Abriſs der Geschichte des Kirchen- liedes. Wiederholung der gelernten Sprüche und Kirchenlieder. 2 St. Steiger. 6) Katholische: Die Lehre von den Geboten nach dem Diözesankatechismus. Kirchen- geschichtliche Charakterbilder. Die biblischen Geschichten des Alten Testaments von der Gesetzgebung auf Sinai an und des Neuen Testamentes bis zur Bergpredigt. Kirchenlieder wurden auswendig gelernt. 2. St. Manns.(Die Tertien und die Quarta waren vereinigt.)— c) Israelitische: Nachbiblische Geschichte von 70—476 n. Chr. Bibellesen: Auswahl aus 1.— 4. Buch Moses, Psalmen und Sprüche Salomons etc. 2 St. Hôxter.(Die Tertien und die Quarta waren vereinigt.)
Deutsch: Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. 8 Aufsätze. Prosaische Lese- stücke. Balladen Schillers und Uhlands. Belehrungen über die persönlichen Ver- hältnisse der Dichter, sowie über die poetischen Formen und Gattungen. Auswendig- lernen und Vortrag von Gedichten und Stellen aus Dichtungen. 2 St. Jungblut.
Lateinisch: Caesar, bellum Gallicum I(Ariovist), V, VI, VII; ausgewählte Abschnitte aus Ovids Metamorphosen. 4 St.— Wiederholung und Ergänzung der Kasuslehre, Abschluſs der Satzlehre in ihren Hauptregeln nach Harre. Wiederholung der Formenlehre. Mündliche und schriftliche Ubersetzungen aus Ostermann. Alle acht Tage eine Ube rsetzung in das Lateinische als Klassenarbeit, dafür gelegentlich eine Hausarbeit; in jedem Vierteljahr eine schriftliche Ubersetzung aus Caesar in das Deutsche. 4 St. Zusammen 8 St. Schönemann.
Griechisch: Die Verba in ul und die wichtigsten unregelmäſsigen Verba. Gedächtnis- mäſsige Einprägung der Präpositionen. Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der III. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im Anschlufs an Gelesenes.— Mündliche und schriftliche UÜbersetzungen in das Griechische. Alle acht Tage eine Klassenarbeit oder Hausarbeit.— Lektüre anfangs nach dem Ubungsbuche, dann Xenophons Ana- basis I, II. Ubungen im unvorbereiteten UÜbersetzen. 6 St. Ankel.


