ment, nach literarischen Gesichtspunkten.— P. L.: Auswahl aus altchristlicher Literatur; Ari- stoteles de republ. Ath. Griechische Schwänke. Auswahl aus Archimedes und Apollonius. Plutarch, Perikles. Josephus(Auswahl); die 4 Evangelien.
Französisch. Leitgedanke s. O la. Lektüre: aufter dem Lesebuch Farrères, la bataille(PFreude am Kriegerischen). Corneille, Britannicus.
UI.
Ev. Religion. 1. Bibelkunde. Römerbrief. Paulus und Jesus. 2. Kirchengeschichte. Paulus. Christentum und Antike. Renaissance und Humanismus. Luther. Zwingli-Calvin. Ge- genreformation. Empirismus. Materialismus.[dealismus. Das evangelische Kirchenlied. 5. Reli- iöse Lebenskunde. Wissenschaft und Glauben. Religion und Sittlichkeit. Gemeinschaft. Kultur. Gott und Natur. Der Wunderglaube.
Kat h. u. j ü d. Religions. OI.
Deutsch. Leitgedanke: Lebenswerte-in der Dichtung. Eingeschoben literaturgeschicht- liche und ästhetische Betrachtungen.— Die Grundfragen der Sittlichkeit: 1. Religion und Sittlichkeit. Toleranz. Schönherr. Glaube und Heimat. Lessing. Nathan. Lessing, Wie die Alten den T'od gebildet, Briefe; Kant und Mendelssohn, Was heiftt Aufklärung? 2. Der Einzelne und die sittliche Aufgabe. Shakespeare, Makbeth. Herders und Goethes Shakespearereden. 5. Sitt- lichkeit und Gemeinschaft. a) Die Familie. v. d. Goltz. Vater und Sohn. Storm, Hans und Heinz Kirch. Goethe. Hlermann und Dorothea. O. Ludwig., Zwischen Himmel und Erde. b) Die Ge- sellschaft, die soziale Frage. Ibsen, Stützen der Gesellschaft. Hauptmann, Weber, Florian Geyer. Goethe, Götz Schiller. Räuber, Kabale und Liebe. c) Der Staat. Hebbel. Agnes Ber- nauer. Kleist, Prinz v. Homburg.
Geschichte. 500— 1780. Mittelalter seit der Frankenzeit, Neuzeit bis zum Beginn der französischen Revolution. Die Lreignisse aus dem Zusammenhang zu erklären, war Haupt- aufgabe. Deshalb wurde an der chronologischen Darstellung festgehalten. Darüber hinaus aber wurde die Darstellung größerer Entwicklungen gepflegt(Kaisertum, Papsttum. Fürsten- tum: Kolonisation. Wirtschaftsprobleme) und die Vergangenheit zur Gegenwart in lebendige Beziehung gebracht.
Erdkunde. Lehrziel: Staat und Volk.— Nationalstaaten und Nationalitätenstaaten anter besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse des Vertrags von Versailles.— Industrie- und Landwirtschaftsstaaten.— Die Grundlagen staatlicher Entwicklung von geographischen
und geschichtlichen Gesichtspunkten aus betrachtet.— Art und Entwicklung der Kolonien im Laufe der Zeiten unter Berücksichtigung der Landeskunde und Geschichte. 4
Latein. Im Mittelpunkt des ersten Teils der Lektüre stand das Thema: Römer und Germanen. Tacitus Germania und die das Thema behandelnden Abschnitte aus seinen Annales.— Das zweite Thema stand zu dem ersten in innerlicher Beziehung. Rom zur Zeit des Augustus. Aeußerer Glanz, schon in vielem innerer Verfall. Quelle besonders Horaz: Satiren, politische Oden. Vergleiche mit den Sitten der Germanen. Als letztes Thema: 2 Lyri- Ker: Horaz und Katull(unechte, echte Lyrik). Gelegentlich grammatische Wiederholungen.
Griechisch. 1. Die griechische Lyrik: Archilochos, Alkaios, Sappho, Anakreon. Ihr Nachwirken in der deutschen Lyrik(Mörike, Herder, Goethe). Dazu wurde in Schülervor- trägen behandelt Grillparzers Sappho sowie das Naturgefühl der Griechen nach Biese „Naturgefühl bei den alten Griechen und Römern“ und der Abschnitt aus Schiller. Ueber senti- mentale und naive Dichtung, sowie in Verbindung mit dem Deutschen der Antike Mensch und seine Stellung zum Tode betrachtet. 2. Homers Ilias in einer Auswahl, die neben einem Ueberblick über die ganze Handlung das Schwergewicht in die Person Hektors, der bewuftt den aussichtslosen Kampf für seine Heimat führt, und Andromaches legte. Ergänzend zum Deutschen wurde an Lessings Laokoon und antiken Darstellungen aus Homer der Unterschied zwischen Malerei und Poesie betrachtet. 5. Die Sophistenzeit. die Aufklärung des 5. Jahrhun- derts als Vorbereitung für die Platonlektüre der Oberprima. Thukvd. VI u. VII.(Aus- wahl).(Beginnender Zerfall der athenischen Demokratie; Der Einzelmensch und der Staat; Alkibiades). Furipides Troerinnen vervollständigten das Bild.— Eine Anschauung vom antiken Theaterleben wurde aus dem altsprachlichen Quellenheft: Fensterbusch, das griechische Theater in klassischer Zeit, gewonnen. B
Französisch. Land und Leute in Frankreich, hauptsächlich nach Fröhlich-Schön, kulturkundliches Lesebuch. Als Beispiel für das französische klassische Drama„Cinna“(Cor- neille) unter Auswertung der Beziehungen zur römischen Geschichte. Als moderne Lektüre diente Gobineaus Meistererzählung La guerre des Turcomans.
Englisch s. O1


