b) die Realschule:
Namon:
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Studien, beziehungsw. zukünftiger Beruf:
Namen:
Studien, beziehungsw. zukünftiger Beruf:
1. Binder Wilhelm Handelsfach 9. Schuller Wilhelm Handelsfach 2. Goldstein Eduard Technik 10. Simtion Nikolaus Architektur 3. Gust Wilhelm Jus 11. Thomandel Karl. Handelsfach 4. Homm Fritz. Technik 12. Wandschneider Oskar.„
5. Kirscher Ernst.„ 13. Weber Oskar. Technik
6. Meleg Julius. Militärakademiker 14. Benedek Ernst Handelsfach 7. Salmon Gustav...„ 15. Preisinger Fritz. Technik
8. Schiel Georg. Agrikultur
Die Aufgaben der diesjährigen schriftlichen Maturitätsprüfung lauteten:
a) am Gymnasium: aus deutscher Sprache: Goethes Werke,»Bruchstücke einer grossen Konfession; aus magyarischer Sprache: A föbb nemzeti mozgalmak visszhangja a magyar irodalomban; aus Latein: UÜbersetzung aus Netoliczka-Wolff, Deutsches Lesebuch, 3 Teil, S. 8. Agamemnon und sein Geschlecht, 30 Zeilen; aus Mathematik: 1. Durch wieviele am Schlusse jedes Jahres fällige Annuitäten von K 768.76 wird ein Darlehen von K 10.000 bei 4 ½% iger Ver- zinsung getilgt? 2. In einem Kegel vom Radius r und der Seite s ist eine Kugel eingeschrieben, in den an der Spitze übrig bleibenden Raum wieder eine Kugel usf. Die Summen der Ober- flächen und Volumina aller dieser Kugeln ist zu suchen. Speziell für r= 6 m, s= 10 m.
b) an der Realschule: aus deutscher Sprache: Die Gedanken eines Abiturienten über die Berufswahl; aus magyarischer Sprache: A romanticizmus epikai költészete; aus Mathematik: 1. Eine Gemeinde will ein Darlehen aufnehmen, das in 10 Jahren in der Weise amortisiert werden soll, dass am Schlusse des ersten Jahres 1000, am Schlusse des folgenden Jahres um 1000 mehr als im vorhergehenden, also im letzten Jahre 10.000 K gezahlt werden. Welchen Betrag kann die Gemeinde daraufhin, erhalten, wenn eine 5% Verzinsung gerechnet wird? Es soll ein vollständiger Amortisationsplan angelegt werden. 2. Die Strecke c= 20 cm soll nach dem goldenen Schnitt geteilt werden; aus den beiden Abschnitten wird ein Rechteck gebildet werden, in dem aus den Ecken des Rechteckes Quadrate(Seitenlänge X) ausgeschnitten werden. E ist das Volumen(y) der Schachtel in Abhängigkeit zu bringen von x und für alle möglichen ganzzahligen Werte das x zu bestimmen. Für welchen Wert von x hat das Volumen den grösstmöglichen Wert und wie gross ist er denn?
3. Schulreise. Zu Beginn der Ferien im Juli 1912 wurde eine Schulreise nach Griechen- land angetreten, die 21 Tage dauerte und an der mit Einschluss des Direktors 4 Professoren und 33 Schüler der 7. und 8. Gymnasial- und Realklasse teilnahmen. Wegen der noch immer dauernden Epidemien in Konstantinopel musste der längere Weg zur See über Triest gewählt werden. Wir erhielten von dem österreichischen Lloyd und von den griechischen Bahnen und Schiffahrtsgesellschaften sehr bedeutende Fahrpreisermässigung.
Das Programm der Reise war folgendes: Hermannstadt-— Triest— Patras, Eisenbahn Patras— Athen. Hier 5 ½ Tage Aufenthalt. Ausflug zu Wagen(2 Tage) nach Mykene, Tyrins, Nauplia, Korinth, Lutraki; Schiffahrt nach Itea, zu Wagen nach Delphi, 2 Tage Aufenthalt, Rückkehr nach Patras zur See. Heimfahrt wieder über Triest.
Die Kosten der Reise beliefen sich für einen Schüler auf 270 K, von denen für jeden Schüler aus dem Reisefond 50 K bestritten wurden. 9 Schüler erhielten aus dem Reisefond


