Raturwiſſenſchaftliche Arbeiten: A. In der Botanik und Zoologie: III. 1. Stimmt die Blüte des Apfelbaums im Bau mit der Blüte des Birnbaums überein?— 2 Der Buchweizen.— 3. Iſt der Stechapfel näher mit der Zaunwinde oder mit der Kartoffel verwandt?— 4. Zu welcher Pflanzenfamilie und in welche Unterabteilung derſelben gehört die Acker⸗ Kratzdiſtel?(Probearbeit.)— 5. Vergleichung der unteren und oberen Gliedmaßen des Menſchen.— 6. Der Maikäfer.— 7. Vergleichung der Mundwerkzeuge der Libellenlarve mit den Mundwerkzeugen des Engerlings.— 8. Probearbeit.
II. 1. Der Bau des Holzes bei der Eiche und bei der Kiefer.— 2. Vergleichung der Quecke, des Goldhafers und des Kammgraſes.— 3. Die Atmung und Durchlüftung der Pflanzen.— 4. Worauf beruht das Wachstum der Pflanzen, und welche Kräfte wirken darauf ein?(Probearbeit)— 5. Die Eingeweide der Wirbeltiere.— 6. Welche chemiſchen Vorgänge ſpielen ſich bei der Atmung ab?— 7. Wie kommt das Sehen zuſtande?— 8. Probearbeit.
I. 1. Milzbrand, Tuberkuloſe und Perlſucht.— 2. Die Mooſe(Probearbeit).— 3. Welches ſind die Hauptunter⸗ ſchiede in der Organiſation der Wirbeltiere und Gliederfüßler?— 4. Probearbeit.
B. In der Phyſik, Chemie und Mineralogie. III. 1. Das natürliche Waſſer.— 2. Kupfervitriol und Kochſalz (ein Vergleich).— 3. Die Natriumverbindungen.— 4. Nach welchen Geſetzen bilden ſich Salze?— 5. Die chemiſchen Vorgänge bei der Verarbeitung des Kaltſteins zu Mörtel.— 6. Wie vermeidet man Keſſelſteinbildung?— 7. Welche Gründe haben wir, von verſchiedener chemiſcher Stärke der Elemente oder der Elementengruppen zu ſprechen?— 8. Die chemiſche Natur des Quarz⸗ ſandes.— 9. Das Hebelgeſetz und ſeine Anwendung bei den verſchiedenen Wagen.— 10. Wie und weshalb kann man mit Hilfe der Senkwagen das ſpezifiſche Gewicht von Flüſſigkeiten beſtimmen?— 11. Weshalb beſitzt der Wagen eine Bremſe, und wie arbeitet dieſelbe?— 12. Weshalb verwendet man Handmaſchinen?— 13. Welche Vorzüge haben die verſchiedenen Arten von Waſſerpumpen?— 14. Wie wirkt die Wärme auf die Körper ein?— 15. Welche Vorzüge hat die Dampfheizung?— 16. Probearbeit.
II. 1. Die Kali⸗ und Natronverbindungen(ein Vergleich).— 2. Wie wirken Säuren auf Phosphor ein?— 3. Welche chemiſche Vorgänge ſpielen beim Konſervieren des Düngers eine Rolle?— 4. Gewinnung und chemiſche Zuſammen⸗ ſetzung der pflanzlichen Fette.— 5. Wie iſt der Weſterwald entſtanden?— 6. Woher ſtammt der natürliche Kaligehalt des Acker⸗ bodens, und wie gelangt er in denſelben?— 7. Auf welchen Geſetzen beruht die Anwendung der Hohlſpiegel?— 8. Probearbeit.
I. 1. Wie erklärt ſich das Verhalten der verſchiedenen Kohlenarten beim Heizen?— 2. Die Haltbarkeit der Salze.— 3. Gewinnung und Zuſammenſetzung der als Düngemittel wichtigſten gewerblichen Abfallprodukte.— 4. Auf welchen Eigen⸗ ſchaften des Spiritus beruht das Brennereiverfahren?— 5. Was wiſſen wir über die älteſten Lebeweſen?— 6. Wie iſt Deutſch⸗ land entſtanden?— 7. Die Grunderſcheinungen der chemiſchen Spannung.— 8. Probearbeit.
Landwirtſchaftliche Arbeiten: II. 1. Wie beſtimmt der Landwirt den Gebrauchswert ſeines Saatguts?— 2. a. Es beſäen pro Tag ein Mann mit der Hand 4—5 ha, ein Breitſämaſchine 8— 9 ha, eine Drillmaſchine 4—5 ha. Wie lange dauert darnach die Ausſaat auf einer Fläche von 108,4 Morgen? b. Zur Anſaat eines Ackers von 16,35 ha mit Hafer ſind pro Morgen bei Drillſaat 56 Pfd., bei Breitſaat 85 Pfd. nötig. Wieviel Prozent erſpart man beim Drillen gegenüber Breit⸗ ſäen? Wieviel Mark ſpart man beim Drillen auf dem Acker?— 3. a. Ein Kartoffelacker von 17,35 ha Größe ſoll mit einer Hackmaſchine(Leiſtung pro Tag 3— 4 ha) gehackt werden. Wie lange dauert die Arbeit? Was koſtet das Hacken, wenn das Geſpann täglich 7,20 Mk. Unkoſten verurſacht? b. Ein Rübenacker(82 Morgen) ſoll mit der Hand gehackt werden Wieviel Frauen ſind täglich anzuſtellen, damit die Arbeit in 12 Tagen erledigt wird? Was koſtet das Hacken bei täglichem Lohn von 1,35 Mk.? c. Ein Haferfeld iſt ſtark mit Hederich beſetzt. Wieviel 1 Eiſenvitriollöſung ſind zur Vertilgung des Unkrauts nötig? Wie groß iſt der Aufwand an Eiſenvitriol in k und Mk.?(1 kg= 0,22 Mk.)— 4. Zwei AÄcker in der Größe von 11 ha 37 a und 23,5 Morgen ſollen 20 em tief gepflügt, doppelt abgeeggt, einmal gewalzt, mit der Drillmaſchine beſät, darauf einmal übergeeggt werden. Wie lange haben 9 Geſpanne zu arbeiten? Wie teuer kommen die Beſtellungsarbeiten pro Morgen?— 5. Wie kommen die Verluſte bei der Aufbewahrung des Stallmiſtes zu ſtande, und wie vermeidet man ſie zweckmäßig?— 6. Ein Haferacker(48 Morgen) wird im Frühjahr gegrubbert und dreifach geeggt. Wie lange haben 5 Geſpanne mit der Ar⸗ beit zu tun? Was koſtet die Breitſaat, was die Drillſaat? Welches Verfahren iſt zu empfehlen? Wieviel Formalin iſt zur Beizung der Saatware nötig? Der Hafer ſoll pro ha 35 kg N erhalten. Wieviel dz Chileſalpeter ſind nötig? Wieviel Faß (650 1) Jauche(2,3%) ſind auszufahren, um dieſelbe N-Düngung zu geben? Der Hafer iſt ſtark mit Hederich verunkrautet. Er ſoll entweder gehackt oder mit Eiſenvitriol beſpritzt werden. Was iſt am billigſten?(Probearbeit.)— 7. Weshalb iſt die Hautpflege beim Rinde nötig, und wie wird ſie durchgeführt?— 8. Wie kann man das Alter eines Rindes beſtimmen?— 9. a. Was kann man für einen Maſtochſen im Lebendgewicht von 714 kg pro kg und zuſammen verlangen, wenn 1 Zentner Schlachtgewicht mit 60 Mk. bei vorausſichtlicher Ausſchlachtung von 57% berechnet wird? b. In einem Stalle ſollen 144 Kühe in 12 Reihen aufgeſtellt werden, ſo, daß je 2 Kuhreihen eine Doppelkrippe mit Futtergang erhalten, und daß längs der einen Seite ein Gang von 1,8 m Breite bleibt. Wie lang und wie breit muß der Stall werden? Wieviel chm Stallraum kommen bei 4 m Höhe auf 1 Kuh?— 10. Wie wird ein Pferd richtig beſchlagen?— 11. Was für Eigenſchaften müſſen gute Zucht⸗ ſchweine haben?— 12. Probearbeit...
I. 1. Die Feldgraswirtſchaft.— 2. a. Zwei Landwirte A und B haben im Anlagekapital je 150000 Mk. ſtecken. Bei A verhält ſich Grundkapital zu Gebäudekapital wie 1:0,2, bei B wie 1:0,45. Wieviel Koſten verurſachen in beiden Fällen die Gebäudekapitalien(5,5%)? Mit wieviel Mark wird jeder Morgen belaſtet?(1 Morgen= 600 Mk.) b. Eine Stallung für 45 Kühe koſtet im Neubau 9750 Mk. Der Landwirt rechnet auf 80 Jahre Dauer, zahlt für Reparaturen 78 Mk., Feuer⸗ verſicherung 4,5%1. Wieviel Koſten verurſacht das Gebäude im Jahr in Mark und% 5(Zinſen 3%.) Wieviel Koſten kommen auf 1 Kuh? Wieviel Mark müſſen zu 3% einmal bezw. jährlich auf Zinſeszins angelegt werden, wenn das Baukapital nach 80 Jahren verfügbar ſein ſoll?— 3. a Ein Pflug im Neuwert von 67 Mk. ſoll ca. 12 Jahre halten, an Reparatur etwa 3 Mk., an Verſicherung 2%,, an Unterhaltung 1 Mk. koſten. Er wird zur Bearbeitung von etwa 40 Morgen Acker verwandt. Wie⸗ viel Koſten kommen auf 1 Morgen? b. Mit einer Wieſenegge(67 Mk), die gemeinſam beſchafft iſt, werden jährlich ca. 55 ha bearbeitet. Die Egge hält nur 5 Jahre und koſtet an Unterhaltung, Verzinſung uſw. noch 9%. Wieviel Leihgebühr müſſen die Benutzer pro Morgen zahlen? c. Auf einem Gute iſt die Ausſaat mit der Drillmaſchine pro ha etwa 4,15 Mk. teurer als mit der Hand. Man braucht aber beim Drillen nur 60 Pfd. pro Morgen gegenüber 90 Pfd. bei Handſaat.(1 Ztr.= 9 Mt.) In welcher Zeit macht ſich eine Drillmaſchine bezahlt, die bei einem Wert von 450 Mk. jährlich noch ca. 15% Koſten verurſacht, wenn jährlich 120 Morgen beſät werden?— 4. Ein Landwirt baut 60 Morgen Roggen, 25 Morgen Winterweizen, 10 Morgen Wintergerſte, 80 Morgen Hafer und 15 Morgen Sommerweizen. Roggen folgt nach Erbſen, Winterweizen nach Klee, Winter⸗ gerſte nach Raps und die Sommerfrucht nach Hackfrucht. Wie iſt der Verlauf der Arbeiten während eines Jahres vom 1. Juni ab?—


