Maturmiſfeuſchaftliche Arbeiten. A) In der Botanik und Zoologie: III. 1. Vergleichung der Stachelbeere, der roten und ſchwarzen Johannisbeere.— 2. Vergleichung von Luzerne, Rothklee, Weißklee, Bohne, Eſparſette, Futterwicke, Pferdebohne, Linſe und Erbſe.— 3. Vergleichung des Natterkopfs, des Borretſch, des Feld⸗ vergißmeinnichts und des Beinwells.— 4. Vergleichung der Sonnenblume, der Cichorie, des Kreuzkrauts, der Schaf⸗ garbe, des Rainfarns und der Ringelblume Probearbeit).— 5. Charakteriſtik der landwirtſchaftlich wichtigen Ord⸗ nungen der Säugetiere und Angabe der wichtigſten, nützlichen und ſchädlichen Mitglieder derſelben.— 6. Vergleichung des Schwarzſpechts, Buntſpechts, Grünſpechts, Grauſpechts, des Wendehals und des Kuckucks.— 7. Die Skelette der Wirbeltiere.— 8. Probearbeit.
II. 1. Vergleichung von Carpinus, Betula, Alnus und Corylus.— 2. Vergleichung von Taxus, Juni- perus, Pinus, Larix, Picea und Abies.— 3. Charakteriſtik der Ordnung Glumaceae und der Familien Cyperaceae und Gramineae.— 4. Das Dickenwachstum der Stämme bei Monokotyledonen und Dikotyledonen(Probearbeit).— 5. Die Ausbildung der Mundwerkzeuge und Gliedmaßen bei den verſchiedenen Ordnungen der Inſekten, bei den Tauſendfüßern, Spinnen und Krebſen.— 6. Die Funktionen der Muskelu und Nerven.— 7. Die Verdauungs⸗ organe und die Verdauung.— 8. Probearbeit. 3
I. 1. Die wichtigſten Fortpflanzungsarten der Algen und Pilze.— 2. Bau und Funktionen der Wurzeln (Probearbeit).— 3. Die Mollusken.— 4. Probearbeit..
B) In der Phyſik, Chemie und Mineralogie: III. 1. Beſchreibung der Verſuche, welche uns von der Veränderung der Metalle beim Erhitzen bis zum Auffinden des Sauerſtoffs geführt haben.— 2. Darſtellung und Eigenſchaften der Salpeterſäure.— 3. Vergleichung der Nitrate und Nitrite.— 4. a) Wie viel Zu, H.SO, und KCIO, braucht man zur Darſtellung von 1201 Knallgas? b) Wie viel Schwefelſäure und Salpeter braucht man zur Darſtellung von 80 g koncentrierter Salpeterſäure? c) Über 200 g glühendes CuO wird H geleitet; wie viel beträgt der Gewichtsverluſt des CuO und wie viel H.O entſteht dabei?(Probearbeit).— 5. a) Wie viel g Sauerſtoff und KOl erhält man durch Glühen von 490 g KGlIO,? b) Was iſt die Gewichtszunahme eines mit glühendem Eiſendraht gefüllten Rohres, durch welches 50 g Waſſerdampf geleitet wird? c) Lavoiſier erwärmte Queckſilber in atmoſphäriſcher Luft und erhielt 45 g HgO, durch ſtarkes Erhitzen deſſelben aber 41,5 g Hg und 3 g O; um wie viel waren die letzten Wägungen falſch, wenn die erſte richtig war?— 6. a) Ein 2 m langer zweiarmiger Hebel iſt an dem einen Ende mit 36,5 kg, am anderen mit 19,4 kg belaſtet; wo iſt ſein Drehpunkt? b, Auf einer ſchiefen Ebene, die 13,2
m lang und 1,5 m hoch iſt, werden 600 kg durch einen Flaſchenzug mit 2 loſen Rollen binaufgezogen; welche Kraft iſt dazu erforderlich? c) An einem Göpel iſt die Welle 20 cm dick, die Laſt beträgt 200 kg; welche Kraft muß an jedem der beiden Arme wirken, wenn dieſelben 3 m lang ſind?— 7. Die Saug⸗ und Druckpumpe.— 8. Probearbeit.
II. 1. a) Es ſollen 50 g H aus Fe und Salzſäure vom ſpec. Gew. 1,16 dargeſtellt werden; wie viel iſt von jedem erforderlich? b) Wie viel Braunſtein von 85% MnO.⸗Gehalt iſt zur Darſtellung von 25,3 g Cl er⸗ forderlich und wie viel 33 ⅛ procentige Salzſäure wird dabei verbraucht?— 2. a) Wie viel CO, erhält man beim Brennen von 550 kg Kalkſtein, welcher 95% reines CaCOa enthält? b) Wie viel g CaCO und HCI ſind erforderlch, um 100 1 C0, darzuſtellen? c) Wie viel CO⸗ iſt in einem Liter Selterswaſſer enthalten, welches unter einem Druck
von 5 Atmoſphären geſättigt iſt?— 3. Wie viel Sauerſtoff iſt erforderlich zur Verbrennung von 20 1 Leuchtgas von mittlerer Zuſammenſetzung?— 4. a) Wie viel 1 802 erhält man beim Verbrennen von 200 g Schwefel und wie viel Liter Luft werden dabei verbraucht? b) Wie viel H.SO, kann man erhalten durch Oxydation des S02, welches beim Röſten von 25 kg Kupferkies gewonnen wird?— 5. Die verſchiedenen Phosphorſäuren.— 6. a) Ein Fabri⸗ kant will 800 kg Superphosphat darſtellen; wie viel Phosphorit braucht er dazu, wenn 1,42 g deſſelben bei der Analyſe 0,296 g MgP.O, ergaben? b) 25 1 GCl ſollen dargeſtellt werden; wie viel Salzſäure von 34% HCl und MnO braucht man nach der einen und wie viel HSO., MnO. und NaCl nach der anderen Methode?(Probearbeit).— 7. a) Wie viel KOl und NaNO müſſen angewandt werden, um 250 g KNO; darzuſtellen und wie viel NaCl ent⸗ ſteht dabei? b) Wie viel g KOH kann man aus 500 g einer 22 procentigen Löſung von K.CO darſtellen und wie viel gelöſchter Kalk wird dazu verbraucht? c) Wie viel K läßt ſich aus derſelben Menge K.0O darſtellen?— 8. a) Für einen beſtimmten Düngungszweck ſollen 20 kg K.O gebraucht werden; wie viel reines KaSO. einerſeits und wie viel Kl andererſeits werden dieſem Zweck entſprechen? b) Der ſogenannte„einfache Kalidünger ſoll 11% K,O enthalten; wie viel% fremder Beimengungen ſind neben dem K.SO, enthalten? c) Als„dreifach koncentriertes Kaliſalz“ wird eine Waare mit 32% Kaligehalt garantiert; wie viel% Kül findet ſich darin, wenn andere Kalium⸗ verbindungen nicht zugegen ſind?— 9. a) 250 cem Waſſer ſind mit Oxalſäure gefällt und der ſtark geglühte Nieder⸗ ſchlag giebt 0,84 g CaO; wie viel Cafl(C0) war in einem Liter enthalten? b) Wenn 500 cem Brunnenwaſſer mit (NII.) COs gefällt werden und der ausgewaſchene Niederſchlag erfordert 15 ccm ½ Normalſäure, wie viel% CaCOs entſpricht dieſes? c) 0,8 g eines Keſſelſteins, welcher aus CaCOg und CasOH beſteht, erfordern nach der Reſtmethode 24,50 ccm 1½0 Normalſäure; wie viel enthält derſelbe von beiden Beſtandteilen?— 10. Die Akkumulatoren für Reibungs⸗ elektrieität.— 11. Phyſikaliſche Aufgaben.— 12. Probearbeit.
I. 1. a) Es ſollen 2 g CusO durch HS gefällt werden; wie viel g Fes und IHI. SO, ſind dazu erforder⸗ lich? b) Wie viel Cl erhält man beim Erwärmen von Salzſäure mit derjenigen Menge Pyroluſit, die beim Glühen 96 g G ergeben würde?— 2. Mie viel kg koncentrierte Eſſigſäure können aus 10 hl Moſt von 11% Zuckergehalt und dem ſpec. Gew. 1,05 dargeſtellt werden, wenn bei der Gärung 3,8% des vorhandenen Zuckers durch Bildung von Nebenprodukten verloren gehen?— 3. 600 g Fett, zu gleichen Teilen aus Stearin, Palmitin und Olein be⸗ ſtehend, ſollen mit Kalilauge verſeift werden; wie viel K0H iſt dazu nötig?— 4. Um 600 g Nitrobenzol darzu⸗ ſtellen, iſt wie viel Benzol und wie viel 98 procentige HNO) erforderlich? Das gewonnene Nitrobenzol ſoll dann in Amidobenzol übergeführt werden; wie viel Eiſen und Eſſigſäure braucht man dazu, wenn letztere 5% CeH.O, ent⸗ hält?(Probearbeit).— 5. a) Ein Ballon von 5 m Radius ſoll mit Waſſerſtoff gefüllt werden; wie viel kg Eiſen


