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und wie viel 1 Salzſäure von 1,16 ſpec. Gew.(32,32% HCI) ſind dazu erforderlich? b) 2 cem Natronlauge von 1,28 ſpec. Gew. erfordern zur Neutraliſation 16,5 cem Normalſäure; wie viel% NaOll ſind darin enthalten? c) 1,5 ccm Ammoniakflüſſigkeit von 0,91 ſpec. Gew. erfordern 20 cem Normalſäure; wie viel% N enthält ſie?— 6. a) Ein Fluß ſtrömt mit einer Geſchwindigkeit von 2,3 m, ein Boot rudert ſenkrecht gegen die Strömung mit einer Geſchwindigkeit von 1,8 m, die Breite des Fluſſes iſt 600 m; wie viel Zeit braucht das Boot zum überſetzen und welchen Weg legt es zurück? b) Wie raſch bewegt ſich eine Kanonenkugel von 1500 m Geſchwindigkeit, die auf dem Aquator von Weſten nach Oſten, oder von Oſten nach Weſten oder von Norden nach Süden geſchoſſen wird, wenn man die Drehung der Erde berückſichtigt? c) Ein Schiff wird von Wind, Ruder und Strom bewegt, durch den Wind 58 m, durch das Ruder 63 m(die Richtungen bilden einen Winkel von 20⁰), durch den Strom 26 m(Richtung dem Wind entgegen); welchen Weg legt das Schiff zurück?— 7. a) Bei einer Fallmaſchine wiegt jedes der beiden großen Stücke 400 g, das übergewicht beträgt 28 g: welches wird die Endgeſchwiudigkeit nach 2,4 Sekunden ſein, und welche Strecke wird nach 5 Sekunden zurückgelegt? b) Wie ſchnell muß ein Körper aufwärts geworfen werden, um 14 m hoch zu ſteigen? d) Wie ſchnell muß ein Körper aufwärts geworfen werden, um 20 Sekunden auszubleiben?— 8. a) Eine eiſerne Hebelſtange iſt 3 m lang, der Querſchnitt ein Quadrat von 4 em Seitenlänge, der Stützpunkt iſt 0,4 m von einem Ende entfernt, an welchem eine Laſt von 50,4 kg wirkt, an dem anderen Ende wirkt 1 kg; in welcher Eutfernung vom Stützpunkt müſſen noch 100 kg angebracht werden, um Gleichgewicht herzuſtellen? b) Die⸗ ſelbe Stange ſoll als einarmiger Hebel verwandt werden: 20 und 40 cm vom Stützpunkt hängen je 10,3 kg, welche Kraft muß am Ende wirken, um Gleichgewicht zu erhalten?— 9. a) Wie viel Bitterſalz läßt ſich aus 653 g Ser⸗ pentin darſtellen, wenn derſelbe 85% Magneſiumſilikat enthält von der Formel MgSiO,? b) Wie viel reiner Thon kann durch Verwitterung von 1000 cbm Orthoklas und wie viel aus einer gleichen Menge Anorthit entſtehen?— 10. Phyſikaliſche Aufgaben.— 11. Mineralogiſche Aufgaben.— 12. Phyſikaliſche Probearbeit.
Landwirtſchaftliche Arbeiten. III. 1. Die in der Umgebung Weilburgs vorkommenden Maſſen⸗ geſteine.— 2. Die gemeinſamen und unterſcheidenden Merkmale des Kalk⸗ und Mergelbodens.— 3. Der Hohenheimer Schraubenpflug, beſchrieben nach einem Modell.— 4. Die Pferdehacke und der Häufelpflug(Probearbeit).— 5. Die äußeren Körperteile des Rindes.— 6. Die mineralogiſchen Beſtandteile der Futtermittel.— 7. Das Einſäuern geeigneter Futterſtoffe in Gruben.— 8. Probearbeit.
II. 1. Beſchreibung der Garrett'ſchen Säemaſchine mit Dungſtreuvorrichtung(nach vorgeſtelltem Modell). — 2. Die kleine vierzeilige Gerſte.— 3. Die Hirſenarten und ihre Kulturanſprüche.— 4. Die Futterpflanzen des Sandbodens(Probearbeit).— 5. Das Vogelsberger Vieh.— 6. Die Auswahl der Zuchttiere.— 7. Die Prüfung der Milch nach der kombinierten ſog.„Müller'ſchen Milchprobe“.— 8. Probearbeit.
I. 1. Der natürliche und künſtliche Hangbau.— 2. Die Sprengkultur.— 3. Die Pferch⸗ oder Horden⸗ düngung.— 4. Die Verwertung der menſchlichen Exlremente in der Landwirtſchaft und die verſchiedenen Abfuhr⸗ ſyſteme.— 5. Die Phosphorite Naſſaus und ihre Verwendung in der Landwirtſchaft.— 6. Statuten⸗Entwurf einer Maſchinengenoſſenſchaft.— 7. Vergleichung des arrondierten und zerſtückelten Grundbeſitzes.— 8. Die von dem landwirtſchaftlichen Verein für Rheinpreußen veranſtaltete Provinzial⸗Tierſchau und Ausſtellung land⸗ und forſtwirt⸗ ſchaftlicher Produkte, Geräte und Maſchinen zu Wetzlar, vom 11. bis 13. September 1882(Probearbeit).— 9. Die Vorteile und Nachteile der lebenden Einfriedigungen.— 10. Koſtenüberſchlag über die Anlage einer Weißdornhecke von 175 m Umfang.— 11. Die natürlichen, erworbenen und fehlerhaften Gangarten der Pferde.— 12. Abiturien⸗ ten⸗ und Probearbeit.
Von Sr. Excellenz dem Herrn Miniſter für Landwirtſchaft, Domänen und Forſten: Juſt, botan. Jahres⸗ bericht VI. Jahrgang(1878) II. Abteilung, H. 2— 4 und VII. Jahrgang(1879) II. Abteilung, H. 2.— Thiel, landwirtſchaftl. Jahrbücher, Bd. X Suppl., Bd. XI, H. 1—4 und Suppl. 1.— Nobbe, landwirtſchaftl. Verſuchs⸗ ſtationen Bd. XXVII(1881) H. 5 und 6, Bd. XXVIII(1882) H. 1— 4.— 15. und 16. Sitzung der preuß. Central⸗ Moor⸗Commiſſion 1882.— Lauche, deutſche Pomologie, Lfg. 43— 75.— Statiſtik der landwirtſchaftl. und zweckver⸗ wandten Unterrichtsanſtalten 1881.— R. Stadelmann, Preußens Könige in ihrer Thätigkeit für die Landeskultur II. Teil: Friedrich der Große, 1882. 3 Exempl.
Von den Herren Verfaſſern: Adolf Hildebrand, Lehrbuch der landwirtſchaftl. Tierproduktion, 1882.— Viktor düribele Formulare zur landwirtſchaftlichen Buchführung nebſt Anleitung zur Ausfüllung derſelben, zweite Auflage, 1879.
Von den Herren Verlegern: Carl Schulze, landwirtſchaftl. Rechenweſen, 4 Teile. Leipzig, Karl Scholtze 1877 und 1879.— Georg Winter, die durch Pilze verurſachten Krankheiten der Kulturgewächſe, ebenda 1878.— E. Altmann, Grundriß der Chemie. 2 Teile, ebenda 1881.— B. Römer, Grundriß der landwirtſchaftl. Pflanzen⸗ baulehre, ebenda 1881.— F. Stämmler, Grundriß des Gemüſebaues, ebenda 1882.— Derſelbe, Grundriß des Obſt⸗ Baues, ebenda 1882.— R. Strauch, Grundriß der landwirtſchaftl. Betriebslehre, ebenda 1880.— Wehnen, Boden und Steine. Berlin, P. Parey 1882.— Michelſen und Nedderich, Geſchichte der deutſchen Landwirtſchaft, zweite Auf⸗ lage, ebenda 1882.— F. Bertrand, Ackerbau und Viehzucht für den kleinen Landwirt, 6. Aufl. Münſter, Theiſſing⸗ ſche Buchhandlung 1881.— H. Putenſen, Unterſuchungen über die im Ackerboden enthaltenen Unkrautſämereien. Hildesheim, Gebr. Gerſtenberg 1882.— Bodenmüller, Anleitung zur Obſtbanmzucht in Schullehrerſeminarien. 5. Auflage. Freiburg(Breisgau), Herderſche Verlagsbuchhandlung, 1882.— Deutſche Allgemeine Zeitung für Land⸗ wirtſchaft, Gartenbau und Forſtweſen, nebſt dem Illuſtrierten Unterhaltungsblatt. 3. und 4. Quartal 1882. Frank⸗ furt a. Main, G. L. Daube u. Co.


