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164. Wenn eine Blüte weder Staubblätter, noch einen ausgebildeten Fruchtknoten enthält, ſo
iſt ſie unfruchtbar.(A. Randblüten).
165. Die Staubblätter können mit ihren Beuteln zu einer Röhre verwachſen.
Blätter: A geſtielt, herzeif., geſägt. B untere buchtig⸗fiederſpaltig, obere lanzettl., am Grunde verbreitert, halb⸗ ſtengelumfaſſend. C verkehrt⸗eif., gezähnt, ſeltener faſt fiederſpaltig. D unterbrochen⸗fiederteilig, in einen geflügelten, gezähnten, am Grunde pfeilf. ſtengelumfaſſenden Stiel verſchmälert. Blattabſchnitte rundl., eckig gezähnt, am Grunde verſchmälert. E entfernt⸗gezaͤhnelt, ſtachelſpitzig, die unteren ſtielartig verſchmälert, ſpatelf., die oberen längl. bis lanzettl., ſpitzt. Blüte: 8, 11, 15, 24, 58, 59, 80. Frucht: 48 vergl. 127. Vaterland: A Amerika(Mexiko oder Peru?) ſeit dem 16. Jahrhundert eingeführt. B einheimiſch. C unbekannt. D einheimiſch. E Südeuropa. Anbau und Gebrauch: A Früchte eßbar, auch wegen des Olgehalts nutzbar. B der Wurzel wegen gebaut, die als Verfäſchungsmittel des Kaffees dient(Kontinentalſperre). C und D enthalten Milchſaft(95), der im ausge⸗ wachſenen Zuſtande der Pflanze giftig iſt. C der Blätter wegen gebaut: var. capitata Kopfſalat. E Zierpflanze. Verwandte Arten: Helianthus tuberosus Topinambur(wahrſch. brittiſch Nordamerika), wegen der als Vieh⸗
futter und Gemüſe nutzbaren Knollen gebaut. Vergleichung! § 29.* A. Cucurbita Pepo. Der Kürbis O. B. Cucumis sativus. Die Gurke O. Fam. Cucurbitacsae. Kl. L. Kl. 166. Die Kürbisfrucht iſt eine vielſamige, hartwandige Beere(40) mit wandſtändigen Samenleiſten(46). Blätter: K herzf., gezähnelt. B ſpitz⸗fünfeckig⸗lappig, mit tiefem ſchmalem Einſchnitt am Grunde, ungleich ge⸗ zähnt. Plüte: 8, 11, 15, 24, 58, 59, 80, 110, 163. Vaterland: A unbekannt. B Indien. Anban und Gebrauch: Fruchtfleiſch eßbar; als Gemüſepflanzen gebaut. P.wandte Arten: Cucurbita Melopspo Türken⸗ bund(Vaterl. unbekannt). Cucumis Melo Melone(Indien). Vergleichung!
§ 30.
A. Polygonum Fagopyrum. Der Buchweizen O.
B. Polygonum Persicaria. Der Knötrich O. Fam. Polygonacéae. Kl. L. Kl.
C. Spinacia oleracea. Der Spinat O O u. O.
D. Beta vulgaris. Die Runkelrübe O u. O. Fam. Chenopodiacéae. Kl. L. Kl.
167. Ein Perigon(14) kann kronenartig(corollinisch) oder kelchartig(calycinisch) ſein.
168. Bleibt ein Perigon(14) bei der Fruchtreife erhalten, ſo heißt es bleibend.(Vergl. 83.).
Blätter: A dreieckig, herzf. oder etwas ſpießf.(Gelenktute 43). B meiſt lanzettl., ſtumpfl. oder ſpitz. C die unteren und mittleren dreieckig, pfeilf. oder längl.⸗eif., ſpitzl., ganzrandig oder gezähnt. D Grundblätter(61) eif., ſtumpf, am Grunde etwas herzf., am Rande meiſt wellig. Stengelblätter längl. bis lanzettl., ſpitzl. Blüte: 10, 11, 14, 24, 43, 58, 59, 80, 110, 111. Frucht: 66. Vaterland: A Mittelaſien. B einheimiſch. C Orient. D Küſten Südeuropa's. Anbau und Gebranch: A wegen des Sameneiweiß(102) als Mehlfrucht angebaut. B Unkraut. C als Gemüſe angebaut der Blätter wegen. D als Hackfrucht teils zum Viehfutter, teils zur Zucker⸗ fabrikation. Narirtäten: Beta Cicla, Beta Rapa. Letztere allein zur Zuckerfabrikation angewandt. Verwandte Arten: Polygonum tataricum(Sibirien). Spinacla glabra(Orient). Vergleichung!
§ 31.
A. Verbascum Lychnitis. Das Wollkraut O L. Kl. B. Linaria vulgaris. Das Leinkraut 2 L. Kl. C. Linaria Cymbalaria. Das Frauenhaar 2 L. Kl. D. Veronica arvensis. Der Ehrenpreis— u. O L. Kl. Fam. Scrophulariacésae Ordn. Labiatiflörae. Kl. E. Plantago major. Das Wegeblatt A. F. Plantago lanceolata. Die H Fam. Plantaginacéae. Ordn. Labiatiflörae. Kl. L 169. Ein einfacher Blütenſtand(53) mit verlängerter Hauptachſe(Fpindel) und verkürzten
Nebenachſen heißt Aehre(spica)(E, F). 170. An dem ährenförmigen Blütenſtande von Verbascum ſtehen die Blüten in Wirklichkeit in zweiachſigen Trugdolden(108); der Blütenſtand iſt daher eine Fcheinähre(Vergl. 115).
undsrippe 2. Kl.


