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weiſer zum Honig. Sie bilden das Saftmal(Vergißmeinicht. Vergl. 121, 141). Gegen den Regen iſt der Honig dadurch geſchützt, daß die Blüten nach unten gekehrt ſind(Linde).
152. Eine Kapſel(20), an welcher die Längsſpalten bei'm Aufſpringen ſich in der Mitte der Fruchtblätter
bilden, heißt klappenſpaltig(loculicid).(C).
Plätter: A runzelig, am Rande wellig, die unteren elliptiſch, in den Blattſtiel verſchmälert, die oberen längl., bis längl.⸗lanzettl.,, über dem ſtengelumfaſſenden Grunde verſchmälert. B einnervig. Grundblätter(61) längl.⸗ lanzettl., in den Blattſtiel verſchmälert. Stengelblätter(61) ſitzend, ſchmal⸗lanzettl. C längl.⸗lanzettl., zugeſpitzt, die unteren herablaufend(134), die oberſten linealiſch. Blüte: 8, 11, 15, 24, 58, 59, 80. Trucht: A, B 119. Vaterland: 4A Südoſteuropa. B einheimiſch. C wahrſcheinlich Südamerika. Anbau: C: 1558 kam der Same nach Europa und wurde in Portugal geſäet. Jean Nicot führte ihn in Frankreich ein. Jetzt in Amerika, auf Java und in Europa gebaut, in Deutſchland namentl. in der Pfalz und in der Uckermark. Viele Varietäten. Enthält das Alkaloid Nicotin. Giftig! Verwandte Arten: Nicotiana rustica Türkiſcher Tabak. N. macrophylla Mary⸗ land⸗T. Vergleichung mit den Pflanzen des§ 21: Fam. Asperifoliae. Fam. Solanaceae!
27.
A. Convolvulus arvensis. Die Ackerwinde 2. B. Convolvulus sepium. Die Zaunwinde A. C. Cuscuta Frifolii. Die Kleeſeide. O(ob. 2 2). Fam. Convolvulacéae. Ordn. Tubiflorae. Kl. L. Kl.
153. Ein Stengel wird windend genannt, wenn er ſich um eine Stütze als Achſe ſpiralig windet. Die Windung erfolgt ſtets in beſtimmter Richtung und heißt linksläufig, wenn man ſich in der Spirale aufſteigend denkt und dabei die Achſe zur Linken hat.(rechts⸗ läufig umgekehrt).
154. Entſendet bei einem netzförmig berippten(35) Blatt die Mittelrippe mehrere untereinander parallele Sei⸗ tennerven, ſo heißt die Berippung fiederförmig(A. B).
155. Sind die Blätter in der Knospe alle nach einer Richtung einander deckend gedreht, ſo heißt die Knospenlage gedreht(rechts oder links gedreht).(Vergl. 44, 81, 92).
156. Trennen ſich bei einer klappenſpaltigen(152) Kapſel(20) die Scheidewände von den Klappen und bleiben in der Mitte zu einer Säule vereinigt, ſo heißt die Kap ſel wandbrüchig(septifrag)(A).
157. Die nneiſe Kapſeln(20) ſpringen der Länge nach auf, einige ſind jedoch queraufſpringend(C)
(Vergl. 94)..
158. Pflanzen, welche auf anderen Organismen wachſen und ſich von deren Säften ernähren, heißen Schmarotzerpflanzen oder Paraſiten. Sie treiben in das Gewebe ihres Wirts Saugwurzeln(B).
Blätter: A geſtielt, längl.⸗eif. bis lanzettl., am Grunde pfeilf. od. ſpießf. B geſtielt, längl.⸗eif., zugeſpitzt, am Grunde pfeilf. C fehlend. Blütenſtand: A, B Trugdolde(108). B knäuelartig gedrängt. Hochblätter 40. Vorblätter: 139. Blüte: 8, 11, 24, 58, 59, 80. Nebenblätter der Staubblätter(C) 25. Unterweibige Scheibe K, B vergl. 147. Frucht: 20. Vaterland: einheimiſch. C gefährlicher Schmarotzer auf dem Klee wie C. Epi- linum Flachsſeide auf dem Flachs. C. europaea auf Hanf, Brenneſſel. Sicherſtes Schutzmittel: Peinliche Sorgfalt bei der Auswahl des Saatgutes: Jamenkontrollſtationen! Vertilgungsmittel höchſt unſicher. Vergleichung mit den Pflanzen der§§ 21, 26: Fam. Convolvulaceae. Orduung Tubiflorae!
§ 28.
A. Helianthus annuus. Die Sonnenblume O. B. Cichorium Intybus. Die Cichorie A. C. Lactuca sativa. Der Salat Ou. O. D. Lactuca muralis Der Lattich A. E. Calendula officinalis. Die Ringelblume O.
Fam. Composltae. Kl. L. Kl.
159. Ein einfacher Blütenſtand(53) mit verkürzter Hauptachſe und verkürzten Nebenachſen heißt Rüpfchen. Die Hauptachſe kann dabei kegelförmig, kuchenförmig ausgebreitet oder ſelbſt napfartig ausgehöhlt ſein. In den beiden letztgenannten Fällen wird das Köpfchen auch
Rürbchen genannt. 160. Die Tragblätter(39) der einzelnen Blüten bei den Pflanzen des§ werden Spreublättchen genannt.
161. Auch bei dem Körbchen ſind die Randblüten(145) oft größer als die in der Mitte ſtehen⸗ den Scheibenblüten, von denen ſie ſich häufig auch durch ihre zungenförmige(zweiſeitig⸗ ſymmetriſche 80) Geſtalt unterſcheden. Sie heißen dann Strahlenblüten.(Vergl. 145).
162. Ein aus Haaren gebildeter Kelch heißt ein Haarkelch oder Pappus.(Vergl. 127).
163. Stehen bei einer eingeſchlechtigen Pflanze(110) die G und 9 Blüten auf ein und dem⸗ ſelben Exemplar, ſo heißt die Pflanze(Blüte) einhäuſig oder monöcisch(Vergl. 110).


