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IV. Modi.
Ia. E-S 197(Ne; schon in Sexta und Quinta bei dem Konjunktiv gelernt. H 247, 1. Ic. E-S: 194, 2, 4, 5(Mit Hr,$S. 30 weise ich die Fälle 194, 1—5 wegen ihres äusserst seltenen Vorkommens bei N u.© der Untersekunda zu; ein Musterbeispiel halte ich aber nur zu 1 (possum etc.) u. 3(verallgem. Relat. etc.) für nötig, weil 2, 4, 5 in den von dem Untersekundaner gewöhnlich gelesenen Reden P u. Ct nur sehr spärlich begegnen. Vergl. auch Dettweiler, a. a. O., S. 149, der indes auch guwisquis etc. der gelegentlichen Behandlung zuweist, obwohl es sich in P u. Ct 7mal findet. H 240, 3, 4(vergl. E-S 194); 246 Bem.; 247, 2; 247 Bem. 1, 2, 3; 274 (sive; vergl. E-S 194.) W(Sive; Nisi; vergl. E-S 194); 113, 2, 3(vergl. E-S 194); 115, 3. 1I. E-S 196(Hr S. 30: In CR sehr häufig); 198.(In MtR habe ich 55 Beisp. in Verbindung teils mit sane, teils mit licet gefunden; zudem ist das Beisp. verwendbar für dummodo.); 201 a (Sehr häufig in CR, vergl. MtR, s. noli, nolite). Illa. E-S 194, 1; 197(Quam); 199. H 240, 1; 245; 246. W 113, 1. IIIb. E-S 197(Quam). H 242. IIId. H 244a.
V. Modi in Nebensätzen.
II. E-S 202 zu innerlich abhängigen Sätzen. 1. Absichtssätze. Abweichend von der sonstigen Gepflogenheit, sofort die Grammatikstellen anzufübren, muss ich hier einige Bemerkungen vorausschicken. Zu den Absichtssätzen habe ich trotz meines Strebens nach Beschränkung viel mehr Musterbeispiele für nötig gehalten, als E-S, H und W bieten, und zwar auf Grund folgender Erwägungen. Aus inneren Gründen kann der Schüler, und ich darf wohl behaupten, auch der Lehrer, nicht begreifen, warum es z. B. heissen muss Volo, nolo, malo, cupio te redire, aber Opto, ut redeas. Ich glaube, Waldeck giebt sich einer Täuschung hin, wenn er meint, hier mit der feinen Unterscheidung helfen zu können:„Die Verba des Wollens und Wünschens haben ausser dem blossen Infinitiv als Verba des Empfindens den Acc. c. inf, als Verba des Begehrens ut.“ (W 128.) Nach dieser Regel kann man es dem Schüler nicht verübeln, wenn er Opto te redire übersetzt, denn auch opto ist ein„Verbum des Empfindens“. So hoch sonst für den Unterricht die in der Grammatik von Waldeck äusserst konsequent erfüllte Forderung zu schätzen ist, dass der Schüler für jede Regel die inneren Gründe kennen lerne, hier dürfte es nur verwirren, wenn man darnach suchte, weil eben keine vorhanden sind. Dasselbe gilt für die Verba des Auf- forderns und Strebens, nach denen der deutsche Infinitiv teils wörtlich, teils mit«2 übersetzt wird, 2. B. Studeo hoc facere nnd Operam do, ut hoc faciam, beides im Deutschen: Ich bemühe mich, dies zu thun. Von Haus aus wird der Schüler jeden Infinitiv wörtlich übersetzen.‘) Deshalb hat er sich nur die Verba einzuprägen, nach denen der deutsche Infinitiv durch ut, ne, quominus übersetzt werden muss. Ich glaube nun, dass dies durch das Auswendiglernen von Phrasen, wie operam do, ut, id ago, ut, nicht genügend geschehen würde, weil der Nachdruck auf dem deutschen Infinitiv liegt. Deshalb habe ich ganze Sätze gewählt. Um einen Ueberblick der in Betracht kommenden Verba zu gewinnen, habe ich mit Hilfe von L, HC, MI, B, MtRPh, F eine Statistik derselben angefertigt. Ich kann hier des beschränkten Raumes wegen nur die Resultate anführen. Am häufigsten sind 1) oro, rogo, peto, postulo, hortor; 2) impero mit Dativ, praecipio; 3) impello; 4) opto; 5) laboro, operam do, id ago; 6) caveo; 7) deterreo interdico. Dies ergiebt nur 7 Bei- spiele, von denen zudem 4 auch für andere Regeln verwendbar sind. Vergl. Beispielsammlung,
') Vergl. Hr, 8.43:„Wer wird denn in der Grammatikstunde lernen lassen, mit dem blossen Infinitiv stehen possum, andeo, conor consuesco, debeo, paro meditor, doceo disco u. s. w.? Uebersetze wörtlich ins Lateinische, präge man dem Schüler immer wieder ein.“
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