18
Winterhalbjahr 1390/91.
V Kl. Kl. al. Kl. VIII. VII. VI. V. IV. III. II. I. —————————C———4——C——ä———QQQ—Q—QQ Brückenmann Fuchs ins Loch Barlaufen Varlauf(Fahnenbar) Montag oder oder oder oder — Zickſpiel. k. Ringender Kreis. Tauziehen. Schleuderball Blindekuh Brückenmann Schneidezeck Dienstag b oder 1 oder oder Tnagſehtn löder Haſchen. Tauziehen. Rot und Grün. enzoa Brückenmann Rot und Grün Ningender Kreis Varlauf(Fahnenbar) Mittwoch oder oder oder oder Blindekuh. Fuchs ins Loch. Tauziehen. 1 LTauziehen. 1— Zickſpiel Ningender Kreis Tauziehen Schneidezeck Donnerstag oder oder oder oder Haſchen. Brückenmann.. Rot und Grün. Schleuderball. Brückenmann Tauziehen Schneidezeck Varlauf(Fahnenbar) Freitag oder oder oder oder Haſchen. Rot und Grün. LVLVarlauf. Grenzbal. Blindekuh Fuchs ins Loch Ringender Kreis Schneidezeck Samstag oder oder oder oder . Zickſpiel. Brückenmann. Not und Grün. 1 Tauziehen.
Bem. Bei jedem Spiel ſind außerdem die beiden Collegen namhaft gemacht, die dasſelbe zu leiten haben.
—
7. Die Elemente der Heimatskunde als Grundlage des geſamten geographiſchen Unterrichts.
Von Georg Nehb
Die auch für den elementarſten geographiſchen Unterricht notwendigen geographiſchen Vorſtellun⸗ gen und Begriffe können auf keinem andern Weg erworben werden als alle Vorſtellungen über⸗ haupt: durch die Thätigkeit der Sinne. Das Vermittelungsorgan zur Aneignung geographiſcher Vorſtell⸗ ungen iſt der Geſichtsſinn, und er iſt thätig in der unmittelbaren Anſchauung. Zur Erwerbung geogra⸗ phiſcher Vorſtellungen iſt es alſo notwendig, daß Anſchauungsobjekte vor das Auge des Kindes gerückt werden, von denen geographiſche Begriffe abſtrahirt werden können. Solche Anſchauungsobjekte finden ſich in der nächſten Umgebung des Kindes, in oder bei ſeinem Wohnort in ſeiner Heimat, und ſie ortauihakt auszunützen und zu verwerten, muß Aufgabe des Unterrichts ſein.
Unter Heimatkunde verſteht die heutige Pädagogik die mit eigner Thätigkeit verbu n. dene Betrachtung des Heimatsortes und deſſen nächſter Umgebung. Obwohl ſeit langem ſchon in den ſchulmäßigen Unterricht aufgenommen hat ſie ſich doch nur langſam hervorgearbeitet und einen reichen Wechſel von untergelegten Zwecken erfahren. Sie wird heute in der Hauptſache als Vorſtufe und V urhereir ung für den geſamten geographiſchen Unterricht aufgefaßt und fortwährend ſucht man ſie noch in genann⸗ ter Hinſicht abzurunden und auszubauen. In der heutigen Volksſchule ſetzt man oben genanntem Zwecke die Verbreitung der Kenntnis der Heimat ebenbürtig an die Seite, betrachtet alſo die formelle und ma⸗ terielle Seite dieſes Unterrichtszweiges als völlig gleichwertig. Indem ich den Wert der im Unterrichte zu erlangenden Kenntniſſe über die Verhältniſſe der Heimat nicht unterſchätze, muß ich für die höhere Lehr⸗ anſtalt ihre Hauptaufgabe in die formale Seite verlegen und den Unterricht demgemäß einrichten. Als Vorarbeiterin der Geographie muß ſie ſich auch auf zwei Punkte zu konzentriren ſuchen: a. Sie muß all⸗ gemeine geographiſche Begriffe ohne Definition feſtſtellen durch Abſtraktion vom Konkretum. b. Sie muß das Verſtändnis der Karte lehren.
Die geographiſchen Grundbegriffe liegen in den natürlichen Gegenſtänden und deren Form, und Aufgabe des ÜUnterrichts muß es ſein, ſie abzuleiten. Man muß den Kindern alſo vor allen Dingen Ge⸗


