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Beziehung gebracht. Als Wegweiser dient hierin die Englische Schulgrammatik von Vietor I. Teil. Formenlehre. Leipzig. Teubner 1879.
Die Erweiterung der Kenntnis der Beziehungen zwischen Laut und Schrift findet eben- falls allmählich und durch die Beobachtung, die der Schüler selbst anstellt, statt. So sieht er die Lautverbindungen 5s in neæxt durch æ dargestellt, dz in agitated und passage durch g. Später erkennt er an anderen Beispielen die Beziehungen zur französischen Aussprache wieder und findet dann selbst, dass Schrift-g vor e, i, in Wörtern romanischen Ursprungs dz lautet, während es in denen deutscher Herkunft wie vor a, o, u und vor Konsonanten seinen g-Laut behält. Ebenso findet er entsprechend dem Französischen die Darstellung der Laute k und s durch c. Dies lernt jeder Schüler durch den Gebrauch, ohne dass er orthographische Regeln auswendig zu lernen braucht. Nachdem der Schüler noch den Laut z durch z und die Laut- verbindung k durch ç dargestellt gesehen hat, ist er mit den Buchstaben des Alphabets bekannt. Dasselbe spielte bisher eine sehr wichtige Rolle im Aufangsunterricht. Es wurde gleich im Anfang nach den angegebenen Zeichen hergesagt, ohne dass eine Einübung der betreffenden englischen Laute vorhergegangen war. Damit wurden gleich falsche englische Laute gelehrt und gelernt. Jedenfalls darf man nicht ausser Acht lassen, dass doch die Buchstaben einfach die des allge- meinen lateinischen Alphabets sind, die aber auch mit dem des Deutschen übereinstimmen. Will man nun anstatt der deutschen Buchstabenbezeichnung den englischen Lautwert eiusetzen, so muss man doch erst die englischen Laute selbst kennen gelernt haben. Ich habe zunächst nur deutsch buchstabieren lassen, was auch die Erlernung der Schrift erleichtert, und erst später als alle Laute, welche durch das Alphabet bezeichnet werden sollen, durch eine Anzahl von Wörtern eingeprägt waren, lernten die Schüler das englische Alphabet mit genauer Wiedergabe der Laute aussprechen. Vom zweiten Halbjahr an habe ich beim Buchstabieren die englischen Laute einsetzen lassen, was besonders dann wünschenswert ist, wenn man mitten im Englischsprechen buchstabieren lässt. Ich gebe hier am besten die mir gütigst mitgeteilte Ansicht von Professor Vietor wieder, der mir Folgendes schreibt:
„Ich habe immer deutsch buchstabieren lassen, mich sogar Engl. Stud. III, 119 dagegen erklärt, caught nach englischer Weise sij, ei, juw, dEij, eits, tij buchstabieren zu lassen u. dgl., weil dadurch leicht der Eindruck hervorgerufen wird, die Buchstaben seien das spezifisch Englische, während es doch die Laute sind und e genau gleich unserem oder dem lateinischen e ist u. s. w. Spricht man über Grammatisches ebenfalls englisch, so muss man freilich auoch die Buchstaben
englisch benennen, aber eher auch nicht.“
Um die Einprägung der Schrift zu erleichtern, werden die Schüler stets auf Worte hin- gewiesen, mit deren Buchstabierung sie schon vertraut geworden sind. So wird ihnen das Regelmässige in der schriftlichen Darstollung von Lauten und Lautverbindungen allmählich bewusst, und damit lernen sie, soweit es im Englischen möglich ist, auch aus der Schrift auf den Laut schliessen. Aus vielen Beispielen ist dem Schüler verdeutlicht worden, dass ein betonter vokalischer Auslaut oder stummes auf einfachen Konsonanten folgendes e anzeigt, dass der vorhergehende betonte Vokal lang ist(offene Silben) z. B. she, no, 5y, gay, true, fate, robe, rude, bite, während ein Konsonant nach betontem einfachem Vokal besagt, dass dieser kurz ist. (geschlossene Silben) z. B. fat, rob, rud, bit. Tritt ein solcher Konsonant in den Inlaut, dadurch dass eine Flexionsendung darauf folgt, so weiss der Schüler, dass er zur Erhaltung der Kürze des vorgehenden Vokals den Konsonanten in der Schrift verdoppeln muss, da sonst der Lautwert des Vokals verändert werden würde, daher: fat, fatter; rob, robbed.
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