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erkennt er sie auch in anderem Zusammenhange wieder. So findet er in der schon erwühnten Erzählung aus Lüdecking's Englischem Lesebuch folgende im Gedicht erlernten Wörter: a, and, the, more, than, was, ke, last. Ebenso wie im Gedicht Swird auch hier die Ubereinstimmung oder Khnlichkeit mit deutschen und bekannten französischen Wörtern zur leichteren Einprägung der Bedeutung verwertet. Die übrigen Wörter werden schnell aus dem Zusammenhang erlernt. Bei der Einübung der neuen Tautverbindungen gehe ich auf die durch das Gedicht gewonnene Grundlage zurück. Sobald jede Lautverbindung richtig nachgebildet ist, erfolgt unter Beachtung des über die Bindung Gesagten die Einübung der syntaktisch zusammengehörigen Wortgruppen. Nachdem sie der Lehrer vorgesprochen, werden sie erst von einzelnen Schülern, dann bankweise und von der ganzen Klasse wiederholt. Zur Unterstützung der genauen Aussprache solcher Wort- gruppen fand ich es im Anfang gut, durch Zeichen die Laute, auf deren Nachbildung besonders zu achten ist, hervorzuheben. So machte ich bei den stimmlosen Lauten eine senkrechte, bei den stimm- haften eine wagerechte Handbewegung. Jeder Fehler wird unter Mitwirkung der ganzen Klasse beseitigt. Da der eine Schüler mehr Schwierigkeiten in der Nachbildung fremder Laute findet als der andere, ist es auch oft nötig, die ganze Wortgruppe wieder in Worte, Silben und Einzel- laute zerlegen und nach Beseitigung der Fehler wieder zusammenstellen zu lassen. Auf diese Weise gelingt es auch dem schwächeren Schüler, die Wortgruppe schliesslich richtig wiederzu- geben. Nur muss in solchem Falle der Schüler sich stets bewusst werden, worin der Fehler besteht; denn die Erkenntnis, nicht die zufällige Verbesserung des Aussprachefehlers führt allmählich zu einer dauernd guten Aussprache. Und zu dieser Erkenntnis ist ja die Grundlage durch Betrachtung und Einübung der Einzellaute gelegt worden, und durch öfteres Zurückgehen darauf und wiederholtes Aufsagen der Laute werden dieselben zum festen Eigentum. Gerade wegen der Genauigkeit der Auffassung und Nachahmung der Einzellaute halte ich es für nötig, nicht gleich die Wortgruppe als solche zu üben, sondern sie erst nach Einübung der Einzelworte zusammenzustellen. Auch soll dem Schüler der Sinn dessen, was er nachspricht, stets verständlich bleiben. Dazu gehört, dass er nicht nur eine Schallgruppen- kette lernt, sondern dass er in den Lauten die Einzelworte als Sinnträger des Ganzen erkennt. Professor Vietor bemerkt hierzu:„Auch wenn„gebunden“ wird, muss der Schüler wissen, es sind zwei Worte, die aber im Zusammenhang ohne Unterbrechung aneinandergereiht werden, und in den lautlichen Veründerungen, welche auch ein Wort im Satze erleiden mag z. B. ond, on, muss er doch immer wieder dasselbe Grundwort also œnd-and herausfinden.“
Erst wenn die lautlichen Schwierigkeiten überwunden sind, und der Schüler mehr an die fremde Sprache gewöhnt ist, kann er auch die den Einzelworten nach verstandene Wortgruppe ohne lautliche Zerlegung als Ganzes auffassen nnd nachsprechen.
Die Zusammensetzung der einzeln geübten Worte der ersten Erzühlung geschieht in folgender Weise:
An Englishman— travelling in Kilkenny,— came to a ford,— and hired a boat— to take him across.— The water— being more agitated— than was agreeable to him,— he asked the boatsman— if any person— was ever lost— in the passage.— Never.— replied Pat;— my brother was drovned here— last week,— but we found him again— the next day.
Ob eine grössere oder geringere Pause nach den einzelnen Wortgruppen zu machen ist, wird durch den Sinn schnell herausgefunden. Das Vorsprechen des Lehrers giebt auch hierin, sowie im Wort- und Satzton überhaupt den Schülern die nötige Belehrung. Weitere Erklärungen 3 4


