Aufsatz 
Der Anfangsunterricht im Englischen auf lautlicher Grundlage / von Max Walter
Entstehung
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Aus dieser Zusammenstellung ergiebt sich, dass alle englischen Laute in dem Gedicht vorgekommen und geübt sind. Mithin ist in acht Stunden die Grundlage zu einer guten Aussprache des Englischen gelegt worden. Durch die an der Tafel gegebene Zusammenstellung treten zugleich die Bezichungen zwischen Laut und Schrift hervor. Die jedem Laut entsprechen- den SolmKt⸗cichen werden unterstrichen, und dann wird die Ubereinstimmung zwischen Laut und Schrift festgestellt, die Abweichungen dagegen werden nur angedeutet. Als Schriftzeichen lernt der Schüler für den stimmlosen p und den stimmhaften 5-Laut dasselbe Zeichen h kennen;(youth those) ebenso für s und 2(Jöyus, bells) das Schriftzeichen s. Ferner sieht er den Laut s durch sh(shall), die Lautverbindung dz durch das einfache Zeichen(Goyous), ts durch ch(chime) wiedergegeben. Der ü-Laut ist durch ng dargestellt(epening); der-Laut durch(wouth, Jox*ous). Für den k Laut sieht er ausser dem gleichen Schriftzeichen das ihm auch vom Deutschen und Französischen her bekannte c(music). Die UÜbereinstimmung zwischen Laut und Schrift muss, wo sie vorhanden ist, auch dazu benutzt werden, die Erlernung der Orthographie zu erleichtern. Mitten in den zahlreichen Unregelmässigkeiten, die sich der Schüler gedächtnismässig aneignen muss, wird jede Ubereinstimmung zwischen Laut und Schrift dazu beitragen, das Gedächtnis zu entlasten. Hat der Schüler die Laute, welche mit der Schrift übereinstimmen, genau unter- scheiden gelernt, so wird er sie eben auch in der Schrift richtig wiedergeben, weil er ihren Laut- wert sofort erkennt. Mit der lautlichen Zerlegung von Wörtern wie bed, bet, pet; gab, gap, cab, cap; gold, cold, colt, fine, pine, aine; sin, thin; ist dem Schüler zugleich die Schrift gegeben. So giebt ihm die richtige Auffassung des Lautes durchs Gehör zugleich das Mittel an die Hand, die den Lauten entsprechenden Schriftzeichen einzusetzen, ohne dass er sie sich durch Anschauung des Schriftbildes eingeprägt hat. Wenn er dann den Laut fest in sich aufgenommen hat, wird er auch keinen Schwankungen in der Schrift ausgesetzt sein, sondern stets das dem Laut ent- sprechende Zeichen gebrauchen. Natürlich gilt dasnur für die Fälle, in denen Laut und Schrift mit einander übereinstimmen. Schon bei der Durchnahme des nächsten Stückes(Lüdecking I, 8) erhalten die Schüler durch die Bestimmung der betreffenden konsonan- tischen Laute an der Lauttafel zugleich den Schlüssel zur Darstellung einer ganzen Zahl von Buchstaben. Verwechselt der Schüler dennoch in den Wörtern travelling, ford, boat, tahe, water, Pat, found, week, brother, across die Buchstaben 5 mit p, d mit!, 9 mit k(c), v mit 0, s mit th, so sind die falschen Buchstaben zugleich ein Beweis dafür, dass er den Laut falsch aufgefasst hat, und dann muss dem Ubel nicht durch Berichtigung der Buchstaben, sondern durch Wmöbung der rich- tigen Laute abgeholfen werden. Sobald der Schüler den rechten Laut in sicherem Besitz hat, so wird er ihn auch richtig in der Schrift darstellen; es müsste denn sein, dass er aus Zerstreut- heit für richtig aufgefasste Laute falsche Zeichen einsetzt. Dadurch, dass ich die UÜberein- stimmung zwischen Laut und Schrift, soweit sie vorhanden war, von Anfang an hervorhob, achteten auch die Schüler bei ihren schriftlichen Übungen viel mehr darauf. Sobald das Schriftbild den Schülern entgegentrat, brauchten eie die schon bei der lautlichen Durchnahme betonte UÜbereinstimmung zwischen Laut und Schrift nicht weiter zu erlernen, sie ergab sich von selbst, sie konnten daher um so mehr ihre Aufmerksamkeit den Abweichungen zwischen Laut und Schrift zuwenden und sich die vom Laut verschiedenen Schriftzeichen gedächtnismässig aneignen. Dadurch wurde die Arbeit bedeutend erleichtert und somit gerade durch die lautliche Schulung der von manchen Seiten erhobene Vorwurf: Die Schrift leidet darunter entkräftet. Selbst diejenigen Kollegen, welche ihre Aufmerk- samkeit mehr der Schrift als dem Laut zuwenden und die schriftlichen Leistungen der Schüler