Aufsatz 
Der Anfangsunterricht im Englischen auf lautlicher Grundlage / von Max Walter
Entstehung
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losen s-Laut wird das harte, stimmlose s in englischen Wörtern vorgesprochen und geübt und von diesem zum entsprechenden stimmhaften Laut, den wir mit z bezeichnen, übergegangen. Bei diesem fallen die Schüler besonders gern in ihren dialektischen Laut zurück, indem sie den Stimmton nicht mitklingen lassen. Sie müssen daher den Laut unter gleichmässig ertönendem Stimmton lang anhalten, so dass der z-Laut dem Summen einer Biene ähnlich klingt. Hierbei wird gleich auf die englische Mundstellung geachtet. Das Vorstülpen der Lippen muss unterbleiben, worauf nach dem oben Bemerkten im norddeutschen Sprachgebiet noch. mehr zu halten sein wird als hier, wo diese Neigung weniger stark vorhanden ist. Beim Vergleich zwischen deutschen und englischen mit s anlautenden Wörtern, z. B. Schein skine, Schuh shoe, fällt den Schülern auf, dass der englische s-Laut voller klingt. Der dies bewirkende breitere Zungensatz an den vorderen Gaumen entsteht von selbst, wenn die Lippen nicht trichterförmig vorgestülpt, sondern zurückgezogen werden. Die einfache Beachtung der Lippenstellung genügt also, um den vorgesprochenen Laut richtig hervorzubringen. Auch hier muss der stimmlose und stimmhafte Laut genau eingeübt werden. Lautzeichen 5 und Z.

Als einen der englischen Sprache eigentümlichen Laut lernen nun die Schüler den stimm- losen und stimmhaften, in der Schrift mit th bezeichneten Laut kennen. Lautzeichen p und 5. Beim Vorsprechen von though werden die Schüler durch den Anlaut an das deutsche s inso erinnert, wie es Kinder aussprechen, die mit der Zunge anstossen. Dabei merken sie, dass die Zunge zwischen die Zahnrcihen vorgeschoben ist. Um indessen den dabei oft entstehenden An- lang an den s-Laut zu verhindern, ist es am besten, die Schüler zu lehren, den englischen Laut durch Anlehnung der Zunge an den Innenrand der oberen Schneidezähne zu bilden. Die Erlernung dieser oft für so schwer gchaltenen Laute fiel allen Schülern leicht, mit Ausnahme eines einzigen. Dieser hatto die fehlerhafte Gewohnheit, beim Sprechen die Lippen möglichst eng an einander zu halten, wodurch die Laute einen f- oder o-Beiklang erhielten, der sich erst allmählich beseitigen liess.

Die eben besprochenen Lautpaare

1

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NR SA

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werden nun in dieser Ordnung von der Tafel gelesen. Nach sicherem Ansatz des Lautes wird vom stimmlosen durch Hinzutreten des Stimmtons zum stimmhaften übergegangen. Um den Lautwert recht hervorzuheben, wird jeder Laut längere Zeit angehalten, und auf ein bestimmtes Zeichen erfolgt dann der Übergang von einem Laut zum andern. Darauf werden die Laute ausser der Reihe geübt und auf schnellen Wechsel des Lautansatzes geachtet.

is doubled,(!) but the fundamental sound of s should be always hard and hissing: Sohn= sohn(not zohn)(11!) Befolgt der Engländer diese Anweisung, so stimmt die dadurch erlangte Aussprache des s noch durchaus nicht mit dem mittel- und süddeutschen s-Laut überein. Der englische s-Laut ist hart und stimmlos, der mittel- und süd- deutsche s-Laut weich und stimmlos, ein Unterschied, den Dr. Otto völlig übersieht. Von grossem Wert für Aneignung einer guten deutschen Aussprache wird es für den Engländer sein, wenn er ein auf phonetischer Grundlage bearbeitetes Buch zur Hand nimmt und sich um die in den meisten Lehrbüchern enthaltenen will- kürlichen z. T. ungenauen z. T. falschen Angaben gar nicht bekümmert. Der beste Wegweiser hierfür ist das vorzügliche Buch von Vietor: German Pronunciation. Practice and Theory. Heilbronn. Henninger 1886. London(57& 59. Ludgate Hill. Trübner& Co.) New-York(524. Broadway) B. Westermann& Co.