Aufsatz 
Über das Verhältnis der Rede Isokrates peri antidoseos zu Platos Apologie des Sokrates
Entstehung
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welches Plato in seiner Apologie des sokrates aufgestellt hatte.

Wie schon oben bemerkt, liebt es der Redner, den edlen und selbstbewußten Ton, der in der Apologie der Würde und Bedeutung des Themas sowie dem Charakter des sokrates vollständig angemessen ist, getreu zu kopieren. so drückt er denn auch fast mit demselben Wortlaute, wie bei Plato, seine Abneigung gegen die klägliche Aufführung anderer An geklagter aus, welche durch Bitten und Thränenausbrüche, sowie durch die Vorführung ihrer Kinder und Freunde die Richter zum Mitleide zu bewegen suchten. Dies verschmäht er, weil es weder seinem Alter noch der Gerechtigkeit seiner sache ge zieme. Apol. 34 C: ανα òιάνσ ιìαε μρeùα²σ άιεοσαμρραεεν εκαιινσ- Helg eαονον σν ôà πεν κε αειαιττοì πονιτονν πο νκπννσε ꝗνρνα cοονιαραάμιιενο οανν νπαε να ρμαέπ απιοιεπνο ιϰεαμρεπμt¼eμìεα τονν qανκαάνον νπραιιε τε ανενοσν αναρρρρεααμενο, α αάεπι αι⁰ο⁰π0ισ αινεπρονεαιν, αι dεινοο απν οάεειν νκαν άοννονε, eνον σ νπσẽσσνν ιάσα πονιοφ πτπνονο άρν πμρπ ιιοινεισν, σεν νν dεοπι⏑òñ1⸗ αάν ενρντνν νκιιοννον und 34e: οοε ꝗνν dοεαν α πì⁰ν π-ι ᷣqινάꝰ αìι πν ποσνα ν ιο oue rcν eπνανι eμ+ οντον άροσα&ν πφινν αἀν απιπμι⁰nóα ππα xce vοάστ- ονννα ανοαννσα π.

Of. Antid. 321: 20νε π σ eιιονσε dοποì οοσε ππσ- veοννναε, eνπειιαν πενά ν πειννν G0*6e&modoyice,- +Uοντα εομενοονε, ½ο ππαο αε%οσ νιαονε να- αεοσμρεοονν εν οουνα ππνειικν ν-σ νορνμα τσ π νπτον οσ ννμμ⁰dιτο νπι.

Was dann in der Antidosis weiter folgt: der Hinweis auf die Fürsorge der Götter für die menschlichen Angelegenheiten und der Ausdruck der festen Zuversicht auf die Weisheit der gött lichen Vorsehung, die den Tod nur dann schicke, wenn er den Menschen förderlich und heilsam sei, schließt sich ganz eng an den Epilog der dritten Rede des sokrates, in welcher er sich von den Richtern, welche ihn freigeSProchen haben, in ergreifen der Weise verabschiedet, indem er ihnen die tröstliche Versiche rung ausSPricht, daß der Tod für den Tugendhaften kein Übel sei, da die Götter selbst für sein Bestes sorge tragen und er⸗ klärt, daß ihm jetzt der Tod und damit die Befreiung von den Plagen des Lebens erwünscht komme: