Aufsatz 
Über das Verhältnis der Rede Isokrates peri antidoseos zu Platos Apologie des Sokrates
Entstehung
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Hoiινιιν, u σ νεν ι˙¾ᷓt˖ μìν ππρραμιννν, νε ꝗσ οννε παα 2⁰⁰οε οαμì-παε ꝗοιρρνιν ατοααινο νάν νάαννον.

soviel von der struktur beider Reden. Bei der Vergleichung der Komposition haben wir in der That manche Ahnlichkeiten gefunden. Gleichwohl muß man zugestehen, daß diese Anhalts punkte allein noch nicht genügen zu einem endgiltigen Urteil über das Verhältnis der beiden schriften. Eine sichere Entscheidung in dieser Frage kann vielmehr nur dann herbeigeführt werden, wenn es uns gelingt, solche stellen zu finden, welche so offen⸗ bar aus der Apologie entlehnt sind, daß jeder Zweifel wegfällt.

Wir begegnen allerdings manchen mehr oder minder mit einander übereinstimmenden stellen in beiden Reden; jedoch ist es oft schwer zu entscheiden, ob diese Gedanken aus der Apologie wirklich entlehnt sind oder dem Isokrates selbst angehören, zu mal da ja auch das Thema beider Reden und infolge dessen auch manche Gedankenfolgen einander ähnlich sind. Es wird also darauf ankommen, solche stellen zu finden und nach ihrem Zusammenhang zu würdigen, bei denen die Übereinstimmung des Wortlautes und des Inhaltes unwiderleglich zeigt, daß sie Isokrates aus Platos Werk entlehnt hat.

Auf die wichtigsten stellen ist schon von Orelli, Coraes und schanz hingewiesen worden. Gleichwohl dürfte eine Zu⸗ sammenfassung und Beurteilung aller Parallelstellen zu einer endgiltigen Entscheidung notwendig sein; auch ist es nur so möglich, den Grad der Abhängigkeit der Antidosis von der Apo- logie zu erkennen.

II.

Wir beginnen mit den Proömien beider Reden. Hier finden wir, daß fast alle Gedanken dieses Teiles der Apologie etwas modifiziert in der Antidosis wiederkehren:

Apol. 17a: uααειιοατνα dσν οάπτσν ανά οναικ⁰μ⁰ο⁰π9 vσάìν ιπονιον, ν ëιενεααννο, vννο ëν ιεανον, e Vον uᷣiẽs eVegea, 3) uντ πμοι πο½w̃eτνιντα, g ꝗαινονùν ννοε εναιν ο νπάα laνννννρπι, r νιιμπα ùπ μρο⁷ ενιενìνννροιν εαννν ιπιςειο0αν und aoͤnποιονν πρινπμι⁷ι αάιισνε εαμειν, ονετꝗ ιìι εοοεαν ιάινσν dνιοππνοννοιπιονσ πν³α²ìν, ½ uοσα αινον πρανορραιν οντα