Aufsatz 
Über das Verhältnis der Rede Isokrates peri antidoseos zu Platos Apologie des Sokrates
Entstehung
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Beredsamkeit unterscheidet, darlegt(4286). Hierauf folgt die Widerlegung der ½%½ des Anklägers(86167), dann kommt die Fortsetzung der positiven Partie, die fast zu einer neuen Rede geworden ist: eine Erörterung der Wirkung seines Unter⸗ richts und der Vorzüge seiner Beredsamkeit(167310).

Fassen wir den Juhalt dieser ganzen Abhandlung mit wenigen Worten zusammen, so ergibt sich folgender Grund⸗ gedanke, der mit ermüdender Weitschweifigkeit ausgeSPonnen ist: Meine Kunst ist weit entfernt, den Jünglingen zu schaden; sie ist vielmehr der höchsten Anerkennung wert, weil sie sich mit idealen und bedeutenden stoffen beschäftigt und die Jugend in Wahrheit bessert. Meine Disciplin allein verdient den Namen Philosophie.

Vergleichen wir nun die DiSPosition beider Reden, so kann es uns nicht entgehen, daß in beiden im wesentlichen dieselbe Anordnung des stoffes getroffen ist. Die Ausführung des Themas zerfällt in beiden Reden in zwei Teile, von denen jeder wieder eine negative, widerlegende und eine positive, belehrende Partie enthält. Es folgt in beiden Reden immer auf die Widerlegung der Anklagen eine positive Darstellung der Wirk⸗ samkeit beider Manner. Die Ahnlichkeit ist jedoch noch großer: auch einzelne Redewendungen und Übergänge in dem ersten Teile der Antidosis erinnern stark an die Apologie. In der propositio werden ebenso, wie in der Apologie, die Kläger in frühere und gegen wärtige eingeteilt:

Apol. 18a: 2ππιοσν μν νν ꝗπαι-ν eιρνι-πμπρομονιααποοα, uννσαεν πνπαρον, οποςε π& ½ πσα μον ùενꝗ ñ/ narir V%νααενα ναα νο π αάαον καρτ ννανονε, Lyteure ½ νπε νπ οεεεα ναν ντο οερεος xr.

18 d: νον νσα νπάανραιρρσαι ιάσ νν πενιν αιάετοσν èν πιοοα νσ eνεανεπαι ννανα ιꝗð dνάιναν ꝗαπαϰνιονε ο-τεσα μι uceyeν πονονοιμιανον νπε ά αναεννιν π ενον ꝗαπo- 10 νο v.

Of. Antid. 32:&ειι αομαε vποιν ς μν sνοιe, oig τα- dιndcers vrενν νον άì-ε ρραοαομμςετν π-ι d½ι½αιιειν BovνομHκvoy ν πποοανεν ον ον ι⁰πνσ πιοσιειειν αονςε μν τ εννον μννα μ αν α ναιοαρ ιαννρμενοιε Hιιπαꝗ ratg dεαι ⁹τπνανι τπìιε ꝗομꝰhτα ùέν νιει¹νον πειν eννεανανιππ⁵8