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Grunde legte, gibt uns der Redner selbst in unzweideutiger Weise Aufschluß in der Einleitung zum Panegyricus, wenn er § 8 sagt: eπσα οον νκον οαeτπινν νοοσν αν νάονν ον -ι⁰ον ⁷ ρροι ½πεε πν αιο-ϰ¹t vroeu νιορορπι, eν ια 2e eyαιινα τπrεινσ πυοααι ιπσ πυντ πἀϰοοσσ ιενανοσν πετινινετνιαe⁰, ν ι πε πρ½⁰—ια πἀιινσε ιειν-ατν ἀκν νπτκεραν άανν νεροοενν yανα- Hενυοα-ασκνπμοασ ππεινν ιά-ααιτι ꝗαπνειεον πἀριν ëεἀν αν(o/ Eονι πιιτενοσα άικνπαανν ναν ειιgeνονσν κμοά ι⁷πταπν πειραάsν½.
Auch wird ihm von seinem Zeitgenossen, dem Redner Al— kidamas vorgeworfen, daß er oft sich mit fremden Gedanken schmücke und wohl gelungene Werke nachahme.!) Er wollte eben gerade dadurch, daß er schon behandelte stoffe seinen Reden zu Grunde legte, die Virtuosität seiner Kunst ins hellste Licht setzen. so haben wir in seinem vollendetsten Werke, dem Panegyricus, eine Nachahmung der Olympischen Reden des Gorgias und Lysias. In der Helena stellt er einer Rede des Gorgias, die denselben stoff behandelt, ein Gegenstück zur seite. Im Busiris wetteifert er mit dem Redner Polykrates, welcher eine Rede gleichen Inhaltes schrieb. Isokrates war ja bekannt— lich kein schöpferisches Genie, welches der Literatur neue Bahnen hätte weisen können. sowohl in der Form als auch im Inhalt zeigen seine Reden deutlich die Abhängigkeit von seinen Vor— gängern Tisias, Gorgias, Thrasymachus und Lysias. sein größter Ruhmestitel besteht darin, daß er auf dem von jenen Rednern gelegten Grund mit Fleiß, Ausdauer und Geschicklich— keit weiter baute und so jene sorgfältig bis ins kleinste ab— gezirkelten Werke schaffen konnte, welche ihrerseits wieder für Jahrhunderte ein Muster des reinsten stils wurden. Orelli hat Recht, wenn er in seiner Ausgabe der Antidosis s. 307 sagt:„Jeden SPekulativen Gedanken dankt er anderen, ins— besondere Platon.“ Natürlich war er weit davon entfernt, in seinen Reden schülerhafte Nachahmungen zu liefern, sondern es
½ Alcid. soph. 4: ν πονο ꝗο xοσνο οασι πιε έτά νοαν& Eνππαινοαναιοραι πκιν ππρραενεαμ νναν πσ πνάν πνονενρνακεον Oπιορινν νπννοραμιμ⁸½ςπ00ñαε ππναιανρσάοσν ιάε τπἀìοφ¹παν ννμμhũrα oοπνεπρρέι π iιμοααο½ραπι τάσ τπσν αν ερρμ⁰ůxνἀσ αnιιπι½ν—ισes— Ae vνά᷑-ε ꝗαπιινιαμνονα απραιι˙ν τενοναν.


