Aufsatz 
Über das Verhältnis der Rede Isokrates peri antidoseos zu Platos Apologie des Sokrates
Entstehung
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die sophisten(d. h. seine Rivalen in der Beredsamkeit und im Unterricht der Jugend) ihm nicht günstig gesinnt seien; bis jetzt habe er sich gegen ihre Verleumdungen noch nicht verteidigt, weil er ihren Reden keinen Wert beigelegt habe; als aber der Prozeß wegen des Vermögenstausches gegen ihn angestrengt worden sei, da habe er zu seinem schaden erfahren müssen, daß die fortgesetzten Verleumdungen seiner Person doch gewirkt hätten; er habe die Richter gegen sich eingenommen gefunden und sei deshalb zur Tragung der Kosten der Trierarchie ver urteilt worden. Nun habe er darüber nachgesonnen, wie er diese irrigen Ansichten über seine Thätigkeit am besten wider⸗ legen könnte und als geeignetstes Mittel hiezu eine Darstellung seines Charakters, seines Lebens und seiner studien gefunden.) Die Rede sollte also ein großes Glaubensbekenntnis werden, ein Vermächtnis des greisen Redners für die Nachwelt.)

Nun handelte es sich um die Form dieser Rede. Ein Enkomion auf sich selbst zu schreiben, fand er natürlich unpassend. Er wählte deshalb für seine Rede die Form eines ecαHατιι 1ενον Jayos, d. h. es ist ein anderer Zweck beabsichtigt, als die Form erwarten läßt. Wie er selbst in der Vorrede erklärt, fingierte er einen neuen Prozeß und einen neuen Ankläger, Namens Lysimachus. Nun konnte er in der Verteidigungsrede bei diesem fingierten Prozeß, ohne bei seinen Lesern Anstoß zu erregen, von sich und den Vorzügen seiner Beredsamkeit und seines Unterrichtes SPrechen.) In den Rahmen einer Gerichts⸗

½)§ 6: Eνενρροπεμνπ, πιυσε&ν ꝗνπρμαιιοσαι⁰i re vονιτονιε απι roι⁸ε eιινοννον ν τπν πεσιο& ν&νο, αι πν Hoy, o, cei π πεεναρι⁷αν, τπετν ν άìαιι½ο.

5)§ 7.. yοπἀαοεj νος οσιεσ ιοσν ννε πι⁸σε‚ απσνοιìαeα neet 1πìν αιιιοσν τìν ερμνμρννν qνα τονιοσν νάν ναιρεοσ άἀν πυ Eο νμèε πεα¹ννσα άοσανοραεαι ππκν πσν αινινοσν ατοννον πμμμv uoν αιπρνοέσραπι πον άριιάσαν τπν νπριν⁰πιον ꝗανενιρρἀφ²e⁰ον.

3)§ 8: uει⁰¹⁷ν ανιενα ισν νκιεν ιννονσνν ππν ια vπνπνμκενον, οππιοααινννν νννα νν νενραμHνFέοον νεαν τν rochyHναπστσ μìσι ππεαικνννπνσα πάεμνονν πσν νπι άαρjανάαιε οπμνοσ re*e en νσε dνιινοσααοεν νοειοαεαιε, Hιι˙ρτν αεν-π⁰οιονι oHρκειι νο νο³ns οάìοιμρεν, νντ αν Aπνανεονοσνι ì uciσνα dικειαννπεανι πσα αάπάιενρν οσν απκνκναμκοσ οοιαμνοt.