Aufsatz 
Die Hauptaufgaben der sphärischen Trigonometrie : zurückgeführt auf ein einziges System von drei simultanen Gleichungen / von F. X. Stoll
Entstehung
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11 Hätte man obige drei Gleichungen nicht alle mit einander multiplicirt, sondern nur je zwei, so hätte man z. B. erhalten: sin(s== a) d*. tg ¼. tg ¼ 75= 4 sin*(s a). sin(s 5). sin( c)= d?.. Man sieht sofort, dass sin( a)= sins. tg ¼1. tg ½4, also d

3in 6 6 4sin α. cos 19. cos 3

26) sin 6= 9=. cos I7. cos 9

8in 9= 4 sin ½. cos α cos 4 iat.

Das System 2) gibt, in derselben Weise behandelt, nacheinander die Systeme: sin.(sin. sin? ½+ sin g. sin¹ 3 c)= ſcos( S)+ cos( p)l. coso, 27) zsin β.(sin. sinz c+ sin 7. sin* a)= ſcos(G 7)+ cos(6.)]. coso, sin 7.(sin. sin' ¾+ sin. sin ³ 5b)= ſcos(ù-)+ cos(G S)]. cos o; sin«.(sin. cos ½ 5+ sin. cos¹ c)= ſecos(G=)+ cos(6)]. cos(6.ù ¹), 28)[sin.(sin«. cos e+ sin 7. cos²t a)= ſcos())+ cos(9)]. cos(6 g), sin 7.(sin. cos da+ sin. cos¹4 5)= ſcos(6 a)+ cos( S)]. eos( 7); aus denselben folgt gerade wie oben:

Co0s G. cos(6 œᷣ)

. 2 1 29) sin* †a u. S. w. 30) cosza= cos(6 5 Ln(6) u. s. w. und durch Division:.in7 31) tg* za= Cos G. cos( α)

cos( g). cos(6 7) oder J. cotg ¼a= 2 cos( S). cos( p). Indem man die Buchstaben vertauscht und die drei so entstandenen Gleichungen multiplicirt, kommt: 4

ds. cotg 4½α. cotg 4 b. cotg ¼= 8 cos*(⁶b). cos(à S). cos*()=

Daraus folgt endlich: 2 coso= J. tg za. tg ½5b. tgzc. 2204,9 Nun ist. und 1 4 also ist: u u sina. sin b. sinc 3 32) coso

cos Ja. cos I5- cos Ie' bei der Wurzelausziehung wurde hier das negative Zeichen genommen, weil zwar alle Grössen auf der rechten Seite ihrer Natur nach positiv sind, dagegen o zwischen 1 R und 3 R liegt, also coso immer negativ wird.

Hätte man nur je 2 der obigen Gleichungen mit einander multiplicirt, so wäre entstanden: 3* 08(G. c.)

coso

Daraus schliesst man, dass cos(àu-.)= cosd. cotg ½ b. cotg ¼ ist, dass also: d

1 cos La. sin I5. sin c

. cotg ½ b. cotg ½= 4 cos(). cos( S). cos()=

co0s(O)

33)+ cos( r. sin Lc. sin a' d

cos( 7)=

4 cos e. sin Ja. sin ¾ ο

Die Gleichungen 25 und 26, 32 und 33 haben den Uebelstand, dass die Grössen s, s- a, s 5b, s c, G, J‧, G6 S, 6 nicht unzweideutig durch sie bestimmt werden, denn jede Grösse der ersten Gruppe liegt zwischen 0 und 2 R, jede Grösse der zweiten Gruppe zwischen 1 R und 3 R, so dass im ersten Falle zu den Sinussen, im zweiten Falle zu den Cosinussen je 2 Winkel gehören können, die sich zu 180⁰, bezüglich 360° ergänzen. Man kann aber Formeln finden, welche frei von diesem

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