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Druck, den er auf die Kette und den Anker ausübt, nicht unnötig verstärkt wird. An seinem unteren Ende befindet sich eine 8 m lange Kette mit einem leichten Anker, der für gewöhnlich mit der Kette in eine Ose unter dem Balken eingehängt wird und deshalb nicht sichtbar ist. Sobald die Badezeit beginnt, wird er ausgehängt und an einem Tau befestigt, mit dem ein Schüler(siehe Bild) den Balken nach dem Ufer zu zieht, bis er eine rechtwinklige Lage zum ersten Balken erreicht hat. Alsdann wird der Anker im Ufer befestigt, und damit ist der den Nichtschwimmern freigegebene Baderaum abgegrenzt. Zur größeren Sicherheit ist aber für die, welche vielleicht von der Stärke des Stromes gegen den zweiten Balken getrieben werden, aber an ihm sich nicht festhalten können oder gar unter ihm hindurchgetrieben werden, um ihn ein Tau locker herumgelegt, das mit Haken an Osen befestigt und mit rot gestrichenen Korkstücken über Wasser gehalten wird. Dies Tau, das die Strömung größere Bogen hinter dem Querbalken bilden läßt, kann von dem Treibenden leicht ergriffen werden und ihn so gegen die Macht des Stromes schützen.
Will man etwas mehr tun und auch für die allerkleinsten und schwächlichen Schüler einen unbedingt sichern Baderaum schaffen, so mache man den Raum zwischen den beiden Kähnen und damit die Plattform etwas größer und versenke in ihrer Mitte, also so, daß ringsherum genügend Platz bleibt, einen des Stromes wegen oben und unten mit Breatern, an den Seiten mit Latten dicht verschlagenen großen Kasten so tief, daß den darin Stehenden das Wasser ungefähr bis an die Brust reicht. Mit durchlöcherten Eisen- stangen, die sich an den vier Ecken befinden und durch die Bolzen gesteckt werden, kann er auch leicht verstellbar gemacht und mit der Plattform verbunden werden. Durch eine bequeme Treppe ist er leicht zugänglich. So werden die noch Ungeschickten und Angst- lichen von der Strömung nicht zu leiden haben und sich auf den glatt gehobelten Brettern des Fußbodens der gewissermaßen offenen Badezelle sicher fortbewegen können. Auch lassen sich in ihr immerhin einige Schwimmtempi machen, Durch diese von dem Bade- raum gegebene Einteilung würden die Badenden in 3 Klassen zerfallen:
1) in solche, welche in der offenen Badezelle,
2) in solche, welche in dem durch die Balken abgegrenzten Raum auferhalb der Anstalt und 3) in solche, welche im freien Wasser baden, in Freischwimmer. Nur wer 30 Minuten anhaltend schwimmen kann, ist Freischwimmer und als solcher an einer roten Badehose kenntlich. Er erhält auf einem gedruckten Formular ein Schwimmzengnis, das von dem Direktor und dem Schwimmlehrer unterzeichnet wird.
Um schließlich den Badenden zugleich die Gelegenheit zu turnerischen UÜbungen zu bieten, sind, wie aus dem Bild hervorgeht, folgende Turngeräte vorhanden: 1) ein niedriges Sprungbrett längs des äußeren Balkens des Fußbodens nach dem Strome zu, von dem aus der Kopf- und Hechtsprung ausgeführt wird,


