Aufsatz 
Die mitteleuropäischen Libellen : 1. Teil
Entstehung
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das erste Segment ist beinahe ganz schwarz, auch das zweite am Grunde; bei den Weibchen hat das achte und neunte einen breiten schwarzen Rückenstrich und jederseits einen ebensolchen Seitenstrich, mitunter auch das zweite und dritte Segment ein schwarzes Pünktchen auf dem Rücken. Das Männchen hat die Bauchplatte des neunten Segmentes schwarz mit glänzend gelben, wulstigen Rändern. Analanhänge rot, die oberen un- gefähr spindelförmig, der untere am schwarzen Ende schwach ausgerandet. Scheidenklappe anliegend, an der Spitze so tief ausgeschnitten, dabß sie fast zweilappig erscheint.

Abart: MEVER-DUR führt(S. 327)ein durch ganz rotes Ader- netz merkwürdig ausgezeichnetes Männchen an,ein alpines Stück, kleiner, sonst aber von weit brennenderer roter Färbung als diejenigen des Tief- landes.

Sie ist vom Anfang Juli bis September zu treffen, am häufigsten Mitte August. Sie ist im allgemeinen selten; man kennt sie in Mittel- und Südeuropa, Afrika, Kleinasien, Indien.

Anmerkung. Von S. vulgatum ist diese Art durch die safrangelbe Basis der Hinterfluügel, von den anderen Arten mit gelber Flugelbasis durch die Farbe der Beine unterscheidbar.

*7. Sympetrum meridionale.

SELYS, Révue Zool., 1841, S. 245; Révue des Odon., 1850, S. 39, Nr. 19: Libellula meridionalis: Ailes non sensiblement colorées à la base; ptèrostigma non dilaté, long; pieds jaunes en dehors. Côtés du thorax jaunatręs, presque unicolores, sans stries noires. Abdomen jaunatre(rouge chez le male adulte). Ecaille vulvaire arrondie, non saillante.

BRAUER, 1857, S. 15.A0SSERER, 1869, S. 237. RIS, 1885, S. 11 und 49. KRL.IOl, 1892, S. 15, Nr. 11. TUMPEI., 1901, S. 39. Sympetrum meridionale: MEYER- DR, 1877, S. 326, Nr. 8. SEL.NXS, 1887, S. 11, Nr. 10. WIEDEMANN, 1894, S. 70. Diplax meridionalis: BRAULR, 1868, S. 720. BUCHECKER, 1876, S. 9, 3. SELYS, 1884, S. 36, Nr. 8. KOHIAUT, 1896, S. 41, Nr. 2. Libellula hybrida: RAMBUR, 1842, S. 101, Nr. 99.

Abbildung. BUCHECKER, 1876, Taf. 10.

Maße: Ganze Länge 34 37, Hinterleib 22 27, Vorderflugel 27 31, Hinterflügel 26 32, Flugelmal 2.5 5,5.

Der Kopf ist im allgemeinen gelb oder gelbbraun, die Stirn röt- lich(G), der Scheitel mit einem schwarzen Streifen, der nicht über die Fühlerbasis hinausreicht; Unterlippe rosen- oder hellrot; Augen rötlich- grau, unten rot, Schläfen mit 3 4 braunen Flecken. Der olivenbraune Prothorax ist an den Rändern gewimpert. Der Thorax ist auf der Vorderseite rötlichgrün oder rötlichbraun, an den Seiten einfärbig gelb ohne deutliche schavarze Streifen, höchstens nur an den Nähten Spuren derselben, auf der Unterseite rötlich, ungefleckt. Flügelansätze gelbrot. Die Flügel sind am Grunde gar nicht oder nur unmerklich safrangelb gefärbt. Vorder- randader und andere Adern rotgelb, beim Weibchen meist dunkler. Flügel- mal lang(länger als bei den ähnlichen Arten), beim Männchen hellrot, beim Weibchen gelb oder gelbbraun, von schwarzen Adern umrandet; Flügelhäutchen weißlichgrau. Die schwarzen Beine sind gelb gestreift; diese gelben Linien sind breiter, als bei den ähnlichen Arten, so daß ofi das Gelb vorherrscht, besonders an den Schenkeln, die dann nur eine schwarze Außenlinie zeigen; die Schienen sind innen schwarz, die Tarsen außen rötlich oder gelb. Der ziemlich schmale Hinterleib ist am Grunde nur wenig verdickt, beim Männchen am dritten Segment nur schwach