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Männchens rötlich, die oberen ungefähr spindelförmig, gerade, am Ende zugespitzt, der untere ausgerandet, des Weibchens gelb oder rötlich; Scheidenklappe zugespitzt, anliegend.
Diese Art fliegt von Ende Juni bis September; sie ist fast über ganz Europa(wahrscheinlich mit Ausnahme von Irland und Finnland), Nordafrika und Vorderasien verbreitet; man findet sie besonders an Teichen und auf Sumpfwiesen oder auf benachbarten Ackern.
*5. Sympetrum flaveolum.
LINNE, Systema naturae, ed. X, 1758, S. 543, Nr. 2: Libellula flaveola. L. alis basi luteis.— RAIUsS, 1710, S. 49, Nr. 4.— PODA, 1761, S. 95, Nr. 2.— FABRICIOUS, 1793, S. 375, Nr. 6.— LATREILLE, 1805, S. 14, Nr. 6.— VAN DER LINDEN, 1825, S. 15, IX.— CHARPENTIER, 1825, S. 19; 1840, S. 74, Nr. 9.— BURMLISTER, 1839, S. 851, Nr. 18.— SELXS, 1840, S. 45, Nr. 9; 1850, 8. 33, Nr. 17.— RAMBUR, 1842, S. 104, Nr. 103.— BRAUER, 1857, S. 15.— AUSSERER, 1869, S. 237.— RIS, 1885, S. 40 und 49.— KREJGI, 1892, S. 14, Nr. 10.— TOUMPEI, 1901, S. 39.— PUSGHNIG, 1905, S. 25.— Sympetrum flaveolum: BUCHECKER, 1876, S. 9, 29.— MEYER-=DUR, 1887, S. 327, Nr. 10.— SELYS, 1887, S. 11, Nr. 11.— WIEDEMANXN, 1894, S. 69.— Diplax flaveola: BRAUER, 1868, S. 720.— SEI.VS, 1884, S. 33, Nr. 4.— K0HIAU, 1896, S. 41, Nr. 1.— Lib. flaveolata: LINNE, 1761, S. 371, Nr. 1460.— MULLER, 1764, S. 60, Nr. 532; 1767, S. 124, Nr. 2.— Lib. flavescens: FISCHER, 1778, Nat. Livl., S. 335.— Lib. rubra: MLLKR, 1764, S. 62, Nr. 550.— Lib. victoria: FOURGROXY, 1785, S. 348, Nr. 16.— L' Eléonore: GEOFFROY, 1764, S. 225, Nr. 7.— NB. Lib. flaveola FONSCOLOMBE= Lib. Fonscolombei SELYS.
Abbildungen: SCHAFFER, Taf. 4, Fig. 1.— LATREILLE, 1805, Taf. XCVIII, Fig. 1.— CHARPENAIEHR, 1840, Taf. IX, G und 9.— B0CIHIEOKEN, 1876, Taf. 7. — TUMPEI, 1901, Taf. VII, G und 9.
Maße: Ganze Länge 30— 35, Hinterleib 19— 24, Vorderflügel 24— 30, Hinterflugel 23— 29, Flugelmal 2— 3.
An dem gelblichen Kopf ist die schwarzbehaarte Stirn des Männ- chens rot, des Weibchens graugelb, die Unterlippe rot, an den Rändern und in der Mitte braun bis schwarz, die Schläfen gelb mit schwarzen Flecken; längs der Augen läuft eine schwarze Linie von der Stirn herab; Augen grünlich, oben braun oder rot. Prothorax rötlichgelb und schwarz gefleckt. Der Thorax des Männchens ist dunkelrot, des Weibchens braungelb, an den Seiten mit drei schiefen schwarzen Streifen. Die Hinterflügel sind bis über das Flägeldreieck hinaus(also etwa der Flügellänge) ebenso die Basis der Vorderflügel(etwa ¼ der Flügellänge) safrangelb,; auch findet sich bei den Weibchen meist am Nodulus aller vier Flügel ein gelber Fleck. Costalader rötlich() oder gelb(Q). Das in beiden Geschlechtern rote oder rostbraune, nur bei jungen gelbliche Flügelmal ist von dicken, schwarzen Adern begrenzt; Flügelhäutchen weiß oder sehr lichtgrau. An den schwarzen Beinen haben Schienen und Schenkel außen gelbe Linien, welche manchmal breiter sind als die schwarze Grundfarbe. Der kurze, zylindrische, beim Männchen in der Mitte etwas eingeengte, beim Weibchen seitlich zusammengedrückte Hinterleib ist bei ersterem lebhaft rot, bei letzterem bräunlichgelb, auf der Unter- seite schwarz, mitunter je nach dem Geschlechte rot oder gelb gefleckt, oft weißlichgrau bestäubt; das erste Segment() und der Grund des zweiten schwarz, ebenso das fünfte bis achte an der Seite und ein Rücken- strich auf dem achten und neunten Segment. Die oberen Analanhänge sind beim Männchen mehr oder weniger spindelförmig, rot mit schwarzer Spitze, der untere ebenso gefärbt, am Ende stark ausgerandet, beim


