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torfigen Wiesen und an mit Schilf bestandenen Ufern, meist gesellschaft- lich. WIEDEMANN bemerkt:„Ruht nach kurzem Fluge gern auf den Spitzen der Seebinsen(Scirpus lacustris).“
* 4. Syunpetrum sanguineum.
O. P. MULLER, Fauna Fridrichsdalina, S. 62, Nr. 547(G⅜'), und Nova acta Acad. Leop. Carol., III, 1767, S. 128, Nr. 15: Libellula- sanguinea, alis hyalinis, puncto marginali ferrugineo: abdomine sanguineo. DESOR. Facies sanguinea, frons fusca. Thorax hirsutus, superne fuscus, latere luteo-rubens. Dorsum abdominis totum Sanguineum, 2. ultimis articulis lineola nigra.— SEI.VS, 1850, S. 31, Nr. 16.— BRAUER, 1857, S. 16.— AU0SSERER, 1869, S. 240.— RIS, 1885, S. 43 und 50.— K REJOI, 1892, S. 16, Nr. 17.— TUMPEIL, 1901, S. 38.— Sympetrum sanguineum: MENXER-DUR, 1877, S. 328, Nr. 12.— SEI.VYS, 1887, S. 9, Nr. 5.— WIEDEMANN, 1894, S. 72.— Diplax sanguinen: BRAUER, 1868, S. 720.— BUCHEOCKER, 1876, S. 9, 35b.— SEI.NS, 1884, S. 36.— KOHAUT, 1896, S. 44, Nr. 8.— Sympetrum rufostigma: NEWMAN, 1833, S. 512.— Lib. Roeselii: CURTIS 1838, XV.— SELYS, 1840, S. 47, Nr. 10 z. T.— HAGEN, 1840, S. 32, Nr. 10.— RAMBUR, 1842, S. 103, Nr. 101.— Lib. basalis und angustipennis: STEPHENS, 1827, S. 95 und 96.— EVANS, 1845,§. 27, 28.— Lib. flaveola var.: VAN DER LINDEN, 1825, S. 15.— LATR.— SELYS, 1837.— Lib. vulgatissima: HANSEMANXN.— I. a Ninon: DEVIILLERS.
Abbildungen: ROESEI, 1749, Taf. 8, Fig. 4).— CHIARPENTIER, 1840, Taf. X, Fig. 1, G und O(nigripes).— EVANS, 1845, Paf. 19, Fig. 3, 4; Taf. 20, Fig. 2; Taf. 21, big. 1.— BUCIHIECKER, 1876, Taf. 9.— TUMPEI, 1901, Taf. VII,& und Q.— Flügel- abdruck: LENDENFELD, 1881, Taf. V, Fig. 2.
Maße: Ganze Länge 32— 36, Hinterleib 18— 22, Vorderflügel 27— 30, Hinter- flugel 24— 29, Flügelmal 24— 3.
Der Kopf der Männchen ist dunkelgelb, die Stirn oben lebhaft rot, der der Weibchen gelblich, leicht ins Grünliche übergehend, an den Schläfen schwarz mit gelben Flecken; Unterlippe dunkelrot; Augen oben rot, bei Weibchen kastanienbraun, unten gelblich oder bräunlich. Der Prothorax ist schwarz, sein Vorderrand und der ausgebuchtete Hinter- rand gelblich. Der stark samtartig behaarte Thorax des Männchens ist auf der Vorderseite dunkelrot, an den Seiten ebenso mit drei schiefen schwarzen Linien, welche unten in zusammenhängende Flecken übergehen, unten rötlichgrün und schwarz gefleckt; Flügelansätze rot. Beim Weibchen ist das Rot durch Gelb ersetzt. Die glashellen, starkhäutigen Flügel sind am Grunde safrangelb, an den Hinterflügeln deutlicher als an den vorderen, an denen oft nur eine Spur gelb ist; diese Färbung ist bei den jungen Männchen heller und oft weiter ausgedehnt als bei ülteren. Die Vorder- randader ist außen schwärzlich, das Geäder, besonders zwischen Costa und Subcosta, rot(†) oder gelblich(9), weitmaschig. Das Flügelmal der Männchen ist dunkelrot oder rotbraun, der Weibchen gelblich, bei älteren ebenfalls rot, von schwarzen Adern begrenzt; Flügelhäutchen rauchgrau bis schwürzlich; Beine in beiden Geschlechtern scharz, bei Weibchen die Schenkel des ersten Paares innen gelb. Der Hinterleib ist in der Mitte verengt, nach hinten erweitert, also spindelförmig, mit mäßig erhabenem Rückenkiel(G) oder seiner ganzen Länge nach seitlich zusammen- gedrückt(Q); seine Grundfarbe ist blutrot() oder gelbbraun(9), selten auch bei Weibchen rot; an den Seiten ist eine feine schwarze Lüngslinie; das erste Segment ist über die Hälfte oder beinahe ganz, das zweite am Grunde schwarz, die übrigen Segmente haben nahe dem Rückenkiel beider- seits eine kurze schwarze Querlinie; Unterseite beim Männchen schwarz mit roten Flecken, beim Weibchen teilweise weiß bereift. Analanhünge des


