Aufsatz 
Die mitteleuropäischen Libellen : 1. Teil
Entstehung
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besonders der letzten Segmente, ein Teil der medianen Rückenlinie, end- lich die Basis der zwei ersten Segmente schwarz. Analanhänge rötlich oder gelblich mit schwärzlicher Spitze(Q). Scheidenklappe anliegend, tief aus- geschnitten.

Die Flugzeit dieser Art ist der August und der September; gelegent- lich wurde sie auch im Mai beobachtet, um nach dem Verschwinden abermals im August aufzutreten. Sie ist im Gebirge häufiger als in der Ebene, selten am offenen Wasser, gewöhnlich auf Sumpfwiesen, fliegt, langsam und schwerfällig. Sie findet ihre südliche Verbreitungsgrenze in der Lombardei, ihre nördliche in Preußen und Belgien, kommt auch in Asien sowohl im Norden als in Kleinasien vor.

*3. Sympetrum depressiusculum.

SELVYS, Révue zoologique, 1841, S. 244, und Révue des Odonates, 1850, S. 30, Nr. 15: Libellula depressiuscula: Ptérostigma jaunatre ou brun clair. La base des ailes inférieures et un vestige à celle des supérieures jaune safrané; pieds noirs; les cuisses antérieures jaunes en dedans. Abdomen jaunaâtre(rouge chez le& adulte), avec un point noir latéral sur chaque segment; legèremént deprimé, non étranglé(Q) ou cylindrique(9); cétés du thorax avec des stries et des taches noires. BRAUER, 1857, S. 16. AUSSERER, 1869, S. 240. RIS, 1885, S. 43 und 49. KREJCI, 1892, S. 15, Nr. 16. TUMPEL., 1901, S. 38. PUSCHNIG, 1905, S.24. Sympetrum depressiusculum: BUCHECKER, 1876, S. 9, 2d. MEVER-DOR, 1877, S. 327, Nr. 11. SEI.XS, 1887, S. 9, Nr. 4. WIEDEMANXN, 1894, S. 72. Diplax depressiuscula: BRAUER, 1868, S. 720. SEL.XS, 1884, 8. 36; 1888(Catal.), S. 135. K0HAUIT, 1896, S. 45 Nr. 9. Lib. Genei: RAMBUR, 1842, S. 103, Nr. 102. Lib. Roeselii: SEIL.VS, 1840, S. 48 z. T. Lib. spectabilis: BRITTINGER, 1850, S. 332.

Abbildung: BUCHECKER, 1876, Taf. 9.

Maße: Ganze Länge 30 36, Hinterleib 20 24, Vorderflugel 24 29, Hinterflügel 25 28, Pterostigma 2‧5.

Der große, gelbe Kopf trägt auf der Stirn einen schwarzen, in der Mitte ausgebuchteten Streifen; ebenso ist der Mittellappen der Unterlippe schwarz. Der gelbe oder bräunlichgelbe Thorax hat an den Seiten schwarze Flecken und schmale Linien, von denen die mittlere die kürzeste ist, auf der Vorderseite zwei hellgelbe, längliche Flecken, die besonders bei jungen deutlich sind; Unterseite gelblich. Die zarten Flügel sind eng geadert, die hinteren an der Basis deutlich, die vorderen nur sehr wenig oder gar nicht safrangelb oder rotgelb, sonst glashell, bei alten Weibchen mitunter bräunlich. Flügelmal gelb oder lichtbraun, Flügel- häutchen weißlich. Beine schwarz, die Innenseite der Schenkel des ersten Beinpaares gelb, hie und da auch die Hüften gelb. Der Hinterleib ist, besonders beim Männchen deutlich flachgedrücht(beim Weibchen ebenso oder mehr zylindrisch), in der Mitte nicht eingeengt, beim Männchen orangerot, beim Weibchen gelb, auf dem dritten bis achten Segment findet sich jederseits ein schwarzer, nach vorn verschmälerter Strich, auf dem vorletzten und drittletzten Segment häufig auch eine schwarze Kammlinie; Unterseite gelb mit drei kleinen Flecken auf jedem Segment, die öfter zusammenfließen und dann die Gestalt eines umgekehrten T haben, bei alten Tieren weißlichgrau bestäubt. Obere Analanhänge des Männchens schief abgestutzt, der untere spitzig, nicht ausgerandet; Scheidenklappe stumpf, ein wenig abstehend.

Man trifft diese von Juli bis September fliegende Art im südlichen und zentralen Europa sowie auf den Inseln des Mittelmeeres auf feuchten,