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großer Menge zu finden. ¹) Sie scheint in Norditalien und Dalmatien ihre südliche Grenze zu haben und ist unter allen Sympetrum-Arten am weitesten nach Norden verbreitet, und zwar nicht bloß in Europa, son- dern auch in Nordasien, in Japan, im arktischen und gemäßigten Amerika, so daß sie von SELVS²) als die einzige circumpolare Sympetrum-Art bezeichnet wird. Ihre UÜberwinterung gilt in einzelnen Fällen für wahr- scheinlich. ³)
*2. Sympetrum pedemontanum.
ALLIONI, Enum. ins. Taurin. Act. Soc. Scient. Taur., III, 1766, S. 194: Libellula pedemontana. FABRICIUS, 1793, II, S. 378, Nr. 19.— VAN DER LINDEN, 1825, 8. 14, VII.— CHARPENTIER, 1825, S. 50.— BURMEISTER, 1839, II, 2, S. 851, Nr. 16.— HAGEN, 1840, Nr. 8(Paedemontana).— CHARPENTIER, 1840, S. 73, Nr. 8.— SELYS, 1840, S. 44, Nr. 8(paedemontana).— RAMBUR, 1842, S. 108, Nr. 107.— SELYS, 1850, 8. 28, Nr. 14.— BRAUER, 1857, S. 15.— AUSSERER, 1869, S. 237.— RIS, 1885, 8. 42 und 50.— KREICI, 1892, S. 14, Nr. 9.— TUMPEI, 1901, S. 38.— PUSCHNIG, 1905, S. 24.— Sympetrum pedemontanum: MEXER-DOR, 1877, S. 328.— SEI.1S, 1887, S. 9, Nr. 3.— WIEDEMANXN, 1894, S. 71.— Diplax pedemontana: BRAUER, 1868, S. 720; 1876, S. 297.— BUCIIECKIR, 1876, S. 10, 3 f.— SEIL.XS, 1884, S. 33.— KOHAUT, 1896, S. 43, Nr. 6.— Libellula Harpedone: SULZER, 1776, S. 168.¹)
Abbildungen: SULZER, 1776, Taf. 24, Fig. 1.4)— CHARPENTIER, 1840, Taf. VIII, G& und O.— BUCHECKER, 1876, Taf. 11.— POUMPEL, 1901, Taf. IX.
Maße: Ganze Lünge 26— 32, Hinterleib 19— 22, Vorderflügel 21— 27, Hinter- flägel 22— 26, Flugelmal 2·5.
Der gelbbraune Kopf zeigt an einzelnen Teilen schwarze Linien und ist teilweise schwarzhaarig, die Augen sind oben gelblich, unten kastanienbraun. Der Prothorax ist schwarz, am Hinterrande jedoch gelb und bildet daselbst zwei runde, behaarte Lappen. Der behaarte Thorax ist bei jungen Männchen und bei den Weibchen hellgelb, an den Seiten mit schiefen schwarzen Linien, bei alten Männchen gelbrot mit roten Streifen an den Seiten; Zwischenflügelraum grünlichbraun. Die glashellen Flügel sind ziemlich zart, engmaschig, die Hinterflügel am Grunde nicht oder nur schwach gelblich. Dber alle vier Flugel zieht eine braune Querbinde, die am Innenrande des Flügelmales beginnt und eine Breite von 3 ½ bis 4 ½ mm erreicht.?) Das Flügelmal ist sehr groß, beim Männchen rot, beim Weibchen gelb, das sehr kleine Flügelhäutchen ist aschgrau. Die Beine sind schwarz, am Grunde der Schenkel rot(G†) oder gelb(O). Der Hinterleib ist am Grunde schwach verdickt, bei den Männchen mäbig flach, beim Weibchen schwach seitlich zusammengedrückt, von braungelber Grundfarbe, bei ülteren Männchen rot, die Seitenränder,
¹) H. A. HAGEN, Synon. Libell.:„Est haec species apud nos frequentissima. Hoc anno(1840) apud littora maris agmina innumerabilia per nonnullos dies vidi.“ WIEDE- MANXN, S. 71:„Im Jahre 1880 vom 2. bis 4. September wanderte diese Art, ähnlich wie Libellula quadrimaculata, in großer Anzahl von der Schweiz nach Italien.“ Dieselbe Bemerkung bei KISSI.ING, S. 218. 2) 1884(Révision des Diplax), S. 33. 155 3. 8 Xv SELYS, 1850, Révue, S. 49; 1888, Catalogue, 8. 135; 1888, Sur l'hivernation etc. S. XXVII. ¹) FABRICIUS bezeichnet dieses Zitat mit einem Fragezeichen. Dazu bemerkt schon CHARPENTIER, Horae ent., S. 50:„Signum interrogationis, quo adjecto Fabricius iconem Sulzerianam allegat, mihi videtur absque omni dubio delendum.“ ) PUSCHNIG, 1. c. S. 24:„Bemerkenswert ist das Vorkommen von hirsekorngroßen, digmentlosen, glashellen Flecken im farbigen Streifen der Hinterflügel bei mehreren "xemplaren.“¹ 2*½


