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Originalarbeit MUILLER'S schwer zu beschaffen ist, dessen Beschreibung folgen(Nova acta Acad. Leop. Carol., III. Band, Norimbergae 1767, S. 129):
19. LIBELLULA triedra, alis omnibus basi flavis, puncto marginali nigro: abdomine triangulari.
9) Libellula alis posticis basi flavis, abdomine triangulari.
p) Libellula alis nullis basi flavis, abdomine triangulari.
DESCR. Amoena est, minor reliquis. Thorax viridi luteoque variegatus. Pedes nigri. Abdomen breve dorso acutum nigrum, maculis flavis.
Nach dieser Beschreibung scheint es mir nicht sicher, daß MULLER die caudalis OCHARP. vor sich hatte; HAGEN selbst glaubte früher, daß die angeführte Beschreibung sich auf albifrons BURN. bezöge; in der Révue des Odonates sagt SEL.VS S. 61:„Hagen suppose que cette espèce(nämlich albifrons) pourrait être la triedra de Müller. Cepen- dant comme cet auteur décrit assez minutieusement les ailes quant à la variation de la teinte du ptérostigma et de la base, et que cependant il ne dit pas un mot des taches basales noires si remarquables de ces ailes, je crois qu'il serait par trop hasardé de donner le nom de triedra à l' albifrons.“
2. Gattung. Sympetrum NEWXMAN.
NEWMAN, Ent. Mag., 1833, I, S. 511.— SELNS, 1887, Odonates de l'Asie min., S. 9.— KIRBX, 1889, S. 263; 1890, S. 13, Genus 21.— Diplax: CHAR-
PENTIER, 1840, S. 12.— BRAUER, 1868, S. 719, 12. Gattung; 1876, S. 297.— SELXNS, 1884, S. 29; 1888(Catal.), S. 134.— KOHAUT, 1896, S. 40, 5. nem.— Libellula: L., FAB., LATR. u. a.
Die Flügel sind am Grunde breit und ohne schwarzen Fleck, haben weniger als zehn Antecubitalqueradern; das Flügeldreieck ist durch eine Ader geteilt; der obere Sektor trianguli ist gebogen, am Ende jedoch fast gerade, die Sektoren des Arculus sind ziemlich lang gestielt. Der Hinter- rand des Prothorax bildet zwei halbkreisförmige Lappen und ist meist, bewimpert. Die Beine sind lang und dünn. Der Hinterleib erreicht die Länge der Flügel oder ist kürzer, bei den Männchen am Grunde mübßig verdickt, in der Mitte verengt, gegen das Ende wieder verbreitert, bei den Weibchen zylindrisch, seitlich mehr oder weniger zusammengedrückt.
(Uber die Verwendung des Gattungsnamens Sympetrum statt Diplax vergleiche man: KIRBY, Syn. Catalogue, S. VI.)
UÜbersicht der Arten.
1. Flagel mit brauner Querbinde: S. pedemontanum.— Flügel ohne Querbinde: 2.
2. Unterseite des Thorax mit drei gelben Flecken(wlilienartige“ Zeichnung): S. sco- ticum.— Keine solche Zeichnung: 3.—
3. Hinterfluagel mit safrangelber Basis: 4.— Hinterflugel nicht oder nur undeutlich gelb gefürbt: 7..
4. Wenigstens das„weite und dritte Beinpaar schwarz: 5.— Beine schwarz und
gelb: 6.
5. Pterostigma schwürzlich oder rot. Membranula rauchgrau: S. sanguineum.— Pterostigma gelb oder hellbraun. Membranula fast weiß: S. depressiusculum.
* is Alügeldreieck safrangelb: S. flaveolum.—
6. Basis der Hinterflugel bis über das Flageldreiec gelb: d I haaisrüon 3 5 der Basis deutlich, jedoch nicht äaber das Flügeldreieck hinaus safrangelb: S. Fonscolombei.. 8
7. Thoraxseiten ungestreift: S. meridionale.— Thoraxseiten gestreift: 8.
8. Eine schwarze Linie läuft von der Stirn lüngs der Augen herab: S. vulgatum.— Die schwarze Stirnlinie reicht nur bis zu den F ahlern: S. striolatum.
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