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der Ereignisse verdeutlicht, die Schilderung der Vorgänge leicht verständlich macht und dadurch die Aufmerksamkeit für den Vortrag erhöht. Wo nur immer die Anschauung dem Worte helfend zur Seite treten kann, da darf sie nicht verschmäht werden. Die Anschaulichkeit aber soll auch in die Worte des Lehrers selbst eindringen; er soll bei seiner Darstellung denjenigen Ausdruck wählen, der das Wesen einer Sache dem Hörer gewissermatzen plastisch vor Augen stellt. Sehr wichtig ist es, daß der Lehrer beim Beginn einer Auseinandersetzung das Ziel, dem die Schüler zugeführt werden sollen, scharf bezeichnet, oſt auch das Thema und seine Gliederung an die Tafel schreibt, bevor der Vortrag beginnt, daßts er dann bei seinen Schilderungen durch geschickte Gruppierung die zusammen- fassende Ubersicht des Ganzen erleichtert und den inneren Zusammenhang seiner Darstellung dem Schüler durch Hin- weis auf die Verbindungsglieder gegenwärtig erhält. Je besser es dem Lehrenden gelingt, die Einzelheiten einem einheitlichen Gesichtspunkte unterzuordnen, desto mehr schwindet die der klaren Auffassung feindliche Verworren- heit; der dem Geiste des Schülers dargebotene Lernstoff ge- staltet sich zu einer übersichtlichen Gruppe, die deutlich und klar, d. h mit Aufmerksamkeit, erfaßt werden kann.
Die Fernhaltung von Störungen aller Art ist wohl geeignet, den Geist zur Aufmerksamkeit vorzubereiten, die Lebhaftigkeit und Anschaulichkeit des Unterrichts wecken und erregen den Geist, sich dem Lehrgegenstande zuzuwenden, aber nicht hinreichend sind diese Mittel, um dauernde Aufmerksamkeit zu begründen. Denn eine solche Aufmerksamkeit soll über die Grenzen der Lehrstunde hinausreichen, alles aber, was nur von außen her auf den Geist einwirkt, verliert seine Macht, sobald sein unmittel- barer Einfluß aufhört. Auf welche Weise also, so haben wir jetzt zu fragen, entsteht eine Aufmerksamkeit, die frei und stetig aus dem eigenen Wesen des Geistes emporquillt?
Dauernd aufmerksam sind wir nur auf die Dinge, die


