Aufsatz 
Die geschichtliche Entwicklung der pädagogischen Ansichten über die Körper- und Charakterbildung
Entstehung
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und Aufſuchen ähnlicher Sätze, Anwendung des Gelernten auf kleine im Lehrbuch enthaltene Leſeſtücke, bezw. gram. Analyſe derſelben. Häusliche Aufgabe für Frei⸗ tag: Nachleſen der ſchon in der Stunde gelernten und im Lehrbuche enthaltenen Er⸗ gebniſſe(Regeln ꝛc.) und Abſchreiben einiger Muſterſätze. Freitag: ebenſo.

Orthographie. Montag 8 ½ 9 u. Freitag 89(Orth. u. Gr.) Durchar⸗ beitung des im eingeführten Lehrbuch(Lehrſtoff ꝛc. v. Schulze) enthaltenen orthogr. Stoffs. Montag: Vorbereitung für das am Mittwoch ſtattfindende Diktat in nach⸗ ſtehender Weiſe:(Lehrbuch geſchloſſen) Anſchreiben von Wörtern, Wörtergruppen oder Sätzen durch den Lehrer oder beſſere Schüler an der Wandtafel(Beiſpiele ſind mög lichſt dem Lehrbuch zu entnehmen), Leſen, Buchſtabieren, Einprägen der Wortbilder, Schreiben der ſchwierigeren Wörter ins Heft unter fortwährender Kontrolle des Lehrers, Entwickelung u. Erlernen der orth. Regel.(Buch geöffnet) Leſen u. Buch⸗ ſtabieren der Wörter und Sätze, Hinweis auf die Schreibweiſe, kurze ſachliche und ſprachl. Erklärung(1012 Zeilen). Häusliche Aufgabe f. Mittwoch: Abſchreiben der ſchwierigen Wörter oder einzelner Sätze(höchſtens 6 Druckzeilen) aus dem durch⸗ genommenen Penſum. Mittwoch 910. Durchſicht der häusl. Arbeit; Diktat. Es empfiehlt ſich, die ſchw. Wörter vorher noch einmal von ſchwächeren Schülern buch⸗ ſtabieren zu laſſen. Nach Beendigung des Diktats(Dauer ½ Std.) Selbſtkorrektur durch die Schüler(Unterſtreichen der Fehler). Zum Schluſſe, wenn Zeit übrig iſt, Grammatik. Häusliche Aufgabe für Freitag: Abſchreiben oder Umformen einiger Sätze, die am Montag beſprochen, am Mittwoch aber nicht diktiert wurden.(Nur dann, wenn am Dienstag in der Gammatikſtd. keine Aufg. für Freitag gegeben wurde), Freitag: Rückgabe des vom Lehrer korrigierten Diktats, Beſprechung der Fehler. Anſchreiben der falſch geſchriebenen Wörter an der Wandtafel. Häusliche Arbeit für Montag: Einſchreiben der Verbeſſerung in ein beſonderes Heft.

Leſen und Vortrag. Dienstag 1011(Leſen u Gr.), Samstag 910(Leſen u. Vortrag). Dienstag(Behandlung von Leſeſtücken, durch welche vorzugsweiſe die Leſefertigkeit gefördert werden ſoll). Vorleſen ſeitens des Lehrers, Abfragen des Inhalts, kurze ſprachliche u. ſachl. Erläuterung, Leſen durch gewandtere, dann ſchwächere Schüler, einzeln, bankweiſe, im Chore; Leſen geeigneter Stücke mit ver⸗ teilten Rollen. Häusliche Aufgabe: Wiederholendes Nachleſen; verlangt wird in der folgenden Stunde: fließendes Leſen unter genauer Beachtung der Interpunktions⸗ zeichen u. Beantwortung von Fragen, den Inhalt betr. Samstag(Leſen u. Vor⸗ trag) Wiederholung des durchgenommenen Penſums; ausführlichere Behandlung eines ausgewählten Proſaſtückes oder eines Gedichts: Freier Vortrag desſelben durch den Lehrer bei geſchloſſenen Büchern, Leſen durch beſſere Schüler, erklärende Be⸗ ſprechung zur Einführung in das Verſtändnis, Abfragen des Inhalts, Inhaltsangabe der einzelnen Strophen, Charakteriſtik der Perſonen, Hauptgedanke, wörtliches Ein⸗ prägen einiger Strophen durch Vor⸗ und Nachſprechen, einzeln u. im Chor. Häus⸗ liche Aufgabe: Wiederholung der gelernten Strophen oder Erzählen des behandelten Proſaſtücks.

Geſchichte. Dienstag 8 9. Sagen(Volks⸗ und Heldenſagen) und Geſchichts⸗ bilder aus der heſſiſchen und deutſchen Geſchichte. Vorerzählen der Geſchichte, Ab⸗ fragen, Erläutern, abſchnittweiſes Wiedererzählen, Vorzeigen von Bildern; Nachleſen der Erzählung im Leſe⸗ oder Geſchichtsbuche, Wiederholungsfragen. Häusliche Auf⸗ gabe: Mehrmaliges Durchleſen der vorbereiteten Geſchichte. In der folgenden Std. Wiederholung des Durchgenommenen: Erzählen durch die Schüler oder Abfragen durch den Lehrer.

Heimatkunde. Montag 8 ½ 9 u. Freitag 910. Betrachtung der engeren Heimat(Schulzimmer, Schulhaus, Schulhof, nächſte Umgebung des Schulgebietes, Stadt Oppenheim, Gemarkung, Nachbarorte) und des heimatlichen Himmels, dabei Entwickelung der wichtigſten geographiſchen Grundbegriffe durch Selbſtſehen u. Selbſt⸗ beobachten der heimatlichen Verhältniſſe durch die Schüler; der Kreis Oppenheim; Provinz Rheinheſſen; Großherzogtum Heſſen. Zu Beginn der Std. Sammlung des Stoffes, ſoweit möglich durch geeignete Fragen des Lehrers; dann kartographiſche Darſtellung in verſchiedenem Maßſtabe(Orientieren, Ausmeſſen bezw. Abgehen, Ab⸗ ſchätzen, Zeichnen an der Wandtafel durch den Lehrer, Nachzeichnen durch die

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