zusammengetragen oder nachgewiesen und so der allgemeinen Kenntnisnahme zugänglich gemacht wird. Das Facit, das der- jenige aus der Zusammenstellung zieht, der sie gemacht, hat nur Wert für ihn selbst und etwa noch für die, die seine An- schauungen teilen. Wer davon abweichende Meinungen hat, dem ist noch immer mit dem Nachweis der Quellen gedient, und er mag sich ein Resultat suchen, das ihm als das richtige Ergebnis der Untersuchung erscheint. Ganz in diesem Sinne mögen auch die folgenden Ausführungen behandelt werden. Wir haben bei einer Zusammenfassung davon auszugehen, daß der dem Menschen innewohnende Kausalitätstrieb ihn für jedes Sein und Geschehen in der Welt eine Ursache suchen läßt. Eine solche findet er für das Abscheiden eines Menschen darin, daß aus dem Sterbenden ein Etwas entweicht, das bei ihm, dem Lebenden, noch vorhanden ist und die Unterlage alles Lebens bildet. Wie es aussieht, das erkundet des Natur-— menschen Traumseele, welche dem entkörperten Toten be- gegnet und klar erkennt, daß das, was vom Toten noch übrig ist, genau so erscheint, wie sein nun vernichteter Körper aus— sah. So ergibt sich denn für das Naturkind von selbst, dab der menschliche Organismus zusammengefügt ist aus einem körperlichen und einem geistigen Menschen, die einander aufs Haar ähnlich schen. Sobald sich der Naturmensch als besceltes Wesen erkannt hat, verleiht er eine Beseelung auch allen Natur- dingen. Wie seine Scele Ursache aller seiner Lebensäußerungen ist, so sind die Seelen der Dinge für das, was an diesen ge— schicht, verantwortlich zu machen. Wie Seele und Körper des Menschen aus verschiedenen Veranlassungen sich voneinander scheiden und wieder vereinigen können, so können die Seelen der Dinge aus ihren„Körpern“ heraus- und wieder in sie zurückgehen. Wie man unter gewöhnlichen Umständen die ausfahrende Menschenseele oder die vom Körper ganz ge— trennte Toten- oder Ahmenseele nicht zu sehen vermag, so sind wie sie alle Götter und Dämonen, die aus dem All- bescelungstrieb hervorgehen, dem menschlichen Auge nicht sichtbar. Wie ferner die Seele des Menschen bei ihren Aus- fahrten, statt ohne Aufenthalt sogleich zum Leibe zurück- zukehren, in einen anderen Körper eine Rast machen, in ihn
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