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Le ciel agit sans nous en ces événements,
Et ne les règle point dessus nos sentiments. Corn. Hor. III. 3.
Faites parler les droits qu'on a dessus mon coeur. Mol. Dép. am. I. 2. Je sais qu'il est rangé dessous les lois d'une autre. ibd. II. 3.
IV. Vom Adverb.
Das organische e der aus Adjectiven mit dem Suffix ment gebildeten Adverbien(lat. mens, das schon ziemlich frühe die Bedeutung erlangte, mit der es in den rom. Sprachen erscheint) ist im Pathelin nach Vocalen noch erhalten, während im Neufr. es hier nur in einigen Fällen durch den Circumflex angedeutet wird: priveement 979, hardiement 1548, vraiement 1517, cfr. 49, 85.
Die Adject. generis communis erleiden natürlich keine andere, als die durch die adverbiale Endung bedingte, lautliche Veränderung, d. h. der Schlussconsonant wird abgeworfen und das diesem etwa vorhergehende n durch Assimilation m: Del soper vos dirai briemant. Ly. 250. Man vergleiche das neufr. gentiment, das sich als Adv. zu gentil zu erkennen gibt und nicht, wie Mätzner meint, nach joliment gebildet ist.
Historisch erklärt sich also sehr einfach die sonst auffallende und noch heute geltende Bildung der Adverbien aus Adjectiven auf ant und ent:
Mais, je vous pry, voyez Dilligemment a ma besongne. 1197. Auslautendes l der Adject. dieser Klasse erfuhr seine gewöhnliche Umwandelung; so heisst es correct im Pathelin, wie in der langue d'oil: Mon bergier m'enconvenança Que loyaument me garderoit Mes brebis. 1328. Et qui an garist autrement, Il n'aimme mie leaument. Ly. 5379, cfr. 1754.
Sogar manche eigentliche Adverbien nehmen im Altfr. Theil an dieser Zusammensetzung mit der Endung ment: mesmement les bergers des champs 1011; selbst das Neufr. besitzt das lat. quomodo unter den beiden Formen comme und comment, deren gegenwärtiger Unterschied weder in der langue d'ofl noch selbst von den Dichtern des class. Zeitalters immer beobachtet ward, efr. VII. Heute ver- altete Adverbien sind:
ens, intus, damit zusammengesetzt das heute fast vergessene, von Molière noch oft gebrauchte ceanz: Qui vous a dit que e'était céäans? Mol. Av. II. 2, cfr. Les Fem. sav. II. 3 etc.
Venez ens doulce damiselle. 848.
N'est ce pas ceanz que je suy
Chez maistre Pierre Pathelin? 544.
En blancs sarcous de marbre sunt enz mis. Rol. 2966, cfr. 1939. C'un franc home molt deboneire
Nos a dex et boene aventure
(eanz done. Ly. 3964.
huy, von hodie, sehr häufig neben dem pleonastischen, unserm„heut zu Tage“, dem lat. „hodierno die“ zu vergleichenden aujourd'huy; die mod. Volkssprache geht sogar noch weiter und gebraucht jour d'aujourd'hui, in welchem der Begriff Tag sich dreimal wiederholt:


