Aufsatz 
Die Haftung des Erben für die Schulden der Erbschaft nach römischen Recht
Entstehung
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"IT:-Heres quandoque adenndo hereditatem iam tune a morte successisse defuncto intellegitur(Florentinus 1. 54 D. "de a. v. 0. h. 29,2)?):

I. a) Hereditas dominae locum obtinet(Ulpian. I. 13 8 5

quod vi aut clam 43,24).>)

...b) Hereditas enim non heredis personam, sed defuneti sustinet(Ulpian. 1. 34 D. de a. r. d. 41,1).°)

Der.erste Satz drückt, den rein tatsächlichen, Z ustand, die Herren-,, nicht die Rechtlosigkeit dder Erbschaft, aus.

Für, das ältere Recht ist daraus in Verbindung mit den usucapio:pro herede und der Regel: rei hereditariae furtum non ‚fit gefolgert worden, dass die ruhende Kırbsphaft damals rechtlos. gewesen sei.°)

Es ist unwahrscheinlich, dass die Römer,welche so frühzeitig des Intestat- und Testamentserbrecht ausgebildet haben, die Naturder hereditas iacens lange nicht erkannt hätten. Gerade die ältere usucapio pro herede spricht dafür: sie war ein in einfachen Verhältnissen unschädlicher Zwang für den Erbberechtigten zu schleunigem Antritt und bot Ersatzerben im Interesse derhimmlischen und irdischen Gläubiger. Dabei war das Interesse des Berechtigten geschont, indem erst einjähriger Usucapionsbesitz zur Ersitzung der Erben- stellung führte.) Der gewollte Eingriff von Fremden in die

1) cf. Cassius: Gaius I, 28$ 4 de stip. serv. 45,3 Celsus I. 198 D. de div. reg. i. a. 50,17, Paulus 1. 138 D. de div. reg. i. a. 50,17.

2) c$. Gaius 1. 81$ 1 D, de her. inst. 8,5, Ulpian. 1.13$2D. ad leg Aq. 92, 1.1385 D. quod vi aut clam 43,24, 1,1$1D.si is qui test. 47,4, Pomponius 1. 15 pr. D. de interrog. 11,1, Hermogenianus|. 61 D. de a. r. d. 41,1, Dioclet. et:Max. 1. 9 C. dep. 4,34; im gleichen Sinne personae vice fungitur: Mar- cellus in Paul. 1. 15 pr. de usurp. 41,3, Florentinus 1. 22. de fidei. et mand. 46,1.

8) ch. Pomponius 1. 24 de nov. 46,2, Gaius 1. 31$ 1 de her, inst. 28,5, Florentin. 1. 116$ 3 de leg. 30, Ulpian.]. 33 8 2,1.34 D. de a. r.d. 4,158 2 J- de h. i. 2,14, pr. J. de stip. serv. 3,17.

4) So u. a. Ihering G. d. r. R. III p. 4%, anders Abh. p. 166; Stintzing p. 4131, Vering p. 18 für die älteste Zeit. Dagegen Schirmer p. 56/72, Dworzak p. 227.

5) Gaius II 52 11.; ef. Hölder, die Haltung für die sacra VIII p. 137/151,