Aufsatz 
Das Particip des Aoristes bei den Tragikern / von Phillipp Schäfer
Entstehung
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(Eteokles und Polynikes) òν εές †12όον τπεισονινε ,0⁊ʒG⁊²WUOOO690, Sdνας ϑιο τοαασιυιοιηινιιν νοωνο. u4Sdνr Srasav, die aber, in Angst gestürzt, es möchten die Götter die Wünsche(die Flüche des Oedipus) erfüllen, bestimmten, zusammengetreten etc.; Eur. Or. 301 d α τuανα dωπνματεν 200⁰, Drrꝙ diπνον 5ερσααον ενπανεα, ergieb, ins Haus gegangen, dem Schlafe das schlaf- lose Auge; Jon 1166 àν ϑ ⁴εισο ⁵ἀς mτονυε dεανιmσνε 10 ε⁴οντινεðχενμον ές dσr zοε. auf den Fuszspitzen einhergeschritten, verkündigte der Herold. Hec. 139 1⁰,06 1ννν eρμρ ν τταςοd IIeOεςςσνν οτ⁴νεια φ⁵ι⁴έ̈νυν ς ⁊ἀdoινινιdaoi, damit nicht einer der Verstorbenen hingetreten sage; J. A. 528 oOdzoνν dνπνάν ν σι⁴ιν άν‿εέωννέ⁴ιςα εμεαον έ̈ενdενιν Kdls ειααασάαν eeενννκασο, glaube nur, er wird sich hingestellt mitten unter die Argiver erzählen, was Kalchas geweissagt; Or. 885 zjuνεᷣ σααστdς b,τε. da sprach, aufgetreten, der Herold.

Betrachten wir diese letzten Beispiele, so tritt uns in ihnen nicht allein das entgegen, worauf ich schon aufmerksam machte, dasz der griechische Ausdruck gerade durch das aoristische Particip an Lebendigkeit und Kraft gewinnt, sondern es ist noch etwas Anderes, das der Darstellung zu gute kommt. Wenn wir das letzte Beispiel nehmen zĩoνεᷣ αναdeς edre oder ein anderes aus der Hecuba, V. 531, 2dα αααες επιον εένν ιέισοςι τ⁴dε, so hat dieser Ausdruck eine ganz andere Wirkung auf unsere Phantasie, als wenn, unserer Auffassung nach, das Particip des Präsens an Stelle des aoristischen stände. Das part. aor. bezeichnet grammatisch allerdings eine vollendete Handlung in der Weise nur, dasz man von ihren Wirkungen, ihren Folgen nichts hört, es könnte also z. B. Gr⁴e nicht bedeutenstehend. Dagegen läszt sich unsere Phantasie damit nicht begnigen. Ich möchte an ein nicht vollendetes Gemälde erinnern; für das Auge existiert nur das, was auf der Leinwand zu sehen ist. Die Phantasie aber geht weiter, sie vervollständigt sich das Bild, sie bildet mehr, als wirklich vorhanden ist. Wie vieles sind die Künstler überhaupt gezwungen an ihren Werken nur anzudeuten: aber diese Andeutungen veranlassen eben die Phantasie selber zu schaffen. Oder denken wir uns ein nicht vollendetes Werk eines Dichters. Auch da können wir zunächst nur von dem reden, was der betreffende uns hinterlassen hat, aber wir können vermittelst unserer Phantasie, freilich in der Regel nur in unserer Weise, das Werk uns ergänzen. Wie nun hier Wirklichkeit und Phantasie sich gegenüber stehen, letztere aber geweckt wird durch erstere, so möchte ich auch den grammatischen Ausdruck, wie er im Particip des Koristes liegt, als die Phantasie hervorragend er- regend hinstellen. zjõoνεᷣ ναάσs&lνƷ, welch' eine Plastik liegt in diesen einfachen Worten! Welch' lebendiges, bewegtes Bild zaubert dieses part. aor. in unserer Phantasie hervor! Lebendig- keit, Energie und Plastik birgt das Particip des KAoristes in vielen Fällen in sich: es sind die wichtigsten Accidentien einer Handlung. Daraus können wir wiederum uns erklären, warum das Particip des Aoristes bei den Tragikern gerade so auszerordentlich häufig vorkommt.

Ich will noch einige Beispiele beibringen, in denen diese Plastik des Ausdruckes auch bei anderen als den gewöhnlichen Verben der Bewegung im part. aor. liegt

Eur. Hec. 807: olwre*οον πιάς, ς οαᷣᷣς τν αρooraæε 10605⁴ν⁴ἀσνμσ⁶όονον εeπ αι⁴. habe Mitleid mit uns und wie ein Maler, der ferne getreten, schau, was ich zu leiden habe. J. T. 1393 41G% 2ναυυινσιιασπμνκισονσ mπιπ˙ει, bedrängt wurde das Schiff, zusammengestoszen mit der ungestümen Woge. Or. 114 und 116 849νσα ν̈σ τν KAuraννανατοσς τ⁴ροωνιιεννιαση d†ε sναατοο odνοαυπννιõꝛ‿⸗ Mwmν, 2 dνν εmνπν droον ⁴εαros 14oν τ⁴ςε; 1458 Si, αmηαααντες