Prius ergiebt sich unter Umständen für das Particip des Aoristes erst durch die Verbindung desselben mit einem anderen Verbum, aber dieser Begriff liegt überhaupt nicht an und für sich im Particip des Aoristes. Wenn nun Rieckher an unserer Stelle meint, zεονιειςι ĩzQ³⁷²opres würe vielleicht das Gewöhnlichere gewesen, so kann ich dem nicht beistimmen. Für uns wäre es wohl das Gewöhnliche, nicht aber für den Griechen; nicht durch das Brennen und das Schneiden, sondern durch das Ge- brannt- und Geschnitten-haben will Agamemnon Heilung erzielen. Denken wir uns hier die ent- sprechenden Participien des Präsens gesetzt, so wird der Ausdruck sehr abgeschwächt. 751 begrüszt der Chor den heimgekehrten König: 1 Gε ⁶κνιμ αν μαπαέ⁴ οας 2νιπν⁷ν ιμιτοοιιιν⁴μα 2εινν νποιο. wie soll ich dich ehren, ohne das Masz der Verehrung zu überschreiten oder hinter ihm zurück- zubleiben? Auch hier liegt eine vollendete Handlung dem Particip des Aoristes zu Grunde, wenn- gleich dieselbe als solche nicht sogleich erkannt wird.
Ebenso steht es bei folgenden Beispielen: Eum. 140 stört Klytaimnestra die Rachegöttinnen aus dem Schlafe auf und ruft ihnen zu: Gνν(‧ꝙμ⁴ααμννν πηειν ειονοεςαα 1ο αου εἀεοασιε 9eντεένοιςι ειιαινμν ⁴μναοeννάανονα νυο oi, du aber, ihm den blutigen Anhauch nach- sendend, folge ihm,„hetz' ihn tot in zweiter Jagd“, mit dem Feuerhauch des Leibes ihn verzehrend. Es stehen sich hier gegenüber&*τονυοειια und 2αιννανονισα, und beide Participien haben ihre volle Berechtigung. Pers. 316 6 l*4 1010,0060 Adοεαυνεπέινο ταιασσννν(sc. eετα σάσσι⁵ιτ); dasz die Trauer um seinen Tod noch nicht aufgehört, liegt allerdings nicht im part. aor., kann überhaupt nicht darin liegen; 328 ναο 1οςσοmQσ⁵νςιι τοωιιν αά⁴ασεοαέιναςα ᷑νι; 340 daνν ιε dαmο᷑ 11 2⁷φ⁵⁶μιοε ⁶τνοιασαιον ταἀναια ⁵5οσ ον ⁷σοοοσσπς τυνν(die Wage beschwert mit nicht gleich- wertigem Geschicke).
Aus den beiden anderen Tragikern sei noch auf folgende Beispiele aufmerksam gemacht: Aus Sophocles:
Ai. 484: 00 νιοσω σHs υνιι☛Qαυω0w wWsε ον⁴ιας μςνεκ(his curis omissis); 495 11 1mꝗευιιοσν ςἀ εέεν ννν̈εμνν αεν τυππmιω mπν ĩ⁴ν zetivõ ceis 1υιc847(Iε) Errεαmν νινωον*πηννάαν dmνννέαoν; O. R. 1510 gtννέη̈ινασον ꝗꝑpeναe. Gf ανmς εoi, wo man vielleicht im Zweifel sein kann, ob in αααꝓς eine vollendete Handlung ausgedrückt ist. Mir scheint es der Fall zu sein, man musz nur daran denken, dasz durch den Aorist nicht weiter auf die Folgen einer Handlung, die geschehen, hingewiesen wird. Wenn wir im Deutschen sagen:„mit deiner Hand mich berührend“, so denken wir das Berühren nicht nur als geschehen, sondern auch noch als fortdauernd; das ist im Griechischen bei dem part. acr. nicht so. Der griechische Ausdruck betont blosz das, dasz das Berühren geschehen ist, ob es aber wieder aufgehört oder nicht, das findet keine Berücksichtigung. Ebenso liegt der Fall an einer anderen Stelle: Ai. 1410 91,bꝛã–g3†gedα ονυνυεέιοε ⁴ἀςε εmρπιανπρνσεε.
O. R. 403: à1 dε τυν ν2έ ενομν εέννυηι μασαινςsεέφνάυυα e old εο ‿φοωοσιιι⁷. wärest du nicht ein Greis, hättest du etwas erleidend(durch Leid) erkannt, wie du gesinnt bist, d. h. du hättest an dem Leid, das dir widerfahren, deine schändliche Gesinnung erkannt; Tr. 795 70ν εᷣ 19086090 b Li*νυνοοο d⁴σιτομοσ⁵ον ⁹ςαν ςας ε!dé ε, da, aus dem ringsumwogenden Dampfe das brechende Auge erhoben, sah er mich; 976 dlιν Ʒιόω dαν σι⁶ιια ν aber schweig, auf die Lippen dir ge- bissen; 1115 GιmiννOνι◻Qπαααόν ανν μοων(praebito silentio): O. C. 1113 90G.αη„ τ⁴‧·. 116 νον d6,νμ̈m⁶εμοννιιφμνμνε—ðuvxνσσ, schmiegt euch an mich, umschlingend euren Vater.


